Abispicker - Erdkunde

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Jahrgangsstufe 10:
Fachbegriffe
Physiologische Grundlagen:
- FÖhnwetter
- Globale Beleuchtung
- Luftdruck und Winde
- Monsun
- See/Landsystem
- Stockwerke der AtmosphÄre
- Strahlenhaushalt
- Syndrome
- Die Vb Wetterlage
- Wasser in der AtmosphÄre
- Wind und Druckgürtel -Passate
- Zyklonen

Die drei SÄulen der Nachhaltigkeit
Kaltezone
Klimazonen
Regenerative Energien
Rohstoffe und EnergietrÄger
Sahelzone
Tropen
Wasser
Wirtschaftssektoren
Jahrgangsstufe 11:
Agrarkolonisation
Analysieren einer Karte
GeoÖkozonen (Raum Tropen)
Gestaltungsfaktoren GeoÖkozone
Globalisierung
Typischer Klausuraufbau
Nachhaltig Handeln
Eine Raumanalyse verfassen
Regenerative Energien
Die Grüne Revolution
Sahelzone
Strukturwandel
Syndrom Konzept
Tourismus
Natürliche/Reale Raumausstattung
Produktlebenszyklus/Destination
VerstÄdterung
Wechselwirkung natürlichen Systemen
Jahrgangsstufe 12:
Demographische Prozesse
Migration
Siedlungsentwicklung
Stadttypen in unterschiedlichen Kulturkreisen
Globale Weltwirtschaftsbeziehungen und Globale DisparitÄten

Methodik
Typischer Klausuraufbau

Typischer Klausuraufbau

In einer Typischen Erdkunde Klausur muss in der ersten Aufgabe ein Raum dargestellt werden, in der zweiten Folgen, Vor- und Nachteile so wie Vernetzungen dieser dargestellt werden, meist bezogen auf ein bestimmtes Thema hin, und in der dritten Aufgabe müssen diese Folgen Vor- und Nachteile begründet bewertet werden und eventuell LÖsungsvorschlÄge gemacht werden.
Genauere ErlÄuterungen zu den Aufgaben und ihren Bereichen:

  1. Die erste Aufgabe deckt den Anforderungsbereich 1 ab. In diesem geht es um das bloße Darstellen. Operatoren wie beschreiben, benennen, darstellen oder lokalisieren werden in dieser Aufgabe verwendet. Man muss hier darauf achten das man hier noch keine Auswirkungen und Schlüsse zieht sondern nur die Quellen Systematisch auswertet.
  2. In der Zweiten Aufgabe wird dann logischerweise Anforderungsbereich 2 abgedeckt. In diesem werden Operatoren wie einordnen, zuordnen analysieren, erlÄutern, erklÄren vergleichen oder anwenden verwendet.
    Hier müssen aus den zuvor analysierten Quellen Schlüsse, Folgen sowie Vor- und Nachteile gezogen werden. Hier kann auch Vorwissen aus dem Unterricht eingebracht werden, zum Beispiel in Form von Vergleichen. Hier darf jedoch genauso wie in der Ersten Aufgabe noch keine Meinung/ Bewertung eingebracht werden. Der Text muss objektiv bleiben.
  3. Erst in der dritten Aufgabe, welche den letzten Anforderungsbereich abdeckt, und Operatoren wie erÖrtern, stellungnehmen, überprüfen, beurteilen oder bewerten enthÄlt, darf die gesamt Situation bewertet werden. Jedoch muss jede subjektive Meinung eine sinnvolle Begründung haben. Auch hier kann man sich auf Vorwissen aus dem Unterricht beziehen. Auch durchdachte und erlÄuterte LÖsungsvorschlÄge für die Situation sind je nach Aufgabenstellung angebracht.
  4. Eine Raumanalyse verfassen

    Eine Raumanalyse umfasst das Darstellen eines Raumes mit all seinen potentiellen und realen Gegebenheiten, das ErlÄutern der ZusammenhÄnge, Vorteile und Nachteile, die aus diesen hervor gehen, sowie das spÄtere bewerten oder abwÄgen. Als allgemeines Ziel einer Raumanalyse kann man festhalten, dass Charakteristische Fakten ihre ZusammenhÄnge und Wirkungen erlÄutert werden sollen. Für gewÖhnlich schreibt man eine Themengeleitet Raumanalyse so, dass man am Ende eine These über einen Bestimmten Aspekt es Raumes hat. Die Vorgehensweise: 1) Auswahl des Raumes (wenn nicht vorgegeben) 2) Festlegen des Themas (Bei Themengeleitet Analyse und wenn nicht vorgegeben) 3) Leitfragen des Themas in Teilfragen zerlegen, so dass sich eine Schreibstruktur ergibt 4) Alle Quellen strukturiert auswerten (!Nur Auswerten noch nicht auf das Thema oder Vor- und Nachteile beziehen!) 5) Vergleich und Verbindung der einzelnen Materialien und daraus hervorgehenden Faktoren 6) Bezug zur Leitfrage durch Beantwortung wieder herstellen (Fazit)

    Materialien Auswerten
    Bei der Auswertung von Materialien sollen fundierte Aussagen gemacht werde kÖnnen, welche durch die zu analysierenden Materialien bewiesen werden.
    Auch soll bei dem Auswertungstext jedoch immer die Aufgabenstellung beachtet werden und somit in dich Richtung der Beantwortung gearbeitet werden!
    Als Einleitung formuliert man zunÄchst den üblich bekannten Satz der, Materialienart, Thema, Titel, Autor, Datum der VerÖffentlichung, Quelle und eventuell weitere angegebene Daten enthÄlt.
    Anschließend wird die Quelle beschrieben. Bei Grafiken sind Extrempunkte zu nennen in Tabellen auffÄllige ZahlenverhÄltnisse, bei Karten auffÄllige Ansammlungen von Symbolen, welche einen Raum charakterisieren. Des Weiteren werden Fachbegriffe, welche gegeben falls vorkommen erlÄutert, um ein richtiges VerstÄndnis des Materials zu sichern.
    Auf die Beschreibung folgt die Interpretation. Hier ist der Bezug zur Aufgabe besonders wichtig!
    Mithilfe der eben beschriebenen Informationen wird jetzt die Aussage des Materials erlÄutert. Welche Informationen gehen insgesamt aus dem Material hervor? Wie kÖnnen diese in den Gesamtzusammenhang des Themas eingeordnet werden oder was haben dies mit dem Aktuellen Thema zu tun? Was sagen sie über eine bestimmte Situation aus? Welche Folgen ergeben sich aus den Informationen für den Raum (falls es sich um einen Raum handelt)? Was bedeuten die Zahlen im weiteren? Beantworten die Informationen die Frage der Aufgabenstellung?
    Abschließend formuliert man eine Beurteilung oder auch Kritik des Materials.
    Ist das Material logisch und widerspruchsfrei? Gehen sachliche oder subjektive Informationen hervor? Ist das Material glaubwürdig?
    Für welche Aussagen sind nur Vermutungen mÖglich, da das Material hier Lücken aufweist?

    Auswertung von Diagrammen und Tabellen
    Soll man Tabellen oder Diagramme auswerten muss man außer den oben kurz genannten Fakten noch spezifischere Punkte beachten!
    Bei der Beschreibung muss zum Beispiel genannt werden ob es sich um absolute oder relative Zahlen handelt, auch Prozent oder Beziehungszahlen müssen genannt und eventuell genauer erlÄutert werden. Kürzel wie k.A. (Keine Angaben) sollten kurz erlÄutert werden, da sie das Ergebnis in allem ungenau machen.
    Maßeinheiten und Sprünge dieser müssen genannt werden, wichtig bei Koordinatensystemen ist die Bezeichnung von x- und y-Achse.
    Diese Äußeren Dinge über die Aufteilung des Materials werden zuerst beschrieben. Anschließend geht die Beschreibung inhaltlich weiter.
    Hoch- und Tiefpunkte sowie HÄufigkeitsverteilungen und zeitliche Entwicklungen müssen erwÄhnt werden. Auch kann man bestimmt Werte miteinander vergleichen, diese Option kann man auch in die Interpretation einbauen.
    Bei der Kritik kann man für die Diagramme und Tabellen noch anzweifeln ob die Maßeinteilungen Sinnvoll und verstÄndlich sind und man die Informationen so schlüssig erschließen konnte.

    Auswertung von Klimadiagrammen
    Es gibt verschiedene Arten von Klimadiagrammen, meist jedoch sind Hydrothermische Klimadiagramme, Diagramme, welche die Temperatur und den Niederschlag darstellen als Grundlage gegeben. Meist ist die Einteilung so dargestellt, dass man auf der linken y-Achse die Temperatur in Grad Celsius, auf der rechten y- Achse die Niederschlagsmenge in Millimetern und auf der x- Achse das Jahr in Monaten angegeben hat.
    Temperatur und Niederschlag werden im VerhÄltnis 1:2 eingetragen, was wiederrum bedeutet, dass 20°C, 40mm Niederschlag entsprechen. Reicht nun die NiederschlagssÄule der Millimeter über die Temperaturkurve hinüber, spricht man von Humiden (Feuchten) Monaten, andersherum von ariden (trockenen) Monaten.
    Ein genaueres Klimadiagramm, welches jedoch nur selten verwendet wird, ist das Thermoisoplethendiagramm. Es stellt die, obengenannten Klimatische VerhÄltnisse, nicht bloß in AbhÄngigkeit der Monate sondern auch in AbhÄngigkeit der Tageszeiten dar.
    Bei der Auswertung dieser Klimadiagramme ist es wichtig, die genaue Lage des Ortes an zu geben, sonst sind wie oben schon genannt hoch und tief oder vielmehr arid und Humid Monate zu nennen.
    In die Interpretation kann man dann Klima- und Vegetationszonen mit einbeziehen und eventuell Aussagen oder Vermutungen über die gegebene Zone machen.
    Vorsichtig sollte man immer dabei sein, den gegebenen Ort auf dieses dargestellte Wetter fest zu legen, denn gerade in der Zeit der zunehmenden Stürme kÖnnen selten auftretenden Ausnahmen die Durchschnittsergebnisse dieser Diagramme immer wieder verfÄlschen. Ein Vergleich von mehreren Jahren bietet hier Sicherheit!

    Auswertung einer Karte
    Karten kÖnnen in vÖllig unterschiedlichen Formen dargestellt werden. Die beiden beliebtesten und bekanntesten Formen sind die Physische Karte, welche einen Raum mit HÖhenprofil durch verschiedene Farben mÖglichst dreidimensional wiedergibt, und die Thematische Karte, welche einen Raum auf ein bestimmtes Thema hin wiedergibt, oft fehlen hier bei der Physischen karte als wichtig angesehene Details und man versteht die Karte gar nicht immer unbedingt als Darstellung eines Raumes. Außerdem gibt es noch die Topographischen Karten, welche der Orientierung in einem Raum dienen.
    Bei der Auswertung einer Karte beginnt man nach dem Einleitungssatz wie eben bei einer normalen Materialienanalyse, mit einer Beschreibung. In dieser sind wichtige Faktoren zum Beispiel Maßstab, die Lage; HÖhen (bei Physischer Karte), große Orte, hÄufig vorkommende Symbole der Legend, und große GewÄsser. Auch kann man in der Beschreibung je nach Umfang der Legende, über diese einen kleinen überblick verschaffen, umso genauer zu erfahren, was es Themenbezogen in dem gezeigten Bereich gibt.
    Darauf wiederrum kann man dann in der Interpretation zurückgreifen, in der man wie oben schon einmal betont sich mÖglichst auf die Aufgabenstellung bezieht.
    Wichtige Fragen sind: Was stellt die Karte im Allgemeinen dar? Wo liegt der Schwerpunkt? Was wird besonders betont und wodurch? Welche Folgen haben bestimmte Vorkommen von Symbolen für den Raum? Was kann das Themenbezogen für die BevÖlkerung bedeuten? Gibt es dadurch Vor- oder Nachteile für den Raum?
    In der Kritik kann dann auch hier wieder eingebracht werden, wo die Grenzen der Karte liegen was zeigt sich nicht oder nur ungenau?

    Physiologische Grundlagen:

    1. Strahlenhaushalt
    Die Sonne ist die Energiequelle der Erde, sie liefert jedoch nicht direkt die WÄrme zur Erde sondern nur Kurzwellige Strahlen -> Licht.
    50 % der Kurzwelligen Strahlen erreichen die Erde und werden als Langwellige Strahlen-> wÄrme. 20 % absorbiert die AtmosphÄre und 30 % werden wieder ins Weltall reflektiert. Die AtmosphÄre lÄsst nur Kurzwellige Strahlen durch die Langwelligen Strahlen der Erde lÄsst sie nicht zurück ins Weltall-> Treibhauseffekt

    2. Stockwerke der AtmosphÄre (Nicht alle genannt)
    Die TroposphÄre liegt etwa 10 km hoch, hier findet das Wetter geschehen statt und die Temperatur sinkt desto hÖher man kommt. Ab 15 km kommt die Tropopause, die Abnahme der Temperatur wird unterbrochen, durch eine chemische Reaktion und denn hier stÄndig herrschenden neu Aufbau und Abbau der AtmosphÄre nimmt die Temperatur wieder zu. In 25 km HÖhe beginnt die StratosphÄre, ab hier beginnt die Temperatur wieder zu sinken. Das letzte Stockwerk der AtmosphÄre wird ExosphÄre genannt.

    3. Globale Beleuchtung
    Die Sonneneinstahlung ist sowohl für Tag und Nacht als auch für die Jahreszeiten verantwortlich. FÄllt die Sonne senkrecht auf die Erde erhÄlt eine kleine FlÄche viel Energie. FÄllt sie schrÄg verteilt sich die gleiche Menge an Energie auf eine viel grÖßre FlÄche, in Relation gesehen erhÄlt mehr FlÄche weniger Energie. Für die SchrÄg oder Senkrechtigkeit der Sonne sorgt die SchrÄgstellung der Erde um 23,5 grad und die Umdrehung im Jahr ein mal um die Sonne.

    4. See/Landsystem
    Landmassen heizten sich schneller auf und kühlen schneller ab als Wasser. Wasser braucht für die Abkühlung und ErwÄrmung viel lÄnger. LÄnder die also nahe an großen GewÄssern liegen erhalten von Maritimen (vom Meer her kommenden) Winden das ganze Jahr über einen Ausgleich. Im Winter wÄrmt das Wasser und im Sommer kühlt es die Landmassen ab. Die Jahreszeiten haben also nicht zu große Temperatur unterschiede.
    Wetterlagen die durch dieses System entstehen nennt man Thermisches Wetter.
    Das Gegenteil der maritimen Winde sind die Kontinentalen Winde.

    5. Luftdruck und Winde
    Luftdruck ist das Gewicht der Luft. Warme Luft steigt auf und kann mehr Feuchtigkeit enthalten als kalte. Ist die Luft warm, ist die Dichte geringer -> Tiefdruck
    Kalte Luft sinkt ab, sie ist schwerer-> Hochdruck

    Gradientkraft:
    Kraft die mit der Hilfe von Winden Tiefdruckgebiete ausgleicht. Ein Hoch weht also immer zum Tief um es auszugleichen.
    Corioliskraft:
    Ablenkungskraft der Erdrutation. Diese Kraft beeinflusst die Gradientkraft in dem die Winde abgeleitet werden durch die Drehung der Erde, die gerade am Äquator besonders hoch ist.
    Isobaren:
    Linien die auf Wetterkarten Gebiete des gleichen Luftdrucks markieren.
    Frontalzonen:
    übergangszonen zwischen Polen und Äquator. Bereich in dem die Passate wehen. (zwischen dem 30 und 60 Breitengerad)
    Jetstream:
    Windgürtel am 30 Breitengerad der durch die Gradientkraft entsteht. An Gebirgen staut sich die Luft und Sammelt sich an, ein Wetterbestimmendes Hoch entsteht. überwindet der Jetstream das Gebirge auf der anderen Seite fÄllt die Luft quasi runter und entweicht schnell von dem vorherigem Verweillungsort. Dort entsteht ein Wetterbestimmendes Tief. Wetterlagen die durch diese Bedingungen entstehen bezeichnet man als Dynamisch.

    6. Wind und Druckgüttel der Erde/ NO und SO Passate
    Innertropische Konvergenz: Am Äquator erwÄrmt sich dir Luft schnell und steigt nach oben. Am Boden entsteht ein Tief und in der HÖhe ein Hoch. Das Hoch wandert nach zu den Polen um die dort befindlichen Tiefs aus zu gleichen (Gradientkraft). Die Luft kühlt sich ab sinkt und am Boden der Pole entstehen Hochs welche wiederum das Äquatoriale Tief ausgleichen wollen, jedoch von der Corioliskraft abgelenkt werden. Die SO und NO Passate entstehen. Die Passate sind im Allgemeinen trockene auch starke Winde.

    Skizze der Windgürtel und Passate

    7. Monsun
    Ist ein bestÄndiger Wind der HalbjÄhrig die Richtung wechselt auf Grund der Verlagerung des ITC nach Norden im N-Sommer. Die Winde werden über Wasser gelenkt und bringen viel Wasser und damit Regen mit nach z.B. Indien Im N-Winter liegt der ITC normal auf dem Äquator und der Monsunwind weht über Land trocken und kalt.

    8. Wasser in der AtmosphÄre

    1 Regel:
    Verdunstung verbraucht WÄrme
    2 Regel:
    Kondensierung gibt wÄrme ab
    3 Regel:
    Desto wÄrmer die Luft desto mehr Wasser kann gespeichert oder/und aufgenommen werden
    Taupunkt:
    Punkt an dem das Wasser in der Luft zu kondensieren beginnt.
    Absolute Feuchte:
    Menge des Wassers in der Luft
    Maximal Feuchte:
    Menge des Wasser die Maximal in der Luft aufgenommen werden kann.
    Relative Feuchte:
    VerhÄltnis der Absoluten und Maximalen Feuchte in Prozentangabe.

    9. FÖhnwetter
    Das FÖhn Wetter kann nur an Gebirgen stattfinden. Von der Erde steigt erwÄrmte Luft an und kühlt ab (trockenabiatisch). Durch das abkühlen Kondensiert die Luft sie WÄrmt sich wieder leicht auf, denn Kondensierung gibt ja WÄrme ab. Dieser Teil ist feuchtabiatisch die Luft kühlt sich im vergleich zur HÖhe in der sie sich befindet langsam ab. Dieser Vorgang des Luftaufsteigens findet allgemein bezeichnet auf der Lee-Seite des Berges statt. Auf der Luv-Seite fÄllt die Luft wieder runter und erwÄrmt sich aber in dem normalen trockenadiabatischem tempo auf. Die Winde die nun über das Land ziehen sind verhÄltnismÄßig Warm, da die Luft sich weniger angekühlt hat aber normal wieder auf.

    FÖnwetter skizze zum besseren vorstellung

    10. Die Vb- Wetterlage (5b)
    Diese Wetterlage ist eine ganz spezielle für Deutschland. Bleibt eine yklone besonders Lange über Italien und saugt sich fÖrmlich mit Wasser voll bevor die LuftstrÖme es zu lassen, dass die Zyklone über die Alpen nach Deutschland kommt. Regnet sich diese Vollgesogene Wolke Natürlich über Süddeutschland beim Abkühlen ab. Sie bringt jedoch oft so viel Wasser, dass Süddeutschland mit unangenehmen bis gefÄhrlichen überschwemmungen umgehen muss.

    11. Zyklonen
    Es gibt Zyklonen (: Drehen sich gegen den Uhrzeigersinn, Tiefdruckgebiet) und Antizyklonen (:drehen sich mit dem Uhrzeigersinn, Hochdruckgebiete).
    Eine Allgemeine (anti)Zyklone besteht immer aus zwei LuftstrÖmen, Der Vorderseite, der Warmfront und der Rückseite, der Kaltfront. Diese beiden Fronten werden von dem Warmluftsektor vorlÄufig noch getrennt. Im Warmluftsektor herrscht ein ruhiges angenehmes Wetter: Haufen Wolken, sprunghaft steigende Temperaturen, fallender Luftdruck und Westwind. Die Warmfront oder auch Vorderseite bringt leichte Temperatursteigungen, Schichtwolken, fallenden Luftdruck Landregen sowie SO-Wind. Die Rückseite oder auch Kaltfront bringt NW-Wind und somit Cumuluswolken, Regen, Gewitter, sinkende Temperaturen und steigenden Luftdruck mit. Die beiden StrÖme gehen im Warmluftsektor immer weiter ineinander über diesen Vorgang bezeichnet man als Okklusion.

    Zyklonen skizze

    12. Der Syndrom Ansatz
    Als Syndrom bezeichnet man in Erdkunde SchÄden die in der Natur durch den Verursacher Mensch entstehen. Der Syndrom Ansatz urteilt darüber wie der Mensch in dem gegebenen Raumbeispiel Nachhaltiger handeln und der Natur entgegen kommen kÖnnte.
    Syndrom Bespiele

    Alpen Syndrom:
    Normalerweise wenig BevÖlkerung, doch Tourismus und die wachsende BevÖlkerung drÄngen die unerfassten Gebiete immer weiter zurück und beschÄdigen die Natur an den Stellen wo sie eintreffen (Müll, Skipisten)
    Aralsee Syndrom:
    GewÄsser werden nach Mensches Willen umgepumpt und Naturbedingungen Ändern sich (Versalzung des Bodens)
    Bitterfeld Syndrom:
    Industrie Entwicklung in betroffenen LÄnder Verschmutzt und verdrÄngt die Natur
    Los Angeles Syndrom:
    Gebiet wÄchst immer weiter an und nimmt der Natur und ihren Bewohnern den Lebensraum.

    Die drei SÄulen der Nachhaltigkeit

    Darstellung zu den drei SÄulen der Nachhaltigkeit

    Wirtschaftssektoren

    Wirtschaftssektoren stellen die Unterschiede in den Wirtschaftlichen Bereichen dar.
    Es gibt allgemein aufgeteilt eine Formellen Sektor, dieser ist offiziell vorhanden und bezieht den Staat mit ein, und einen Informellen Sektor, welcher offiziell nicht vorhanden geht und Steuer also den Staat nicht mit einbezieht (Schwarzmarkt).
    Der Formelle Sektor wiederrum lÄsst sich in 4 Gruppen unterteilen:

    1. PrimÄrer Sektor: Als PrimÄrer Sektor wird die Urproduktion bezeichnet das heißt also Agrar- Fischer- und Forstwirtschaft sowie Bergbau und energieerzuegung.
    2. SekundÄrer Sektor: Unter den SekundÄren Sektor fallen eher Handwerkliche Betriebe. Hier werden Materialien aus dem PrimÄren Sektor verarbeitet. (Produktion/ Industrie)
    3. TertiÄrer Sektor: Als TertiÄren Sektor bezeichnet man alle Dienstleistungen also Verwaltung, Handel, Bildung, Gesundheitsdienste oder auch die Tourismusbranchen. Da sich dieser Sektor erst langsam entwickelt hat in manchen Gebieten schneller als in anderen spricht man bei der Entwicklung von einer sogenannten TertiÄrisierung.Die TertiÄrisierung ist bedingt durch die Entwicklung in der Forschung und Industrie und die sich dadurch verÄnderten Standortfaktoren. Heute ist es beispielsweise keine teure Angelegenheit mehr lange Transportwege zu haben, im Gegensatz zu früheren Zeiten. Dies hat zur Folge, dass der mÖglichst kurze Transportweg zwischen Ressource, VerarbeitungsstÄtte und Absatzmarkt heute nicht mehr ein so großer und wichtiger Standortfaktor ist, wie er früher einmal war.
    4. QuartÄrer Sektor: Beim quartÄren Sektor spricht man von Forschung, Entwicklung, Beratung und Management

    Klimazonen

    Effektive Klimaklassifikation: Abgrenzung durch genaue Klimaelemente wie z.B. Temperatur oder Niederschlagsmenge. Diese Klassifikation passt sich der Natur an, wÄhlt aber nur wenige Faktoren aus an denen die Einteilung fest gemacht wird. (KÖppen und geiger verwenden diese Einteilung)
    Genetische Klimaklassifikation Basiert auf Wind und Druckgürteln, dadurch gibt es keine genauen Abgrenzungen

    Humideklimaten:  	Mehr Wasser fÄllt als Verdunstet 
    Arideklimaten: 	Mehr Wasser verdunstet als fÄllt 
    Tageszeitenklima: 	Die Tageszeitlichen Wetter VerÄnderungen sind hÖher als die Jahreszeitlichen (Nur in den Tropen) 
    Jahreszeitenklima: 	Die Jahreszeitlichen VerÄnderungen ist hÖher als die Tageszeitliche (gemÄßigte Zone) 

    Tropen

    Die Tropen liegen etwa zwischen 10° nÖrdlicher und Südlicher Breite.
    Sie bilden den immergrünen Tropengürtel um den Globus. Die Temperatur hÄlt sich das ganze Jahr über bei 25 °C und die durchschnittliche Niederschlagsmenge betrÄgt 2869 mm.
    In den Tropen herrscht das Tageszeiten Klima.

    Vegetation:
    Die hÖchsten BÄume werden bis zu 60 Meter hoch die meisten halten sich jedoch in einer HÖhe von 10 bis 12 Metern auf. In dieser HÖhe sind Licht Luftfeuchtigkeit für die BlÄtter in bester Relation.
    Stockwerkbau:
    Licht nimmt desto weiter man runter kommt ab an den Boden gelangen nur noch 1 % des Lichtes das die BlÄtter in 60 Meter HÖhe abbekommen, Boden Pflanzen müssen sich also gut anpassen. Es gibt Pflanzen die auf BÄumen wachsen um an Licht zu kommen eine in den Tropen typische Form von Pflanzen (Anpassung). Dies Pflanzen nennt man Epiphyten.
    Am Boden ist es in den Tropen feuchter-> Die Luftfeuchtigkeit nimmt nach unten hin zu.

    Ökosystem:
    Es gibt keine Jahreszeiten in den Tropen, das ganze Jahr über, fallen BlÄtter und blühen BÄume dafür gibt es keinen Rhythmus. (Tageszeitenklima)
    Boden Ferasol:
    Der Tropische Regenwald steht auf dem NÄhrstoffÄrmsten Boden der Welt!
    Sprichwort:Der Regenwald wÄchst nicht aus dem Boden sondern AUF dem Boden.
    Der Boden kann aus verschiedenen gründen keine NÄhrstoffe speichern:

    Kurzgeschlossenen NÄhrstoffkreislauf: Da die NÄhrstoffe direkt wieder verwendet werden und keine MÖglichkeit haben im Boden zu bleiben.
    Des Weiteren die daraus entstehenden Struktur des Bodens: Die Humusschicht (Anreicherungshorizont im Boden) ist sehr gering und dünn vorhanden Der Auswaschungshorizont direkt darunter ist auf Grund des vielen Niederschlags sehr hoch -> Viele NÄhrstoffe werden weggeschwemmt. Und an das Ausganggestein, das mit NÄhrstoffen angereichert ist kommen die BÄume auf Grunde der Tiefe des Auswaschungshorizontes gar nicht erst heran.

    Tropenboden darstellung

    Der Boden hat außerdem aufgrund seiner Bestandteile wenig SpeicherkapazitÄt: Der Tropenboden besteht aus einer Zweischicht- Tonmineralen. Das bedeutet das der Boden aus zwei Elementaren Stoffen besteht einmal Silizium-Sauerstoff und einmal Aluminium-Hydroxid. Die beiden Schichten liegen ohne Lücken zusammen. Bis zur nÄchsten Doppelschicht gibt es zwar eine Lücke diese ist jedoch unverÄnderbar und es kÖnnen sich keine NÄhrstoffe ablagern.
    Auch hat der Boden in den Tropen einen PH-Wert von 3,5 dieser Wert hemmt den Stoffaustausch oder die MÖglichkeit Stoffe zu speichern.

    Chemische erklÄrung des Tropenbodens

    Kurzgeschlossener NÄhrstoffkreislauf:
    Fallendes Laub verwittert oder wird viel schneller verwertet als in unseren Breiten. Das liegt an der hohen Luftfeuchtigkeit, den warmen Temperaturen und den vielen Pflanzen die schnell wieder NÄhrstoffe brauchen. BÄume gehen über ihre Wurzeln mit Mykorrhiza-Pilzen eine Symbiose ein um NÄhrstoffe bevor sie schon wieder verschwinden (eventuell auch durch ausschwemmung) über die Pilze aufnehmen zu kÖnnen. Die Pilze nehmen sich dafür aus den Wurzeln der BÄume StÄrke und Zucker. Diesen Kreislauf nennt man Kurzgeschlossen, weil die NÄhrstoffe nicht wie in den Mittelbreiten sich erst im Boden speichern und ausweiten sondern sofort wieder verwendet werden.

    Shifting Cultivation:
    Brandrodung-> Asche zu kurzfristigem Dünger
    3- 5 Jahre Dauer dann Wechsel auf Grund von NÄhrstoffmangel -> Rodung neuer Felder
    10-12 Jahre Erholungszeit zum SekundÄr Wald => Wanderfeldbau

    Gründe für die ZerstÖrung des Regenwaldes

    • BevÖlkerungswachstum (Umsiedlung)
    • Massenkonsum (man braucht mehr Produktion)
    • Schuldenlast (Arme LÄnder nutzen die Ressourcen um Schulden zu begleichen)
    • Bürgerkriege (Flucht vor Feinden in unbekanntes Gebiet)
    • Ungerechte Landverteilung (arme Bauern haben keine andere überlebenschance)
    • Landwirtschaft (Tierhaltung /Tierfutterproduktion)
    • Holzgewinn (Raubbau der MahagonibÄume)
    • Bergbau (Rohstoffgewinnung) und StaudÄmme (VerÄnderung in der Natur)
    • Kraftstoffproduktion (Biodiesel)

    Syndrome im Tropischen Regenwald:
    Katanga Syndrom (in Amazonien): Wachsende BevÖlkerung breitet sich auf Regenwaldgebiete aus auf Grund von Platzmangel. Hier jedoch funktioniert die Landwirtschaft aufgrund der Eigenschaften des Tropischen Regenwaldes nur sehr schlecht und schnell müssen immer mehr und grÖßere Gebiete erschlossen werden. Unterstützt wird dir Rodung des Waldes von dem Rohstofffund im Regenwald (=Wirtschaftsvorteile jedoch nicht langfristig). Folge „Transamazonica“ = Straße quer durch den Regenwald)
    Die Wirtschaftlichen gründe bezeichnet man auch als Kolonialismus.

    Nachhaltige Nutzung des Regenwaldes

    Ecofarming:
    Ecofarming bezeichnet eine Methode der Landwirtschaft wie sie sich besonders gut in Gebiete mit NÄhrstoffarmen Boden und weniger Platz anbietet – Beispiel Region ? Tropischer Regenwald. Im Gegensatz zu den Monokulturen werden beim Ecofarming mehrere verschieden Pflanzen Sorten angepflanzt. Dies sorgt für mehrere Standbeine des Landwirtes, wird eine Pflanze im einem Jahr nur billig verkauft, hat er immer noch andere Pflanzen, die mehr einbringen. Die Anordnung der Pflanzen, nebeneinander so, dass es nach dem NÄhrstoffverbrauch am meisten Sinn macht, schützt und spart Boden und so wird der Anbau auch Nachhaltig.
    Durch die Anordnung der Pflanzen kÖnnen SchÄdlinge nicht direkt alle Pflanzen überfallen und werden gegeben Falls sogar durch die Nachbar Pflanze abgehalten.
    Auch werden zwischen durch immer wieder BÄum und hÖhere Büsche stehen gelassen welche als Erosionsschutz und Stockwerkebauerhalt dienen. So wird der Boden geschützt und die Landwirte erhalten einen für sie wichtigen Rohstoff: Brennholz. Außerdem kÖnnen mit dem anfallenden Laub Tiere die in kleinen StÄllen gehalten werden gefüttert werden.
    Die Tiere wiederrum bringen Milch, Fleisch und Dung für die Felder.
    Alles in allem kann man also sagen, dass Ecofarming ein kleiner sich gegenseitig ergÄnzender Kreis(lauf) ist, der sich gut an die Gegebenheiten im Regenwald anpasst. Jedoch ist Ecofarming nur für di Subsistenzwirtschaft erfolgreich.

    Ecofarming Markwirtschaft (shiftingcultivation oder Cash crops)
    Umweltbewusst und angepasst
    Stockwerkebau und Mischkultur passen sich den Gegebenheiten an:
    schützen vor Erosion und SchÄdlingen ganz ohne Pestizide
    Sparsam also an Wasser; Chemikalien und Platz
    beruht auf Traditionellen methoden und Kenntnissen
    Viehhaltung und Stockwerkebaubestandteile schaffen nebenprodukte wie Bau und Feuerholz, oder Milch Fleisch und natürlichen Dung.
    Nur für Subsistenzwirtschaft geeignet aufgrunde der geringen menge an produktion (dafür herrscht eine grÖßere Vielfalt an sorten vor ->Mischkulturen
    Umweltbelastend durch große flÄchenbedürftige Monokulturen
    welche Gedüngt und mit Pestiziden vor SchÄdlingen geschützt werden müssen
    (AbhÄngigkeit von der Chemieindustrie)
    schnelles auslaugen der BÖden zwingt zur erschließung neuer FlÄchen -> Brandrodung und Wanderfeldbau
    Nachhaltigkeit geht verloren
    Konzentration liegt auf einer Pflanze für den Weltmarkt (WeltmarktabhÄngigkeit)
    Einnahmen also in Form von WÄhrung

    Dry farming:
    Eine Farm sammelt für ein Anbaujahr ein oder mehrere Jahre Wasser, da es sonst zur BewÄsserung nicht reichen würde Brachlage des Feldes also auf Grund von Wassersammlung.

    Vom Regenwald zur Wüste
    Grenzen:
    • Regenwald braucht min. 9 Humide Monate
    • Wüste und Dornsavanne haben eine Trockenzeit von min. 8-10 Monaten
    • Evaporation: Austrocknung

    Feuchtsavanne Trockensavanne Dornsavanne
    Klima 3-5 Monate Trockenzeit 5-8 Monate Trockenzeit
    -Hohe VariabilitÄt der NiederschlÄge
    8-10 Monate Trockenzeit
    -Sehr hohe VariabilitÄt der NiederschlÄge
    Vegetation -StrÄucher und niedrige BÄume
    -2-5m hohes Elefanten Gras
    -GalerienwÄlder
    -BÄume werfen Laub in der Trockenzeit ab
    -Grasland (60 cm bis 1,5m)
    -TrockenwÄlder
    -Einzelne BÄume (Schirmwuchs für Bodenschatten)
    z.B. Affenbrotbaum
    - Nur periodische Flüsse
    -DornstrÄucher und Akazien
    -knie hohe GrÄser
    BÖden Rotbraunerde
    Ausw.horizont weicht dem Anr.horizont
    Bessere Landwirtschaftliche bedingungen durch verschwinden des Ausw.horizonts
    -insgesamt werden A und B Horizont sehr dünn und nach oben „gedrückt“
    A Horizont verschwindet und B Horizont ist nur noch schmal allmÄhlich bildet sich Richtung Wüste eine Salzkruste

    Bildliche darstellung der Landschaftsentwicklung

    Sahelzone

    Eine Zone von den Tropen bis zur Wüste.
    Es herrschen mindestens drei Aride Monate, die jedoch sehr ungewiss und unzuverlÄssig sind. Die Einwohner wissen nicht, wann und ob sie wirklich so viel Wasser wie erhofft bringen.

    Ökonomische Probleme:
    Exportbasis; WeltmarktabhÄngig jedoch geringe ProduktivitÄt in der Landwirtschaft. Oft wird der Export von auslÄndischen Investoren betrieben (Landgrabbing).
    Ökologische Probleme:
    hohe Regenzeit VariabilitÄt, Wüstenbildung, Seuchenrisiko durch verdrecktes Wasser, Plagen wie Heuschrecken, Bodenversalzung, Landgrabbing
    Soziale Probleme:
    Frauen Unterdrückung, Rivalisieren unter Acker und Viehbauern, BevÖlkerungswachstum, Religion, Krieg, Landgrabbing
    Sukkulenten:
    Pflanzen, die sich an extreme Bedingungen wie das Leben in der Wüste angepasst haben.
    Desertifikation:
    Verwüstung der Region die durch das Wirtschaften des Menschen verursacht wird.
    Degradation:
    Kontinuierliche QualitÄtsabnahme des Bodens
    Exodus:
    Umsiedlung von Menschenmengen zu einem Ort aufgrund von Negativsituationen im Heimatort (z.B. Trockenheit)
    Landflucht:
    Umsiedlung aufgrund von schlechten VerhÄltnissen auf dem Land zur Stadt
    BevÖlkerungswachstum steigert die negative Situation. Mehr Menschen brauchen Nahrungsmittel.

    BewÄsserung der Sahelzone

    BewÄsserungsfeldbau Regenwasser wird gesammelt und in Trockenzeiten bewÄssert NiederschlagsunabhÄngig
    Algen im Sammelwasser binden Stickstoff
    HÖhere ProduktivitÄt
    HÖhere Kost
    Hoher Wasserverbrauch
    Regenfeldbau ohne BewÄsserung aus, Anbau nur nach der Regenzeit, Viehkombination Nicht aufwendig
    Kostengünstig
    kurze Anbauphase
    Saison abhÄngig
    NiederschlagabhÄngig: (Glücksspiel)
    Landwechselwirtschaft Mehrere dauerhafte Felder werden im Anbau abgewechselt Geeignet für die Subsistenzwirtschaft
    StationÄr (=Platzsparend)
    BenÖtigt große FlÄche
    Brache muss aufgrund wachsender BevÖlkerung verkürzt werden
    Extensive Weidewirtschaft Normarden oder Teilsesshaft ziehen mit ihrem Vieh von Weideland zu Weideland Platzsparend
    Einsam
    FlÄchenverkauf
    (Wilderei)
    Einsam

    Kalte Zone

    Die Kalte Zone kann man unterteilen in die Polare- und die Subpolare Zone.
    Unter die Polare Zone wieder rum, fÄllt die Eiswüste und die Frostschuttzone.
    In der Eiswüste herrscht wie der Name schon sagt ewiges Eis, eine Durchschnittstemperatur von – 10 Grad und keine Vegetation. Es handelt sich um eine sogenannte AnÖkumene das heißt hier kann kein Mensch auf Dauer Siedeln. Die Polare Frostschuttzone ist nicht wirklich wÄrmer, allerdings gibt es hier kein Ewiges Eis da wie auch hier der Name es ankündigt, viel Gesteinsschutt vorhanden ist. Trotzdem ist diese Zone AnÖkumene. N der Polarenzone herrscht der Permafrostboden dieser weitet sich je nach Temperatur, auch die Subpolare Zone aus. Es bedeutet das der Boden in dem kurzen Sommern nur wenige Zentimeter auftaut die unteren Bodenschichten aber immer gefroren bleiben. Durch dieses Auftauen entstehen Sumpfgebiete und schon bei geringer Steigung des GelÄndes kann es zur so genannten Solifluktion kommen. Das heißt, dass der Boden ab fließt natürlich samt wenig vorhandener NÄhrstoffe. Dies erschwert besonders die Ansiedlung in diesen Gebieten da HÄuser auf diesem Boden nur schwer zu errichten sind.
    Auf diesen beiden Zonen folgen die Subpolare Zone und die in ihr eingeordneten Tundra Zonen. Begonnen mit der Flechtentundra über die Zwergstrauch Tundra bis zur Waldtundra. Welche Vegetation in den einzelnen Zonen herrscht geht deutlich aus den Namen hervor. Und aus dieser Entwicklung kann man entnehmen das es wÄrmer wird. Die Temperaturen steigen in der Tundra Zone auf bis zu 10 Grad +!
    In der Tundra herrscht der so genannte Gleyboden vor. Der Gleyboden ist insgesamt sehr feucht und vernÄsst, der Boden ist NÄhrstoffarm, jedoch Humusreich. Dies liegt daran das der Humus aufgrund der Temperatur und der Feuchtigkeit nur langsam zu NÄhrstoffen verarbeitet werden kann. Hier kÖnnen also nur Pflanzen mit Geduld wachsen. Denn der gesamte NÄhrstoffkreislauf geht hier langsamer ab.
    Die Boleare Zone gehÖrt in manchen Karten oder Büchern auch noch zur Subpolaren Zone allerdings in den wenigsten. Hier herrscht der Podsolboden vor. Durch die hohe Feuchtigkeit werden NÄhrstoffe nach unten in die tieferen Bodenschichten geschwemmt. An der OberflÄche liegt also ein Auswaschungshorizont und in den tieferen Bodenschichten ein Einwaschungshorizont hier kÖnnen nur tiefwurzelnde Pflanzen wie NadelgehÖlz oder sehr wenige spezielle LaubbÄume überleben denn nur sie gelangen an die notwenigen NÄhrstoffe.
    Dadurch, dass nur Nadelholz wÄchst kommt es zu einer geringen Biomasseproduktion, was wiederum dazu führt das sich an der BodenoberflÄche kaum NÄhrstoffe ansammeln kÖnnen.

    Wasser

    Insgesamtes Globales Vorkommen: 1,4 Millionen Quadratkilometer (grÖßer Teil Salzig)
    Probleme:

    • BevÖlkerungswachstum: Anfrage übersteigt das Angebot
    • Ungleiche Verteilung des Wassers auf der Erde
    • Vermehrter Verbrauch in der Landwirtschaft
    • Unterschiedliche Erneuerungszeit der von Ressourcen (wüste-Regenwald)
    • Produktion verbraucht für sÄmtliche Produkte viel Wasser (Industriesteigerung)
    • weit über 1 Millionen Menschen müssen ohne ausreichend sauberes Wasser leben
    Wasserverfügbarkeit pro Land: Water poverty Index
    • jÄhrliche Errechnung
    • basis: vorhandene Ressourcen und der Zugang zu diesen, sowie Verbrauch und Umwelteinflüsse in dem Land
    • Virtuelles Wasser: Export Produkte verbrauchen Wasser von dem das Produktionsland im Endeffekt aber nichts hat dieser Verbrauch wir bei den Importierten Wassermengen/Produkten abgerechnet und wird als virtuelles Wasser bezeichnet
    Hygienebedarf 40 Liter pro Tag und Kopf
    Landwirtschaft ist auch Global gesehen der grÖßte Wasserverbraucher

    „blaues“ „grünes“ und „weißes“ Wasser
    Blau:
    Sichtbare WasserstrÖme (Seen, Flüsse)
    - BewÄsserung
    - Energieproduktion (W. Kraftwerke)
    - Trink/Brachwasser
    Grün:
    Nicht sichtbar in Pflanzen enthalten
    - produktive Transpiration (Verdunstung die der Region zu Gunsten kommt)
    - versorgt Pflanzen
    Weiß:
    Nicht sichtbar Verdunstung von GewÄssern (Seen, Flüssen, Meeren)
    - Evaporation (Unproduktive Verdunstung für die Region kommt einer anderen zu Gunsten
    Blaue Revolution:
    Es wird Wert auf Wassereffizientes nutzen gelegt aus einem Tropfen soll so viel wie mÖglich gewonnen werden. Dazu werden BewÄsserungsmethoden verbessert und Pflanzen auf wenig Wasserverbrauch gezüchtet. (TrÖpfchen BewÄsserung auch mit Brackwasser vermischen; Sprinkleranlagen mit weniger Druck nÄher an den Pflanzen um Verdunstung zu vermeiden usw.) -> Seit einigen Jahren, Heute

    Grüne Revolution:
    Einstellung: Desto mehr Wasser desto besser wird das Ergebnis. Der Wert lag auf den ertragszahlen ohne Hinblick auf Ressourcen und kosten bzw. folgen des Verbrauchs. Hauptsache die Landwirtschaft wird gesteigert. Mehr informationen
    Oberlieger/lauf: Quelle
    Unterlieger/lauf: Ziel der Quelle
    -> Beispiel Rhein: Schweiz Oberlieger Holland Unterlieger

    Eingriff von Menschen in den Wasserhaushalt
    Beispiel China : Stausee Jangtsekiang
    Lage: Fließt von West nach Osten Chinas mit GefÄlle. Durch die StÄdte Badong und Yichang.
    Drei Schluchten Fluss fließt durch die Qutang- Wu- und Xilingschlucht.
    Bedeutung: wichtiger Handelsweg, Wasser- und Energielieferant für China
    Regierung:
    • braucht die günstige Energie -muss jede Quelle nutzen
    • wendet viel Investition in das Projekt auf
    • Muss die BevÖlkerung versorgen
    • Handelsvorteil wird geschafften (einfacher und billigerer Handel mÖglich) -> grÖßere Handelsschiffe kÖnnen den Fluss befahren.
    • Tourismus wird angekurbelt
    • überschwemmungsschutz
    • Umstieg von Kohle auf Wasserenergie → saubere energie
    • Folgen:
      • Menschen werden zwangsumgesiedelt verlieren Wohnung (werden i der neuen Umgebung nicht genügend unterstützt und Job (Fischer)
      → Fischbestand schwindet
    • WasserqualitÄt sinkt → Vermüllung des Flusses
    • teure Instandhaltung, leichter Angriffspunkt weil eine große Mauer
    • Mehr Wasserenergie
    • Besserer Handel
    • Inland EntwicklungsfÖrderung → verhindern der Landflucht im dem der Fluss auch Inland alle gut versorgt.
    • Tourismus
    BewÄsserungen der Landwirtschaft
    OberflÄchenbewÄsserung: Beete werden von Furchen mit Wasser durchzogen
    Beregnung: Beet wird von großen Rasensprengern bewÄssert.
    TropfbewÄsserung: SchlÄuche werden unter der Erde verlegt und geben genau abgemessen tropfenweise die richtige Menge an Wasser ohne großen Verdunstung
    Terrassenfeldbau: Im Hang werden Terrassen errichtet, so kann Wasser nicht abfließe und NÄhrstoffe nicht erosieren. Auch wird in BehÄltern Wasser gesammelt was kontrolliert über KanÄle an die Terrassen verteilt werden kann. Die Terrassen sind über KanÄle untereinander verbunden um einen gegenseitigen gleichmÄßigen wasseraustausch zu fÖrdern.
    Rainwater Harvesting: Sammeln vom regenwasser für die BewÄsserung der Pflanzen
    Dry Farming: Es wird nur alle zwei Jahre angebaut. So lange nicht angebaut wird, wird Regenwassergesammelt für das Anbaujahr. (Nur in sehr Niederschlagarmen gebieten)
    EntwÄsserung: Wasser lÖst im Boden verschiedene Salze. Bei der Verdunstung gelangt das Wasser aus dem Boden die Salze bleiben jedoch im Boden –der Boden beginnt zu versalzen ein großer Nachteil für die Pflanzen und die Bewirtschaftung. Der Boden muss also regelmÄßig durch teure Maßnahmen und GrÄben entsalzen werden.
    Das versalzen vorbeugen tut sammeln von Regenwasser in Mulden welches dann nur nach Bedarf gegossen wird. Ansonsten in der Mulde verweilt.

    Wasser als Konfliktstoff
    Politischer Konflikt:
    Bilateral: zwischen zwei Staaten wird um Wasser gestritten
    Multilateral: zwischen mehreren Staaten wird um Wasser gestritten
    Ökologischer Konflikt: Kontaminieren von Trinkwasser (Flüsse)
    Ökonomischer Konflikt: WasserpreiserhÖhung, Armen ist es kaum mÖglich genug lebensnotwendige Mengen an zu schaffen
    Allgemeine zusammenhÄnge: Existenzielle; Gesundheitliche, Ökologische Grundlagen verÄndern bzw. verschlechtern sich für Anwohner
    Flussgliederung:
    Last sinkt weil der Fluss ab dem Mittellauf zu Transportierende Materialen abgibt.
    → Sedimentation
    Seitenerosion nimmt zu weil der Fluss immer mehr Wasser führt durch zusÄtzliche Quellen diese in ihn Münden -> besonders große Flüsse
    Mit sinkendem GefÄlle nimmt auch die Fließgeschwindigkeit ab, das gibt überhaupt die MÖglichkeit zur Ablagerung.

    Flusskorektur/regelulierung/begradigung
    Vorteile:
    • Schiffbarkeit
    • Landgewinnung (Verlandung der Flussarme)
    • Staudammbau → Kontrolle über wasser → Energiegewinnung durch Kraftwerke
    • Siedlung nÄher am Fluss mÖglich jedoch gegeben falls unsicher
    Nachteile:
    • Fischerei geht zurück bis verschwindet
    • Tiefenerosion steigert sich stark → Wasserspiegelsinkt (auch Grundwasserspiegel)
    • Fließgeschwindigkeit steigert sich → Hochwassergefahr an ungesicherten Stellen
    • Landschaftsbild verÄndert sich teils stark aufgrund der befestigten Flussufer (Abholzung)

    Skizze der Bachgliederng

    Rohstoffe und EnergietrÄger

    PrimÄrrohstoffe: Noch unverarbeitete Stoffe die man aus der Natur gewinnt und weiter verarbeiten kann.
    SekundÄrrohstoffe: Also Rohstoffe die schon verarbeitet wurden und jetzt weiter verarbeitet werden. (Beispiel Recycling)
    Ressourcen: Ein Vorrat an Rohstoffen der vorhanden ist, den man auch kennt, momentan aber nicht Gewinnbringen verwerten oder verarbeiten kann. (noch nicht erreichbar ist)
    Reserven: Ein Vorrat an Rohstoffen der für das Landgewinnbringen abgebaut und genutzt werden kann.
    PrimÄrenergie: fossile Energie (Steinkohle, Braunkohle, Erd-Öl und –gas), Regenerative Energie (Wind,Wasser, Sonne, Gezeiten) und die Kernbrennstoffe fallen unter die PrimÄrenergie. Sie sorgen oder werden zu der SekundÄrenergie also, Strom, Benzin oder Kohleprikez umgewandelt.
    Regionale Entwicklung: Entwicklung einer bestimmten geografischen Lage. In dieser Entwicklung konkurrieren meist die Faktoren Ökologisch, Ökonomisch und Sozial mit einander. Verbessert sich ein Faktor verschlechtert sich oft ein anderer.
    Wichtige FÖrderlÄnder für die Rohstoffe Uranerz, Kohle, ErdÖl und Erdgas sind Kasachstan, Russland, VR China, USA, Saudi Arabien, Kanada und Australien.

    Positive Aspekte eines Landes mit R. Quelle Negative Aspekte mit R. Quelle
    - Handelsvorteil
    - Geldquelle
    - Preisbestimmen
    - Keine Ausgaben für diesen Rohstoff außer die Abbaukosten
    - Abbauaufwand und Kosten
    - Geld nur für Besitzer der Quellen (ungerechte Verteilung)
    - Quellen kÖnnen versiegen
    - Konkurrenz mit anderen FÖrderlÄndern

    Braunkohle in Deutschland
    Die ArbeitsplÄtze in den Revieren

    Revier 1989 (Jahr) 2012 (Jahr)
    Rheinland 15565 11241
    Lausitz 79016 8169
    Mitteldeutschland 59815 2519

    Ein Tagebau (Rheinlandrevier):
    Eingeteilt in Garzweiler I und II, Inden I und II, sowie Hambach.
    Stillgelegte Tagebaue: Zukunft West, Frechen, Bergheim, und Fortuna-Garsdorf
    5 Kohlekraftwerke: Goldenberg, Niederaußem, Neurath, Frimmersdorf, Weisweiler (Strom für 3,5 Millionen Menschen)
    Ökonomische Bedeutung der Braunkohle:

    • Stromgewinnung für das eigene Land
    • ArbeitsplÄtze (Jedoch leichtes Absinken der PlÄtze)
    Ökologische Probleme:
    • LandschaftszerstÖrung
    • Grundwasserabsenkung
    • Umsiedlung von Orten !!
    Grundwasserabsenkung:
    Da Braunkohle ausgegraben wird stÖrt bei den Grabungsarbeiten oft das Grundwasser. Um das einfließen von Wasser in die Tagebaue zu verhindern senkt man mit Pumpen den Grundwasserspiegel ab unter die „Grabungslinie“. Dies muss logischerweise schon vor den BauzÄunen geschehen und beeinflusst so stark die Umwelt da auch umliegende GewÄsser sich diesem Wasserspiegel anpassen oder Pflanzen oder Menschen und auch die Landwirtschaft, das Grundwasser nun nur schwer nutzen kÖnnen, da es so tief fließt. Also müssen auch Brunnen und PrüfungsgerÄte her die den Wasserstand überprüfen.

    Steinkohle im Ruhrgebiet
    Geschichte:
    • Bauern gruben für den Eigenbedarf wenn Zeit war nach der Kohle sie lag direkt an der OberflÄche vor allem nahe des Flusses Ruhr.
    • Als die Bedeutung der Steinkohle erkannt wurde grub man ernsthaft danach und Bauern mussten von diesem Rohstoff abgaben machen
    • Im 17 Jahrhundert baut man gezielt Stollen zum Abbau der Kohle, da man nun tiefer Graben muss, bis man schließlich zu SchÄchten übergeht.
    Die Steinkohle liegt oder lag desto nÄher sie an der Ruhr war nÄher an der ErdoberflÄche und entfernte sich in die Tiefe desto weiter man ich von der Ruhr entfernte. Heute ist die Ruhr die Südliche Grenze des Abbaugebietes. Das Gebiet hat sich also Richtung Norden verlagert. Des Weiteren wird das Ruhrgebiet im Norden von der Lippe und im Westen vom Rhein. Der Fluss Emscher liegt mitten im Gebiet und galt bis vor einigen Jahren als Kloake des Ruhrgebietes man gibt sich nun aber mit seiner Rekultivierung große Mühe.
    Auch wichtig zu sagen ist, dass damals die Kohle bloß zum Heizen verwendet wurde. Heute hat sich im Ruhgebiet eine große Folgeindustrie gebildet die Kohle und andere Abbaustoffe weiter verarbeitet.

    Nutzen der Steinkohle:
    -Steinkohle dient der Herstellung von Stahl:
    → Prozess der Stahlerzeugung und Stahlveredlung:
    -Im Hochofen wird Roheisen aus dem Eisenerz herausgeschmolzen, die Hitze wird mit Steinkohleverbrennung (Kohlekoks*) erzeugt.
    *Kohlekoks ist verdichtete Kohle
    - Im Stahlwerk wird das Roheisen mit Hilfe von reinem Sauerstoff und der Zufuhr von ZuschlÄgen wie zum Beispiel Kalk, oder Stahlveredlern wie Mangan oder Wolfram zu Rohstahl verarbeitet
    - Im Walzwerk wird der Rohstahl dann zu fertigen oder halbfertigen Produkten wie DrÄhten oder StahltrÄgern verarbeitet.

    Fracking
    → unkonventionelle FÖrdermethode: mit einer Chemikalie werden Gesteine die SchieferÖle- und gase enthalten, aufgerissen. Mit Hilfe von FÖrderrohren gelangen diese dann wiederrum an die ErdoberflÄche und kÖnnen verarbeitet werden.

    Pro Kontra
    Schafft ArbeitsplÄtze -> Reindustrialisierung im Produktionsbereich Trinkwasser Verschmutzung durch Chemikalien
    UnabhÄngig vom Import Hohes Risikopotential -> wenig Erfahrung
    Positive Auswirkung auf BIP Umweltfolgen
    Unbekannte Folgen (kÖnnen schlimm sein) Unbekannte Folgen (müssen aber nicht schlimm sein)
    Verhandlungen zum Thema sind Transparent und Öffentlich Koste sind Unbekannt
    Bohrungen geschehen nicht unwissentlich oder unkontrolliert Große FlÄchen werden benÖtigt
    Probe Bohrungen schaffen Kenntnisse Gegebenenfalls wenig Ertrag

    Regenerative Energien

    Nachwachsende Rohstoffe: Werden durch Tiere und Pflanzen gewonnen, die nicht nur zur Energiegewinnung genutzt, und in einem überschaubarem Zeitraum nach wachsen.
    Erneuerbare Energien: Energie erneuert sich auf natürliche Weise, ohne zutun in einem überschaubarem Zeitraum
    Ökologischer Rucksack: Jeder Energielieferant z.B. ein Windrad verbraucht auch Energie und Materialien –vor allem bei der Produktion. Dieser Verbrauch bei Produktion, Reparatur eventuell in Aktion, wird als Ökologischer Rucksack bezeichnet.

    MÖglichkeiten der Regenerativen Energien:

    - Wasser und Gezeitenenergie :
    StaudÄmme, Wasserkraftwerke, Gezeitennlagen
    -Sonnen/Lichtenergie:
    Solaranlagen für den Haushalt Warmwasser/Strom, Photovoltaik um ein zu speisen
    - Windenergie:
    WindrÄder in WindbestÄndigen Gegenden
    -Biomasse:
    Biogasanlagen mit Abfall, Mist und Lebensmitteln direkt dafür produziert
    -Geothermie:
    AbwÄrme der ErdwÄrme wird durch Wasser an die OberflÄche gebracht

    Pro Kontra
    Umweltfreundlicher (Emission)
    -spart fossile Energien
    -unendliche Quelle im Gegensatz zu fossilen Energien
    -ausstieg aus der Atomenergie
    -nicht kontinuierlich vorhanden (schatten/windstille)
    -Energie schwer speicherbar
    -Energie schwer zu transportieren

    Energieeffizienz:
    → Ein Maß für den Energieaufwand zur Erreichung eines bestimmten Nutzens.
    Um diese zu optimieren gilt z.B.
    -sparende HaushaltsgerÄte
    -Produktion so viel und verteilt wie mÖglich (Solarzellen usw.)
    - Keine Verschwendung
    HÄuserklassen:
    Passivhaus: Nutzt Sonnen- oder Ab WÄrmeenergie, benÖtigt jedoch zusÄtzlich noch Energie von externen Stromproduzenten.
    Nullenergiehaus: Produziert genau so viel wie es das Jahr über verbraucht (über das Jahr gesehen d.h. dass es im Sommer mehr produziert dafür im Winter weniger man hat ja aber im Sommer quasi „gespart“).
    Plusenergie/Aktivhaus: Produziert mehr als es an Eigenbedarf hat und speist in das Stromnetz ein.
    Genauer wird das Thema in der Jahrgangstufe 11 beschrieben!

    Jahrgangsstufe 11

    Wie man eine Karte/Grafik schrittweise Analysiert:

    • 1. Thematik / Kartenformat angeben
    • 2. Aussagen der Legende: Inhaltlich zusammengefasst darstellen
    • 3. Erste Beschreibungen der Charakteristika AuffÄlligkeiten
    • 4. Konkrete Bezüge zur Aufgabe
    • 5. Fazit

    Wechselwirkung von natürlichen Systemen und Eingriffen des Menschen

    Vergleich zwischen Natürlicher/potentieller und realer Raumausstattung

    Natürliche/potentielle Raumausstattung Reale Raumausstattung
    - Keine Anbau und KulturflÄchen
    - Keine Bewohnten FlÄche
    - grÖßere WÄlder
    - Viel Sommergrün
    - Breiter üppiger Tropenwal um 0°
    -Ruhige übergÄnge durch mittlere Zonen (steppen und Savannen)
    -Vegetation entspricht stark den Klimazonen
    - weniger WÄlder
    -üppiger aber eingeengter Tropenwald
    - grÖßere Wüsten mit Oasen (Desertifikation)
    - übergÄnge durch Savannen schwinden, es bilden sich harte Grenzen
    - Anbau-,Kultur- und WohnflÄchen überall vertreten

    Gestaltungsfaktoren (Merkmale) einer GeoÖkozone:

    • -Klima
    • - BÖden
    • -Wasser
    • -Vegetation
    • -Mensch
    Als Geofaktoren bezeichnet man alle KrÄfte und Prozesse der Natur, die die AusprÄgung der ErboberflÄche (Relief) bestimmen. (Siehe hierzu unter anderem Physiologische Grundlagen Jahrgangstufe 10) im folgendem grob zusammengefasst:

    Gestaltungsfaktor Klima:
    Um hier genauere Informationen zu bekommen lohnt es sich in der Jahrgangstufe 10 das kapitel Physiologische Grunglagen durch zu lesen
    globale Strahlung: Sonne als Energielieferant (Sonnenenergie: Insolation) unter der Berücksichtigung von Absorption, Reflexion; Einfallswinkel;Strahlung;Treibhauseffekt
    Temperatur: HÖhenlage; Wasser/Landsystem; Feuchtigkeitsgrat; KÄltegrenzen; AbhÄngigkeit von der Globalestrahlung
    Luft/Wind: ITC; Jetstream; Äquatorialetiefdruckrinne,Subtropische Hochdruckgürtel, Polarhochs; Gradient und Corioliskraft; Nordost und Südostpassate; FÖhnwetter; Zyklonen und Antizyklonen
    Darstellungsskizze:
    Winddruckgürtel

    Gestaltungsfaktor Boden

    Entwicklung: Physikalische und Chemische Verwitterung verursacht durch Sonneneinstrahlungen und NiederschlÄge (HydrosphÄre)sorgen für die Auflockerung des Bodens, indem dann Bodentiere leben kÖnnen (PedosphÄre), welche die Verwitterung und Zersetzung fÖrdern. Als BiosphÄre wird die Zone bezeichnet in der die Vegetation wÄchst. Darauf folgt die AtmosphÄre. Es gibt verschiedene Horizonte im Boden in folgender Tabelle sind ein paar BezeichnungsaufzÄhlungen zu finden. Im groben uns ganzem kann man aber von A (Anreicherungshorizont), B (Auswaschungshorizont) und C Horizont (Ausgangsgestein) sprechen.

    Bodenentwicklung
    Bezeichnungsbuchstabe Beschreibung
    H Torfhorizont mit torfbildenden Pflanzen und Humus
    L Streu aus unzersetzten Pflanzenteilen
    O Organischer Horizont aus fast zersetzten Pflanzenteile O=organisch
    A Oberboden aus mineralischen und organischen Teilen
    B Unterbodenhorizont
    C Ausgangsgestein
    G Mineralbodenhorizont mit Grundwassereinfluss (G=Grundwasser)
    S Mineralbodenhorizont mit Stauwassereinfluss (S=Stauwasser)
    R Der vom Menschen bei Bodenverbesserungsarbiten durchmischte Horizont
    M Horizont mit Bodenmaterial, dass im Laufe des HolozÄns abgelagert wurde

    Merkmale zur genaueren Beschreibung der verschiedenen oben genannten Horizonte

    Bezeichnungsbuchstabe Beschreibung
    h Gut zersetzte organische Humus Anlagerung
    v Tonmineralreich durch starke verwitterung braun und verlehmt
    w Stauwasserleitend
    p Gepflügt
    e Stark ausgewaschen nur verwitterungsresidente Mineral bleiben
    o Oxidierter boden
    s Angereichert mit hydroxiden Al Fe und Mg
    r Reduzierter boden
    t Angreicherter Boden mit Ton
    f vermoddert
    d Dicht, wasserstauend
    im Silicatisches Festgestein
    c Carbonat ,Gibs, Anhydritgestein(calciumsulfat)
    il Silicatisches Lockergestein
    e LÖss ;schotter
    f fossil
    m Massiver Boden nicht grabbar

    Fruchtbarkeit des Bodens
    Die Fruchtbarkeit des Bodens hÄngt insgesamt von Muttergestein (c-Horizont), Tonmineralien (Sorbtions und PufferfÄhigkeit), Humus, Bodenluft, Bodenwasser also Niederschlag und den Kationenaustausch, welcher wiederrum stark von den verschiedenen Tonmineralien abhÄngt, ab.
    SobtionsfÄhigkeit beschreibt die speicherung von NÄhrstoffen und PufferfÄhigkeit das Ausgleichen an bestimmten überfluss. Genauers zu den Tonmineralien gibt in der Jahrgangstufe 10 Boden des Trpischen Regenwaldes zu lesen!
    Als Wichtiger Fachbegriffe sind noch die sogenannten NÄhrstoffeintrÄger wie Humus und die sogenannten NÄrstoffaustrÄger wie Tiere und Pflanzen zu nennen welche ebenfalls im Zusammenspiel den Boden nutzen uns beeinflussen.

    Bodenzonen

    Verwitterungsarten des Bodens

    Physikalische Verwitterung Chemische Verwitterung Biologische Verwitterung
    Lockert und Zerkleinert den Boden bis zu Sand und Ton (KorngrÖßen) Salz und Frostsprengung Temperaturverwitterung → VolumenverÄnderung Bedingt durch die Physikalische Verwitterung Änderung der Stoffe/Mineralien bis zur AuflÖsung →StoffzusammensetzungsverÄnderung Wasser An/Organische SÄuren, Gase Silikat Verwitterung Wirkt durch Physikalische Verwitterung : Wurzelsprengung und durch Chemische durch Bakterielle SÄure Freisetzung und dem Abbau von Material

    Gestaltungsfaktor Wasser
    Um genauere Informationen zu bekommen lese in Jahrgangsstufe 10 das Kapitel Wasser
    Evaporation Verdunstung über freiem Land
    Transpiration: Verdunstung über Tiere und Pflanzen
    Arides und Humides Wetter ? Niederschlagsmenge
    Niederschlagsarten:

    • Frontregen (bedingt durch Zyklonen)
    • Konvektionsregen (bedingt durch Kondensation)
    • Steigungsregen (bedingt durch Gebirge Sieh FÖhnwetter)

    Ungleiche Wasserverteilung auf der Erde
    BevÖlkerungswachstum und das erhÖhte Verbrauchen von Wasser passen nicht zusammen
    GrÖßter Verbraucher ist die Landwirtschaft durch die BewÄsserung welche immer stÄrker verwendet wird. (Anbau in Sahel und Trockenzone)
    See/Landsystem: Wetterbestimmung durch Wasser → Einfluss auf Gestaltungsfaktor Klima

    blaues“ „grünes“ und „weißes“ Wasser
    Blau:
    • Sichtbare WasserstrÖme (Seen, Flüsse)
    • BewÄsserung
    • Energieproduktion (W. Kraftwerke)
    • Trink/Brachwasser
    • Grün:
    • Nicht sichtbar in Pflanzen enthalten
    • produktive Transpiration (Verdunstung die der Region zu Gunsten kommt)
    • versorgt Pflanzen
    • Weiß:
    • Nicht sichtbar Verdunstung von GewÄssern (Seen, Flüssen, Meeren)
    • Evaporation (Unproduktive Verdunstung für die Region kommt einer anderen zu Gunsten

    Gestaltungsfaktor Vegetation
    Stark abhÄngig von der Temperatur also dem Gestaltungsfaktor Klima und von Klimazonen
    Anpassung an diese durch Blattabwurf und Struktur und Wurzeltiefe ? Regionale- und Lokale Anpassung
    Laubbaumvegetationsdauer: 120 Tage
    Nadelbaumvegetationsdauer: 30 Tage
    Thermische Waldgrenze: Temperatur bedingt
    Hygrische Waldgrenze: Niederschlagsbedingt

    Aktiver gestaltungsfaktor Mensch
    Der Mensch gestaltet sich seinen Lebensraum so, wie er für ihn am besten geeignet ist. Also für ihn selber Funktional. In Hinblick auf Wirtschaft und Politik:
    Technische Fortschritte Weltmarktbedarf und Entfernung eventuell Lokalmarkt

    GeoÖkozonen (Beispielraum Tropen)

    1) Tropischer Regenwald
    Für weitere Details und Informationen empfiehlt es sich hier auch in die Stufe 10 zu gucken, da die Themen sich überschneiden. Und sich dinge doppeln oder im anderen Jahr genauer durchgenommen und hier nur zusammengefasst wurden.

    • Kurgeschlossener NÄhrstoffkreislauf; Der Regenwald wÄchst nicht aus, sondern auf dem Boden
    • günstige Klimafaktoren (Warme Temperaturen)
    • NÄhrstoffarmerboden auf Grund hoher Physikalischer und Chemischer Verwitterung durch die warmen und feuchten Temperaturen;
    • Augangsgestein liegt für die Wurzeln der Pflanzen zu tief
    • 2-schichttonmineralie hat eine geringe NÄhstoffspeicherkapazitÄt(geringe KationenaustausschkapazitÄt)
    • regelmÄßiger Niederschlag schwemmt die BÖden aus; hoher PH-Wert im Boden
    • für angepasste Pflanzen jedoch ein guter Lebensraum

    Landwirtschaft im Regenwald
    Extensiv:
    Steigerung der ErtrÄge durch rÄumliche Ausdehnung; kaum Einsatz von Düngemitteln und BewÄsserung oder Maschinen → Wanderfeldbau, Normaden
    Intensiv:
    Steigerung des Ertrags durch Einsatz von Düngemitteln, Maschinen, Gentechnik, neuem Saatgut und BewÄsserung Ecofarming

    Ecofarming
    Shifting cultivation
    Klick auf die Themen um mehr zu erfahren (Jahrgangstufe 10)!

    ErlÄuterung Mikrokredite:
    Kleinkredite mit langer Laufzeit minimal und langsam ansteigend mit reduzierten Zinsen → realisierbar für Kleinbauern

    Notwendigkeit des (Nachhaltigen)eingreifens in den Regenwald zum Anbau von landwirtschaftlichen Produkten:

    Ökologie Ökonomie Sozial
    Keine Monokulturen:
    Erhalt von Artenvielfalt
    Mischkulturen
    Nachahmung des Stockwerkebaus
    Schonung der BÖden
    Regenwaldverlust mindern ist makroklimatisch günstig → co2 Ausstoß
    Divisen
    Export
    Nachfrage
    Keine Ausbeutung
    Sicherung des Einkommens
    Keine Einseitige AbhÄngigkeit
    Bildungsaspekt
    Natürliche Nebenprodukte (Nahrung, Holz)
    Eigenverantwortliche Strukturen (Zeitplanung)

    Landgrabbing Definition:
    In Deutschland bezeichnet der Begriff „Land Grabbing“ die Illegale bzw. sich in der Grauzone befindende Landbeschaffung von FlÄchen im Ausland bevorzugt in Entwicklungs- und SchwellenlÄndern, besonders Gebiete um den Tropischen Regenwald herum durch stÄrkere oder auch neuere in diesen LÄndern noch unbekannte Rechtswege.
    Allgemeine Fakten:
    Von 2006 bis 2009 wurden alleine in Latein Amerika, Afrika und Asien, 50 Millionen Hektar Land an AuslÄndische Investoren verkauft. Mit dem Ziel der riesige landwirtschaftliche Monokulturbetriebe zu errichten. Kleinbauern oder andere Bewohner die auf solchen verkauften FlÄchen leben werden oft auch Gewaltsam vertrieben. Sie haben keinen Zugang mehr zu Wasser oder Land zum Anbau des Eigenbedarfs.
    Folgen:
    Eine der schwersten Folgen ist der Waldverlust der durch die immer grÖßer werden Agra FlÄchen entsteht. In den Monokulturen werden keine BÄume stehen gelassen, alles wird gerodet. Wichtig ist der Wald in den Regionen für Feuerholz, Erosions- und Ausschwemmungs- sowie Lawinenschutz. Allgemein sind große WÄlder für das Weltweite Klima wichtig. Des Weiteren werden, wie schon erwÄhnt, Bewohner die Lebensgrundlagen genommen. Ihre Wohn- und AnbauflÄche schwindet genauso wie der Zugang zum Wasser, denn dieses wird für die BewÄsserung der Felder benÖtigt!

    Die Grüne Revolution

    Unter Grüner Revolution versteht man, die Wende der Landwirtschaft in die Richtung, dass die Ertragssteigerung dank Dünger, Pestiziden, BewÄsserung, neuem Saatgut und Einsatz modernerer Maschinen, ablÄuft. So konnte man in Mexiko beispielsweise ab 1960 vielen Menschen das Leben retten. Denn mit den neuen Methoden steigerte man den Ertrag so weit, dass es genug eigene Produktion an Lebendmitteln gab. Jedoch hielt der Erfolg nicht lange an, durch hohe Subventionen in der Landwirtschaft musste der Staat auf dem Weltmarkt mit Verlusten Lebensmittel verkaufen.
    Es wird ab 1970 billiger Landwirtschaftliche Produkte zu importieren. Auch ist der Erfolg der Grünen Revolution nur Standortbedingt war zu nehmen. Kleinbauern haben weder Geld für das neue teure Saatgut, noch für die neuen modernen Maschinen. Nur Großinvestoren spüren etwas vom Erfolg, Kleinbauern kÖnnen ihre Pacht nicht mehr bezahlen und müssen aufgeben.
    Auch entsteht durch das neue Saatgut die Pestizide und die Düngemittel eine AbhÄngigkeit von der Chemieindustrie. Die Chemikalien sind außerdem Umweltbelastend. Man kann also zusammenfassend sagen, dass die Grüne Revolution Menschen das Leben rettete und den Ertrag der Landwirtschaft steigerte, jedoch auch, dass dies nicht von langer Dauer, umweltbelastend und nicht für jeden von Vorteil war.

    Agrarkolonisation

    -am Beispiel des Transmigrasi - Projektes
    Unter Agrarkolonisation versteht man allgemein die „Inbetriebnahme“ von bisher ungenutzten und somit eventuell auch unberührten und kaum erforschten LandflÄchen. Die Ausweitung ist heut zu Tage durch das starke Wachstum der BevÖlkerung notwendig.
    Das Transmigrasi – Projekt hatte zum Ziel die BevÖlkerung aus den StÄdten raus auf freie ungenutzte LandflÄchen umzusiedeln, um die BevÖlkerungsdichte in den StÄdten zu senken. Denn die StÄdte waren vollkommen überlastet und konnten einem Großteil der BevÖlkerung ohne hin keine Arbeit mehr bieten.
    Das Land sah das Projekt nur positiv, denn so sollte der Landwirtschaftliche Sektor gestÄrkt werden, die Menschen sollten sich ihre Nahrung selber produzieren (Subsistenzwirtschaft) und überschüsse verkaufen. Die Arbeitslosenquote würde sinken und die Images der StÄdte steigen, da deutlich weniger Bettler unterwegs sein würden. Auch eine Lebensverbesserung der BevÖlkerung wurde so in Aussicht gestellt. Ein positiver Nebeneffekt war die Unterdrückung der Separatisten. Denn durch die Verteilung der Menschen auf dem Land, würden diese sich aus den Augen verlieren, alleine sind sie nicht gefÄhrlich.
    Dadurch jedoch das die verschiedenen Menschen ursprünglich aus ein und derselben StÄdtischen Region gekommen sind, sollte sich trotz der großen Verteilung ein Einheits- und Nationalgefühl in der BevÖlkerung breit machen.
    Soweit der Plan.
    Seit 1969 hat man etwa 7 Millionen Menschen umgesiedelt und durch diese wurden kleinere Inseln erschlossen, man hat jedoch lÄngst noch nicht das geplante Ausmaß an Umsiedeln zu neuer FlÄche bewegt. Das eigentlich riesig geplante Projekt viel den Planern viel zu klein aus und schaffte nur geringfügig Abhilfe für die vÖllig überfüllten StÄdte.
    Woran lag dies?
    Probleme waren vor allem Geld. Die Leute, welche umgesiedelt werden sollten konnten dies nicht selber bezahlen, sie hatten schließlich keine Arbeit. Die Umsiedlung musste also vom Staat finanziert werden. Dessen Geldgeber jedoch sprangen teilweise früh ab, weshalb der Staat keine Mittel mehr hatte die Umsiedlung zu finanzieren, erst recht nicht in geplantem Ausmaß.
    Auch als großes Problem stellte sich der Boden raus, welcher auf den neu entdeckten FlÄchen zu finden war. Er eignete sich kaum zur Landwirtschaft, da er sehr NÄhrstoffarm war, die Menschen, welche umsiedelten hatten zu dem kaum bis gar keine Landwirtschaftliche Erfahrung. Sie konnten ohne hin kaum Anbauen, der NÄhrstoffarme Boden stellte sie vor ein unüberwindbares Problem, welches für große soziale Konflikte und noch grÖßere Armut sorgte.

    Tourismus

    Entwicklung
    Seit 1970 steigt die Entwicklung im Tourismus stark an. Immer mehr Leute kÖnnnen und fahren auch in den Urlaub. Was Früher purer Luxus war, gehÖrt heute einfach zum Leben dazu. Besonderen nutzen durch diese Entwicklung erhalten Europa, Asien sowie Nord-, Mittel-, und Südamerika. Afrika und der Mittlere Osten sind eher geringfügig vertreten.
    Als konkretes Beispiel nahm Europa 2009 459,7 Mrd. US $ bloß durch den Tourismus ein, wÄhrend Afrika bloß 45,6 Mrd US $ einspielt durch den Tourismus.
    Jedoch gilt allgemein für alle Orte, dass die Entwicklung rasant angestiegen ist. Der Tourismus ist für viele Orte eine mittlerweile Notwendige Grundlage geworden.

    Gründe der Entwicklung
    Warum kam es zu dieser Entwicklung?
    Dass die Zahlen der reisenden Leute so rasant anstiegen und auch noch ansteigen hat viele Gründe.
    Zum einen ist ein wichtiger Grund die Globalisierung. Menschen haben weltweite Kontakte, mÖglich durch die Technischen Entwicklungen heut zu tage. Diese überwinden auch das Transportproblem, was den Leuten früher keine reisen erlaubte. Heute ist es kein Problem zum Flughafen zu kommen und jeden Tag fliegen Zahlreiche Flieger in die entlegensten LÄnder.
    Auch die Kosten dafür sind durch den Massentourismus gesunken, so dass es schon fast gar nicht mehr Luxus ist, mit dem Flugzeug weg zu fliegen. Auch Bus und Bahn sind heut zu tage erst einmal vorhanden, schnell und komfortabel zum Reisen.
    Urlaub ist heut zu Tage in den ArbeitsvertrÄgen festgelegt. Jeder kann und darf sich Urlaub nehmen. Früher war dies nicht so. Allgemein kann man also formulieren der Freizeitanteil der Leute nimmt zu. Auch das Alter der BevÖlkerung spielt eine Rolle, denn ein Großteil der Touristen sind im Ruhestand und genießen ihre Rente. Früher wÄre dies nicht mÖglich, da diese Leute tot gewesen wÄren.
    Der Euro beseitigt eine weitere Barriere. In vielen LÄndern ist es nicht mehr notwendig Geld zu wechseln, es gilt der Euro, das macht das Reisen unkomplizierter. Europa sorgt auch dafür, dass das überwinden von Landesgrenzen wesentlich einfacher und unkomplizierter ist.
    Auch die Bildung der Leute spielt eine Rolle. Heut zu Tage lernt man in der Schule viel auch über andere Staaten interessiert sich für diese und mÖchte sich besuchen. Ein solches Interesse kam früher nicht in Frage. Vorteil bietet der Tourismus auf jeden Fall für das Land in das gereist wird, denn hier wird eingekauft, ob Nahrung, Souvenirs, schicke Klamotten, Tourismus Attraktionsangebote wie Freizeitparks, Events oder auch einfach nur die übernachtung im Hotel bringen dem Land Geld ein.
    Der Tourismus schafft jede Menge ArbeitsplÄtze das beginnt bei den BefÖrderungsunternehmen sei es Bus, Bahn oder Fluggesellschaft, den Reisebüros, die die Reisen organisieren, die Empfangsdame, die Animatoren, Putzfrauen, MassÖre und KÖche in Hotels oder andern Ferienanlagen oder auch die Bauunternehmen, die die Ferienanlagen errichten, der Tourismus schafft ein breites Jobangebot.
    Jedoch kann dieses GeschÄft schnell ein brechen, denn am Urlaub wird bei Geldmangel in der Gesellschaft als erstes gespart.

    Entwicklungsfaktoren:

    • Globalisierung
    • Bildung/Interesse
    • zunehmende MobilitÄt (Massenmotorisierung)
    • zunehmender Reichtum der Gesellschaft
    • zunehmendes Alter der Gesellschaft
    • zunehmende Freizeit
    • Kapitaltransfer (Euro)
    • leichteres überwinden der Grenzen
    • ArbeitsplÄtze

    Tourismusart Raumanspruch/ Ziel
    Individual Tourismus Selbst geplanter Aufenthalt an weniger besuchte Urlaubsorte
    Massentourismus/Pauschaltourismus Organisierter Aufenthalt an stark besuchten Orten
    Erholungstourismus Naturnah; Baden, Ski, Wandern → ruhe Idylle
    StÄdte Tourismus StÄdteerkundung aus Kultureller Interesse; Shoppingtour, Festivalaufenthalte
    Eventtourismus Event (Konzert) besuch (Stadt Tourismus)
    Kur-/ Wellness Tourismus Gesundheit und Entspannung (Genesung)
    Kreuzfahrt Tourismus Erlebnisse bevorzugt auf dem Schiff teilweise auf Inseln
    Themenpark Tourismus Besuch von Freizeitpark (Disneyland)
    Religions-/ Pilger Tourismus Besuch von ReligiÖsen StÄtten → Ruhe um zu glauben und zu beten
    GeschÄfts und Kongress Tourismus Dienstreisen für den Beruf haben mit Urlaub nicht viel zu tun

    Entwicklungsmuster des Tourismus nach Butler:
    Entstehung, Erkundung und Aufbau:
    Zielgebiet ist noch unbekannt (Individual Tourismus) nur Pionier Touristen reisen an

    Wachstum und Entwicklung:
    Ausbau des Gebietes für die Touristen durch Errichtung von Hotels und Attraktionen für Touristen. Das Interesse und somit die Zahl der Touristen erhÖht sich. Reiseveranstalter nehmen das Gebiet in ihren Angeboten mit auf.

    Konsolidierung:
    Die Zahl der Touristen steigt rasant an, es kommt zu einer starken Ausnutzung der Ressourcen, auf einem Level welches nicht lange angehalten werden kann.

    Kritische Szene hinsichtlich der TragfÄhigkeit:
    übernutzung der Ressourcen macht sich sowohl bei Einheimischen als auch bei Touristen bemerkbar. AttraktivitÄt des Ortes sinkt. Das Gebiet ist von Touristen überlaufen.

    Stagnation:
    Ende der Boom artigen Entwicklung. Die AttraktivitÄt ist für die Touristen gesunken, die Zahl der Reisenden sinkt ebenfalls. Nun kann die Entwicklung verschieden weiter gehen:
    1) Erneuerung:
    Der Ort kann neu Attraktionen schaffen von neuen Publikum erkundet werden und einen neuen Boom erleben.
    2) Gebremstes Wachstum:
    Die Zahl der Touristen nimmt nicht mehr so stark wie zu Beginn zu bliebt jedoch stabil im Wachstum.
    3) Stabilisierung:
    Der Tourismus steigt nicht mehr großartig an, sondern hÄlt sich auf einem Level.
    4) Niedergang:
    Die Tourismuszahlen sinken unaufhaltsam immer weiter. Bis es schließlich zum
    5) Verfall des Touristengebietes.

    Entwicklung eines Touristen Gebietes nach Vorlaufer
    Initialphase:
    Haupt (Flug/Hafen) Stadt ist mit einzelnen Hotels ausgestattet, kleine Agrarbetriebe liefern aus der naheliegenden Kernregion liefern an Agrargroßhandel in der Hauptstadt. AuslÄndische Direktinvestitionen und Lieferanten für Tourismus liefern in die Stadt und Arbeiter kommen von der Umgebung um in der Stadt zu arbeiten.
    Im zukünftigen Tourismusort und der darum liegenden Peripherieregion gibt es nur wenig Siedlung und Erschließung. Alles NÖtige für die wenige Besiedlung und die wenigen Touristen kommt aus der Stadt.

    Wachstumsphase:
    Sowohl Tourismusort als auch Hauptstadt weiten sich aus.
    In der Stadt wÄchst die Anzahl der Nahrungs-GetrÄnke und Genussindustrie sowie die Agrar- und Bauwirtschaft. Hotelanlagen werden jedoch in der Stadt nicht mehr. Die gesteigerte Produktion in der Stadt und die gesteigerten Lieferungen aus dem Ausland für Touristen dienen dem Tourismus im Tourismusgebiet außerhalb.
    Hier ist die Anzahl der Hotels rasant angestiegen, deshalb landen Direktinvestitionen jetzt auch hier und nicht mehr in der Stadt. Der Strom der Arbeiter hat sich umgekehrt, aus der Stadt kommen diese jetzt in das Tourismusgebiet um zu arbeiten. Die Stadt liefert dem Tourismusgebiet in großen Mengen was benÖtigt wird.

    Konsolidierungsphase:
    Agar- Bau- und Landwirtschaft sowie Nahrungsmittelbetriebe haben sich ins Tourismusgebiet umgesiedelt. In der Stadt gibt es diese kaum bis nicht mehr, die Stadt liefert deshalb kaum noch. Das Tourismusgebiet bekommt nur noch in geringen Mengen Nahrungsmittel aus der Stadt, das meiste kommt aus Betrieben aus der umliegenden Peripherieregion, die Anzahl der Arbeiter aus der Stadt hÄlt sich jedoch hoch.

    Vergleich von Produktlebenszyklus und Destination (Entwicklung des Tourismus)

    Produktlebenszyklus Destination
    • Einführung/ Entwicklungsphase:
      Investition in Produktion
      → Verlust
    • Wachstumsphase:
      Steigende Einnahmen/Ausgleich des Verlust
    • Reifephase:
      Beste Verkaufszahlen; hoher Gewinn
    • Schrumpfphase:
      Verlust der AttraktivitÄt des Produktes,
      Verlust durch keinen weiteren Verkauf
      die weiter Entwicklung kann verschieden ablaufen
    • Erneuerung:
      Entwicklung eines neuen Ähnlichen Produktes
    • Verfall des Produktes,
      da es keinen Bedarf mehr gibt
    • gebremstes Wachstum /Stabilisierung:
      eventuell durch Ausweitung auf den Weltmarkt
    • Initialphase:
      Pionier Touristen erkunden in kleinen GasstÄtten den Ort
      → Erschließung und Erschießung
    • Konsolidierung:
      Boom artige Entwicklung bis zum Hochpunkt
    • Stagnation:
      Ende der Boom artigen Entwicklung
      von hier aus gibt es verschiedene MÖglichkeiten
    • Erneuerung:
      neu Entwicklung des Gebietes um die AttraktivitÄt zu steigern
    • gebremstes Wachstum:
      weniger aber immer noch stabile Besucherzahl
    • Stabilisierung:
      Anstieg hat abgenommen
      bleibt jedoch auf diesem Level und nimmt nicht weiter ab

    Folgen des Tourismus in Aufteilung der drei SÄulen der Nachhaltigkeit:

    Ökonomisch Ökologisch Sozial
    Negativ
    • Einkommen in der Touristen Branche ist hÖher
      → traditionelle Handwerke gehen verloren
    • Nutzungsrechte für Einwohner werden eingeschrÄnkt
      ->Platz
    • Einwohner sehen nicht viel von den teuren Reisegeldern die der Tourist bezahlt
    • GrÖßere FlÄchennutzung
      → LandschaftszerstÖrung
    • Touristen brauchen Platz und Attraktionen
    • Landfehl- und übernutzung
    • Grundwasserabsenkung
    • Versiegen von Brunnen
    • Abwasser und Müllentsorgungsproblem
    • LÄrm (Flugzeuge usw)
    • Touristen bringen Fremde Werte, Normen und Lebensstile ins Zielland
      → Traditionelle Gesellschafts- und Kulturstrukturen werden zerstÖrt
    • Einwohner werden andere/schlechter FlÄchen zu geteilt-> FlÄchennutzung
    positiv
    -Einkommen in der Touristen Branche ist hÖher -> Einheimischen geht es teilweise und zeitweise Besser; Tourismus ist jedoch oft nicht von langer Dauer - Nationalpark schützen die Natur sofern sie gut organisiert sind -HÖheres Einkommen schützt Kulturelle Bauten vor dem Zerfall

    Nachhaltiger Tourismus?
    Der Tourismus kann nicht nur an der Zahl der Touristen gemessen werden. Um ihn Nachhaltig zu gestalten, müssen auch Soziale und Kulturelle und Ökologische Folgen berücksichtigt werden, denn nur dann kann Tourismus sich wirklich nachhaltig auf das Zielland auswirken. Es gibt als drei Dimensionen. Einmal die soziokulturelle Dimension, in der es um kulturelle Werte, und zum Beispiel die Menschenrechte der Einheimischen geht.
    Die Ökologische Dimension, in der es zum Beispiel um die Sicherung der Ressourcen und das Ökosystem geht und die Ökonomische Dimension, der Vernetzung der Wirtschaft und der Sektor übergreifenden Entwicklung.
    Diese drei Dimensionen müssen alle für einen nachhaltigen Tourismus beachtet werden.
    Denn, wenn ein Ort seine eigenen Werte für den Tourismus verdrÄngt, welcher aber wegen diesen Werten anreist, stürzt sich diese System recht bald von selber in die Tiefe.
    Auch sind Massenreisen nicht nur für das Zielland belastend, sondern insbesondere der Transport der Touristen belastet die Umwelt durch den hohen CO2 Ausstoß.
    Ein Land muss also immer dafür sorgen, dass Touristen die Umwelt mit ihren Reisen so wenig wie mÖglich verschmutzen, in dem sie zum Beispiel bei weiten Reisende einen lÄngeren Aufenthalt empfehlen, um die Belastung im Wert kleiner zu halten.
    Oft wird dies auch durch Preisreduzierungen bei lÄngerem Aufenthalt erreicht.
    Allgemein muss Tourismus also, wenn er Nachhaltig sein soll, Wirtschaftlich tragbar, Umweltfreundlich und sozial gerecht, insbesondere für einheimische, gestaltet sein!

    Sanfter Tourismus
    Als sanften Tourismus bezeichnet man Tourismus, der versucht die drei SÄulen der Nachhaltigkeit so gut wie mÖglich mit ein zu beziehen und vor allem auf kritische Aspekte Vorort versucht einzugehen.
    Ziel des sanften Tourismus ist also, eine Nachhaltige Entwicklung des Reiselandes.
    Zum Beispiel legt der sanfte Tourismus eine Anzahl fest, wie viel Touristen pro Einwohner Kopf anreisen sollen/dürfen, so werden die bereiste StÄdte, außerhalb der Saison, nicht zu GeisterstÄdten und die Einheimischen werden nicht vertrieben. Der Tourist an sich verzichtet bei seiner Reise auf Luxus, also auf den Import eines hohen Lebensstiles, welcher nicht zum Land passt und unternimmt in diesem Land passender und durch das Ursprungspotential gegebene Aktionen.
    Rohstoffe, insbesondere Lebensmittel, werden nicht importiert, sondern aus der Umgebung gewonnen, der Tourist isst traditionelles und nicht für ihn gewohntes.
    Des Weiteren wird noch auf Strom- Energie- und Wasserverbrauch sowie Müllentsorgung, Transportemission und die mÖglichst geringe Belastung des Ökosystems geachtet.

    Tourismus als Belastungsfaktor

    Wie der Text Nachhaltiger Tourismus und die Tabelle darüber über die Nachhaltigkeit des Tourismus schon andeutet, hat der Tourismus insbesondere für Umwelt und Reiseziel auch schwerwiegende Nachteile, insbesondere im Blick auf Nachhaltigkeit.
    Alleine der Co2 Ausstoß bei einem Flug zu einer Insel ist Immens und dem Reisenden oft gar nicht bewusst.
    Des Weiteren werden die Einheimischen vertrieben, oft verdienen nur einige wenige Großkonzerne, welche aus dem Ausland kommen an der Reise, nur wenig Geld, was der Reisende ausgibt, kommt auch wirklich dem Land zu gute.
    Hier spielt dann der Informelle Sektor eine Rolle. Ein Großteil des Geldes für Reisen macht die ErnÄhrung aus, doch oft kommt diese nicht vom Reiseland, da die Touristen auch gerne ihre gewohnte Mahlzeit zu sich nehmen. Diese muss importiert werden.
    Eine Reiseland wird oft von Touristen entdeckt, vollkommen übernutzt, verliert dann an AttraktivitÄt und wenn dann die Einheimischen den Entwicklungsschritten angepasst sind und Hotels stehen, reist niemand mehr in dieses Land.
    Kapitale wurden mit Verlust investiert, die Einheimischen haben keine Ahnung wohin mit sich selber.
    Auch die Umwelt leidet oft unter Tourismus ein sehr gutes Beispiel hierfür sind die Alpen und der Wintersport, genauer die Skipisten. Im Winter werden sie teilweise sogar künstlich beschneit, um den Schnee so lange wie mÖglich zu halten und somit die Saison zu verlÄngern und mehr ein zu nehmen. Auch die immer wÄrmer werdenden Klimatischen Bedingungen fordern dies immer Öfter, um die Flucht in die hÖheren Lagen zu verlangsamen. Doch der Künstliche Schnee hat andere Eigenschaften als der echte. Zum Beispiel ist er schwerer und erzeugt eine Düngewirkung für einzelne Pflanzen. Die Vegetation und damit das Wurzelwerk, welches die Festigkeit des Bodens mit beeinflusst, wird also negativ beeinflusst. Diese Negativfolge zieht nach sich, das der Hang, wenn er nicht abrutschen soll, künstlich befestigt werden muss wenn mÖglich, was wiederrum weitere Folgen mit sich ziehen kann!

    Standortfaktoren des Tourismus
    Es gibt so genannte „harte Standort Faktoren“ welche sich auf den materiellen Wert beziehen wie zum Beispiel Materialien oder GebÄude. Die „weichen Standort Faktoren“ gehen auf die moralischen und subjektiven Werte wie Zufriedenheit Freizeit ein.
    Vergleicht man die Relevanz der Standortfaktoren des Tourismus mit der Relevanz der Standortfaktoren eines Gewerbes, stellt man allgemein fest, dass ein Gewerbe GrundsÄtzlich die harten Standort Faktoren benÖtigt und daher auch leistet, wÄhrend ein Tourismusort durch die weichen Standort Faktoren erst interessant wird.
    Unterweiche Standortfaktoren fallen zum Beispiel Wohnwert, Freizeitwert, soziales Klima, LagequalitÄt, oder Kultur und Freizeit Angebote.
    Zu den harten Standort Faktoren zÄhlen zum Beispiel NÄhe zu Zulieferern, Verfügbarkeit an Rohstoffen, qualifiziertes Personal oder Image als Wirtschaftsstandort.

    Tourismus als Entwicklungsfaktor in EntwicklungslÄndern
    Der Trend zum Urlaub in Entwicklungsland steigt an warum?
    Das liegt zum einen daran, dass sich viele der LÄnder, die zu den EntwicklungslÄndern zÄhlen, in den warmen Breitengeraden in der NÄhe des Äquators befinden. Die Klimatischen und dadurch Vegetativen und Landschaftlichen Bedingungen (Weiche Standortfaktoren) sind also eine gute Voraussetzung. In EntwicklungslÄndern sind zu dem einige Landschaftsbereiche kaum erschlossen, diese Bild der unberührten Natur lockt viele Touristen an. Des Weiteren sind die Kulturen und Lebensweisen in den EntwicklungslÄndern, Menschen der Industriestaaten vollkommen fremd und deswegen Interessant. Die Menschen kommen um sich Rituale und BrÄuche der anderen Kulturen zeigen zu lassen.
    Auch die günstigen Angebote, mit denen die EntwicklungslÄnder locken, sind ein gutes Argument dort hin zu reisen.
    Was bringt der steigende Tourismus den EntwicklungslÄndern?
    Natürlich sieht man diese Entwicklung erst einmal positiv.
    Touristen bereisen das Land zahlen dafür und fÖrdern schließlich somit die Wirtschaft. Die Wirtschaft fÖrdern bedeutet in diesem Fall, dass durch den wachsenden Tourismus ArbeitsplÄtze im Dienstleistungssektor für den Tourismus geschaffen werden, die Einwohner in diesem Sektor eventuell sogar mehr Einkommen haben und die Infrastruktur für die Touristen aber somit auch für Einwohner verbessert wird (Straßen, Flug-und Bahnhofausbau, Wasser- und Energieversorgung). Dies alles bedeutet also einen positiven Einfluss auf involvierte Wirtschaftszweige also eine Verbesserung in der Ökonomie.
    Doch gilt dies bloß für involvierte Wirtschaftszweige. Ein Landwirt der in den Weltmarkt exportiert wird nie etwas davon haben, wenn ihn in der Saison die Touristen über die Felder laufen, weil diese die Felder nicht als Lebensgrundlage für ihn ansehen. Ein großes Problem ist bei EntwicklungslÄndern nÄmlich oft die Organisation des neuen Wirtschaftszweiges in diesem Fall dem Tourismus, da es niemanden gibt der genau weiß, wie das Ganze zu organisieren ist.
    Und so leiten wir zu den Nachteilen des Tourismus in EntwicklungslÄndern über.
    Macht der Tourismus sich breit, glauben viel klein Bauer sie kÖnnen aufsteigen und ohne zu wissen was sie tun investieren sie sÄmtliche Grundlagen in ein GeschÄft, was sie nach wenige Jahren wieder fallen lÄsst, da es nicht Nachhaltig geplant war, auf Grund mangelnder Erfahrung.
    überwiegend jedoch aufgrund er großen auf zu bringen Investition, investieren Großkonzerne in den Tourismus, welche grÖßtenteils sogar aus dem Ausland kommen. Sie bauen riesige Hotelanlagen und machen Profit, das Land kriegt davon nichts ab. Im schlimmsten Fall bucht ein EuropÄer beispielsweise mit einem Reisebüro eine Afrikasafari und das einzige, was das Land daran verdient, ist das Wasser, was er sich dort bei einem HÄndel in der Stadt einmal gekauft hat (Informeller Sektor). Alles was der Tourist sonst an das Reisebüro bezahlt hat, bleibt auch in Europa, da das Hotel einem Investor aus Europa gehÖrt.
    Die Hotelanlagen werden mit dem Wachstum des Tourismus mehr, logischerweise brauchen sie Platz. Einheimische werden aus ihren Heimatorten und von ihren Lebensgrundalgen vertrieben, damit die Touristenkomplexe Platz haben. Arbeit findet oft nicht einmal die HÄlfte von ihnen in ein so einem Komplex und verdienen tun sie auch nicht viel. Sie sind schließlich offiziell kein qualifiziertes Personal, denn das Bildungssystem in EntwicklungslÄndern ist für gewÖhnlich noch nicht gut ausgereift, wenn es überhaupt eins gibt für alle.
    Zusammenfassend kann man also sagen, dass man zwar Ausgaben in dem Land hat welche auch geringfügig fÖrdern kÖnnen, doch auf Grund des mangelnden Kapitales, der Ärmeren kÖnne diese sich nicht ausweiten, ihre Situation verschlechtert sich eher durch die VerdrÄngung und ZerstÖrung der Heimat.
    Ideen zum Nachhaltigen gestalten:

    • Bildungssystem steigern insbesondere in Tourismusrichtung für qualifiziertes Personal und somit mehr Lohn für die Angestellten.
    • selbststÄndiges aufbauen des Tourismusgebietes im angepasstem Tempo um Nachhaltig zu bleiben; Auslandsinvestoren ausschließen

    Syndromkonzept

    Definition des Syndroms in Erdkunde:
    Als Syndrom bezeichnet man in Erdkunde SchÄden die in der Natur durch den Verursacher Mensch entstehen. Der Syndrom Ansatz urteilt darüber wie der Mensch in dem gegebenen Raumbeispiel Nachhaltiger handeln und der Natur entgegen kommen kÖnnte. Das Problem eines Raumbeispieles wird also unter Berücksichtigung aller Faktoren kategorisiert und mit LÖsungsvorschlÄgen bestückt.
    Hierzu ist auch aus der 10 der Syndromansatz zu beachten!
    Inzwischen gibt es auf der Welt eine Reihe von Snydromen die man allgemein in drei Gruppen Kategorisieren kann:

    <
    Entsorgungssyndrom übernutzungssyndrom Entwicklungssyndrom
    Altlastensyndrom:
    Lokale Kontamination durch zum Beispiel Verpackungsmüll
    Dust-Bowl-Syndrom:
    In der Landwirtschaft wird nicht nachhaltig bewirtschaftet
    Grünerevolution Syndrom:
    Globaler Weltmarkt setzt sich durch Stanortfremde Produkte werden gehandelt
    Müllkippensyndrom:
    Probleme bei der Müllentsorgung auf Müllkippen
    Landfluchtsyndrom:
    Großbauern ve5rtreiben klein Bauern samt ihrer Traditionen in die Stadt
    Aralseesyndrom:
    Gescheiterte Großprojekte im Bezug auf Umweltbelastung
    Hohe-Schornstein-Snydrom:
    Schadstoffe gelangen in Luft und Wasser durch schlechte Filter von zum Beispiel Heizungsschornsteinen in den Haushalten
    Tourismussyndrom:
    Für den Tourismus wird ein Ort diversifiziert, der Tourismus hÄlt dadurch jedoch meist nicht lÄnger.
    Kleine-Tiger-Syndrom: Wirtschaftwachstum und hohe eigendinamik sorgen für eine Umweltdegradation.
    Raubbausyndrom:
    Unerlaubt wird zum Beispiel im Tropischen Regenwald EdelgehÖlz aus dem Wald genommen Artenvielfalt wird bedroht.
    Favelasyndrom: Umgesiedelte Menschen (Landfluchtsyndrom) verhalten sich nicht (kÖnnen sich nicht) umweltbewusst verhalten
    Verbrannte-Erde-Syndrom:
    Land wurde bis zur vÖlligen ErschÖpfung genutzt (Brandrodung) danach ist kaum an Erholung zu denken oft durch MilitÄrische nutzung
    Havariessyndrom:
    Industriekatastrophen mit lÄngerfristigen Folgen (Tschernobyl)
    Katangasyndrom:
    Nicht erneuerbare Ressourcen werden ohne Nachhaltige Gedanken abgebaut (Öl)
    Suburbiasyndrom:
    Zersiedlung und ausweitung der Infrastrucktur

    Syndrombeispiele

    Raubbausyndrom
    Als Beispiele des Raubbausyndrom kann man überfischung, überholzung oder landgrabbing zÄhlen.
    Man produziert und entzieht der Erde Rohstoffe sei es aus Wasser oder Land in dem man Pflanzen oder Tier abholzt oder jagt und damit das Ökosystem stÖrt, ohne nachhaltig zu denken und/oder die RegenerationsfÄhigkeit des Raumes zu bedenken.
    Dies kann aus Unwissenheit, Armut und dadurch gezwungener Notwendigkeit aber auch vollkommen bewusst auf Grund von Geld geschehen.
    Maßnahmen sind deshalb Bildung zum nachhaltigen Denken und AufklÄrung über vorhandene Ressourcen sowie eine Schutzpolitik, welche die Durchsetzung von geschützten Gebieten und Arten durchführen kann.

    Beispiel Bruderkrieg um Wasser – Ein Syndrom und ein Bilateraler Ökonomischer Konflikt
    Syndrome um Wasser
    Wasser ist, wie in dem Kapitel Wasser der Stufe 10 schon erwÄhnt wurde, ein immer knapper werdender Rohstoff, der zu dem ziemlich ungleich auf der Erde verteilt ist. Durch die wachsende Landwirtschaft, welche aufgrund der wachsenden BevÖlkerung und damit dem wachsendem Bedarf an Nahrung, immer weiter wÄchst, wird hier vor allem für die BewÄsserung immer mehr Wasser benÖtigt. Durch die Globalisierung und dem wachsenden Keil zwischen Reich und Arm lÄuft es aber nun oft so ab, dass Menschen, welche dort leben, wo die Nahrungsmittel angebaut werden, und das Wasser dadurch immer knappe, nichts abbekommen, weder vom Wasser noch von den Nahrungsmitteln. Diese Erscheinung, wenn in den StÄdten die Menschen ihren Rasen sprengen und auf dem Land die Kinder verdursten bezeichnet man zum Beispiel als verbrannte Erde Syndrom. Auch wenn die Felder so ausgetrocknet sind, dass erst nach mehreren starken Regen wieder an eine Landwirtschaftliche Inbetriebnahme zu denken ist.

    Definition von Virtuellem Wasser:
    Virtuelles Wasser ist das Wasser, welches bei der Produktion von Nahrungsmitteln oder Materiallien oder Kleidung benÖtigt wird, welches der Endverbraucher aber nicht mehr realisiert. Ein Steak zum Beispiel hat einen enorm hohen virtuellen Wasser Anteil, da das Tier getrunken hat und Pflanzen gefressen hat die wasser zum Leben benÖtigten, außerdem wurde beim Schlachte insbesondere zum sÄubern und kühlen des Fleisches viel Wasser verwendet, alles sieht oder realisiert der Kunde im Supermarkt jedoch nicht. Zum Problem wird dieses Wasser, wenn das Fleisch aus einem land kommt, in dem es nur wenig Wasser gibt, denn wenn man es auf diese Hinsicht hin betrachtet verkaufen diese LÄnder Wasser mit, welches bei ihnen extrem Knapp und kostbar ist.

    Allgemeine Probleme des Wassers

    • BevÖlkerungswachstum → Mehr Wasser wird benÖtigt zusÄtzlich auch durch die ansteigenden Standards (Hygiene)
    • Ungleiche Verteilung des Wassers (Wasserknappheit in Afrika Australien und Südamerika) auf Grund von Klimatischen Bedingungen
    • Zunehmende Wasserverschmutzung durch zunehmende Industrie
    • Grundwasserabsenkung durch zunehmenden verbrauch
    • In EntwicklungslÄndern wird uneffektiv BewÄssert → hÖheres virtuelles Wasser

    Der Bruderkrieg um Wasser bezeichnet den Krieg um Wasser In Israel. Israelen und PalÄstinensa streiten hier nicht nur um begehrtes land sondern auch um Wasser. Welches bestimmte Landstücke so begehrt macht. Denn wer am Fluss lebt kann überleben. Oft verschieben sich die Landesgrenzen und oft werden DÖrfern somit die Brunnen die sie sonst mit Wasser versorgten verwehrt.
    Isrelische Siedler leben in ihren grünen GÄrten welche zur Mittagszeit besprenkelt werden, wÄhrend ein PalÄstinenser mit Kanistern für Trinkwasser vier Stunden laufen muss und dann nicht über die Grenze gelassen wird um sich und seiner Familie Wasser zu besorgen. Soldaten halten ihn auf, weshalb man hier auch von dem Verbrannte-Erde-Syndrom sprechen kann. Durch MilitÄr müssen Menschen und Tiere durst erleiden und die Landwirtschaft bricht ineinander.
    Es gibt sowie so schon nur begrenzte Wasser mengen in dem Trockenen Land und diese sind auf Grund des ewigen Krieges vÖllig ungleich und ungerecht verteilt. Was die einen Mittags verprassen benÖtigen die anderen eigentlich zum überleben!

    Das Aralseesyndrom
    Das Aralsee Syndrom ist wohl das bekannteste Beispiel der Syndrome. Hierbei handelt es sich um den Aralsee, welchem Wasser vor allem aus seinen Zuflüssen, Syrdarja und Amudarja, entzogen wurde um die umliegenden Baumwollfelder zu bewÄssern. Der Aralsee war als riesiger See bekannt, heute gibt ist es dort eine riesige Salzwüste. Dadurch, dass dem See das Wasser entzogen wurde begann er zu versalzen auf Grund der hohen Verdunstung, welche die Zuflüsse zuvor ausgeglichen hatten. Der Fischbestand ging aufgrund dieser drastischen VerÄnderungen rapide zurück und die Fischer/Anwohner verloren ihre Lebendgrundlage. Die Flüsse die den See mit Wasser versorgten führten immer weniger Wasser, somit der See selber auch. Das Wasser verdunstet das Salz bleibt zurück. Die BÖden auch in der Umgebung sind so versalzen das keine Landwirtschaft mehr auf ihnen mÖglich ist und der Bereich dieser Versalzung weitet sich aus, denn der Wind trÄgt das Salz immer weiter und gefÄhrdet die Baumwollplantagen, welche jetzt auch kein Wasser mehr haben. Somit ist die Fischerei und die Landwirtschaft von dem Syndrom betroffen.
    ZusÄtzlich belasten den Boden nun riesige Mengen von Düngemitteln und Pestiziden, welche für die Baumwollplantagen verwendet worden waren. Der Salz und Pestiziden Staub hat schwere gesundheitliche Folgen für Anwohner, es gibt kaum sauberes und bezahlbares Trinkwasser.
    Ein riesen Projekt welches schwerwiegende Folgen hat.
    Durch DÄmme versucht man heute das letzte Wasser in dem Aralsee, welcher lÄngst nicht mehr riesig ist, zu erhalten. Doch die geringe Menge an Wasser sorgt stÄndig für Politische Konflikte. Auch streiten sich Politiker darum wo der See nun liegen soll. Denn das Land was er vor Zeiten bedeckte war riesig, er versorgte große Bereiche mit Wasser.
    Menschen im Norden wollen die Reste des Sees selbstverstÄndlich so nÖrdlich wie mÖglich, andersherum wollen es Südlich lebende.

    Schema zur desertifikation

    Nachhaltig handeln

    Wichtig für das Nachhaltige Handeln für jeden einzelnen ist ein angemessener Konsum, ein nachhaltiger Lebensstil und die Ressourcenschonung.
    Dies muss sozial vertrÄglich, Ökonomisch erfolgreich und Ökologisch vertrÄglich ablaufen.
    Gelingen kann das Sozial gesehen durch ein gerechtes und gut durchdachtes politisches System, welches genug Rohstoffe für jeden zur Verfügung stellt und somit Gesundheit und Sicherheit jedes einzelnen Individuums sichert.
    Ökonomisch gesehen durch eine nachhaltige Produktion und einen daraus hervorgehenden nachhaltigen Handel, welcher jedoch auf Umweltbewussten und Nachhaltigen Konsumenten beruht.
    Und Ökologisch gesehen durch den Erhalt der BiodiversitÄt durch Umweltschutz durch zum Beispiel umweltvertrÄgliche MobilitÄt.
    Wie man bemerkt hat die MobilitÄt wieder mit dem sozialen zu tun und alles ist eng mit einander vernetz was es umso schwerer macht die doch für sich stehenden gruppen nach ihren Kriterien so zu erfüllen das es vollkommen nachhaltig der Natur gegenüber steht.
    Nachhaltig zu leben ist für die heutige Generation schwer, aber deshalb umso wichtiger!

    Ziele der Nachhaltigkeit

    Ökonomie Ökologie Sozial
    - Nachhaltigkeitsprogramme und Organisationen
    - Einführung erneuerbarer Energien
    - Verbesserung der Technologien um zu sparen
    - Ressourcen sicher stellen
    - Senkung der Emissionen
    - Senkung des Temperaturanstiegs
    - Einführung erneuerbarer Energien
    Senkung des Konsum Lebensstils → Senkung der Ansprüche
    AufklÄrung und Durchsetzung in der BevÖlkerung → Umstellung zur Nachhaltigkeit

    Klassifizierung der heutigen Lebensstile
    Konsumer:
    SchrÄnken ihren Lebensstil kaum ein, in keiner Hinsicht einzig und allein BugetabhÄngig wird gehandelt. Nur auf den eigenen Wirtschaftlichen Vorteil wird geachtet.

    Pragmatiker:
    Haben eine pfleglichen Umgang mit GebrauchsgegenstÄnden und legen keinen Wert auf Mode. Sie sind eher Praktisch als Modern orientiert. So halten Dinge lange. Kritisch ist jedoch das veraltete GerÄte welche hohe kosten und Emissionsausstoß haben immer noch weiter verwendet werden, da der Eigennutz im Vordergrund steht.

    Trendsetter:
    Haben eine Umweltfreundlichen Lebensstil in vielen vielleicht sogar den meisten Bereichen jedoch reisen sie viel was hohe EmissionsausstÖße hervorruft und sich zum großen Nachteil auswirkt. Der Trendsetter folgt auch in manch anderen Bereichen eher dem Trend als der Natur.

    LOHAS(Lifestyle of Heath sustainability)
    Richten ihre Bedürfnisse nach der Gesund und vor allem der Stressfreiheit. Nutzen neu Technologien und wollen ein besseres Gefühl der Gemeinsamkeit unter der Menschheit haben, welches helfen soll Mensch und Umwelt gesund zu halten. Es werden nur Nachhaltig Sinnvolle Produkte bei Notwendigkeit angeschafft.

    Strategien der Nachhaltigkeit
    Effizienzstrategie:
    Bei der Effizienz geht es darum das ein Produkt die maximale Effizienz erzielt. Es ist also ein qualitativ hochwertiges, dafür eventuell aber teures Produkt welches sein Ziel spezifisch aber effizient erreicht.

    Konsistenzstrategie:
    Bei der Konsistenzstrategie geht es darum das die Bestandteile aus welchen ein Produkt besteht umweltfreundlich und unschÄdlich für in Kontakt tretende Lebewesen sind. Das Produkt ist aus stabilen dennoch ungefÄhrlichen Stoffen hergestellt was Umwelt und Gesundheitsschutz garantiert.

    Permanenzstrategie:
    Bei der Permanenzstrategie kommt es auf die Dauer die das Produkt arbeiten kann und somit für den Konsumenten natürlich auch auf die QualitÄt an. GerÄte werden wenn sie lÄnger verwendet werden kÖnnen auch lÄnger verwendet was weniger Müll produziert. Bezieht man dann die Konsistenzstrategie mit ein kÖnnte man das Produkt nicht bloß aus ungefÄhrlichen sondern auch aus wiederverwertbaren Stoffen produzieren, so dass man die Materialien nach dem Kaput gehen eines GerÄtes wieder verwenden kann. (Recycling)

    Suffizienzstrategie:
    Bei der Suffizienzstrategie geht es darum das man den Weltmarkt beobachtet und dem entsprechend nur die Anzahl an Produkten herstellt welche auch nach dem Markt gefragt werden. So vermeidet man eine überproduktion an bestimmten Produkten welche dann eventuell spÄter weggeworfen werden, da sie nicht gekauft wurden und nur schwer wieder zu recyceln sind. Recyceln ist zwar umweltfreundlich, jedoch Energie aufwendig und sollte wenn es mÖglich ist vermieden werden, durch zum Beispiel das vermeiden einer überproduktion. So werden auch überflüssige Kosten gespart. Den einzigen Nachteil spürt der Konsument, da er wenn er etwas ordert, kauft oder bestellt, eventuell erst auf die Produktion seines Produktes warten muss. → Um nachhaltiger zu leben muss der Konsument in jedem Fall von seinen Niveauansprüchen runter kommen in dem er zum Beispiel Wartezeiten in Anspruch nimmt oder ein GerÄt lÄnger verwendet, auch wenn es schon neuere Modelle auf dem Markt gibt. Da grundsÄtzlich niemand gerne auf Komfort verzichtet, muss die Politik die Menschen über die Notwendigkeit dieses Schrittes aufklÄren und entsprechende Richtlinien einführen und die Einhaltung dieser durchsetzen um den neuen Lebensstil der Nachhaltigkeit durch zu setzten.

    Ökologische Landwirtschaft

    Ganz grob kann man die Ökologische Landwirtschaft unter folgenden 10 Regeln festhalten:

    1. Durch nutzen von natürlichen KreislÄufen wird nachhaltig gearbeitet.
    2. Es wird Lokal und Regionsbezogen gearbeitet (Transportweg Meidung).
    3. Durch rein natürliches Düngen wird die Bodenfruchtbarkeit erhalten.
    4. Nur extrem wenige, besser keine Chemikalien verwenden, um Artenschutz zu gewÄhren.
    5. Nachreifung nach Frühernten vermeiden.
    6. Es wird keine Gentechnik verwendet, nur eigene natürliche Züchtungen, sollen vorgenommen werden.
    7. Artgerechte Tierhaltung mÖglichst auch mit Futter aus dem eigenen Biologischen Betrieb um die Tiere gesund zu ernÄhren.
    8. Der Tierbestand muss der vorhandenen FlÄche artgerecht angepasst werden (geht aus 7 hervor).
    9. Keine Verwendung von Hormonen und Antibiotika, um Tiere gesund zu ernÄhren.
    10. Der Erhalt von ArbeitsplÄtzen muss und wird, wenn man sich biologisch verhÄlt automatisch gewÄhrleistet.

    Öko-Audit – Instrument einer betrieblichen Umweltprüfung

    Das EU - Öko-Audit ist ein Zertifikat, welches freiwillige Betriebe auf ihren Umweltschutz und somit ihre Nachhaltigkeit, hin prüft und Verbesserungen vorschlÄgt.

    Die Organisation prüft zunÄchst ein Unternehmen und stellt ein Umweltbezogenes Profil des Unternehmens auf. Anschließend wird eine Durchführung geplant, wie man nun das Unternehmen verbessern kann. WÄhrend der Durchführung wird das Unternehmen immer wieder geprüft und Verbesserungsziele werden nach dem Erreichen hÖher gesetzt, so dass sich das Unternehmen in Bezug auf das Umweltbewusstsein immer weiter steigert. Dennoch werden die Finanzen des Unternehmens beachtet, so dass sich das Unternehmen auch, trotz immer weiter wachsender Umweltfreundlichkeit, noch im guten Plus Bereich hÄlt und nicht zu große Abzüge im Einkommen verzeichnen muss.

    Allgemein ist das EU-Öko-Audit ein gutes Programm Unternehmen an die Nachhaltigkeit und die Umweltfreundlichkeit heran zu leiten, jedoch ist dieses Projekt auf rein freiwilliger Basis.

    Agrobusiness
    Unter Agrobusiness ist der Vertrieb von Landwirtschaftlichen Produkten zu verstehen. Dieser hat sich im Laufe der Entwicklung insbesondere durch die Globalisierung stark verÄndert. Hat man früher Regional verkauft, verkauft man heute Weltweit durch den Transport über Schiffe, Flugzeuge und LKWs.
    Auch sieht die Produktion an sich heute deutlich anders aus. Hat man früher auf QualitÄt in Geschmack und Gesundheit gelegt, so ist heute das Aussehen und die BestÄndigkeit im Transport ein wichtiges Kriterium auf das man hin Züchtet. Gut zu beobachten sind folgen der schnellen VerÄnderung des Agrobusiness an dem Raumbeispiel Ogallala Aquifer in Amerika. Von Nebraska bis nach New Mexico und Texas erstreckt sich hier ein aus der Eiszeit stammender riesiger Grundwassersee unter der Erde. Er ist mehr als 450600quadratkilometer groß und durchschnittlich 30 Meter tief. Das Wasser war bisher immer durch gewÖhnliche Brunnen zu erreichen, dies hat sich jetzt besonders mittig in Garden City geÄndert. Denn seit einigen Jahren hat man begonnen das Wasser für die Landwirtschaft an zu Pumpen. SchÄtzungsweise werden heute 3000 Liter pro Minute abgepumpt und zur Landwirtschaftlichen BewÄsserung genutzt. Seit 1940 ist der Gesamtgrundwasserspiegel dadurch um 30 Meter gesunken!
    Hier sind als stÄrkste Mitnutzer die Great Plains zu nennen. Durch sie werden Weizen, Mais und Baumwolle produziert ca. 30% jeweils. Des Weiteren haben Viehzuchten begonnen sich hier an zu siedeln. Die noch günstige Wasserlage lÄsst dies zu.
    Doch das Wasser sinkt weiter ab, die Energiekosten es hoch zu Pumpen steigen, verwendetes Wasser wird durch Pestizide und Düngemittel verunreinigt außerdem werden die BÖden ohne Brachlage ausgelaugt um die Produktion zu erhalten.
    Trinkwasser wird knapp und die Landwirtschaft ist zeitlich begrenzt, denn wenn der Eiszeitsee leer gepumpt ist gibt es keine Landwirtschaft mehr, erstrecht nicht in diesem großen Stil.

    Regenerative Energien

    Unter Regenerativen Energien versteht man Energien welche, in einem gewissen kleinen Zeitraum wieder neu produziert werden kÖnnen. Bekannteste Beispiele sind Wind-, Sonnen-, und Wasserkraft. Alle basieren hier jedoch in irgendeiner Art und Weise auf der Strahlungskraft der Sonne. Die Solarenergie offensichtlich, jedoch auch die anderen Energien, da das Wetter zum Beispiel von der Temperatur und diese wiederrum von der Sonneneinstrahlung bestimmt wird, ist auch der Wind als Energiequelle zum Beispiel von der Sonne abhÄngig.

    Die Solarenergie
    Die Solarenergie nutz die direkte Sonneneinstrahlung um WÄrme oder Energie für den Menschen nutzbar zu machen. Insgesamt sind die Strahlen der Sonne so energiereich, dass 10.000 fache unseres Weltenergiebedarfs mit ihrer vollstÄndigen Nutzung abgedeckt werden kÖnnte.
    Jedoch ist die Nutzung der Solarenergie sehr WetterabhÄngig, viele Wolkige Tage sorgen für wenigen Stromfluss. Scheint die Sonne sehr stark, besteht bei den meisten Systemen die MÖglichkeit nicht genutzten Strom in das Stromnetzt zu speisen, so dass auch andere Haushalte diesen nutzen kÖnnen, denn eine Speicherung des Stromes ist noch nicht effektiv mÖglich.
    Es gibt unterschiedliche Systeme welche die Sonnenstrahlen unterschiedlich einfangen und unterschiedlich „weiter verarbeiten“.
    Die wohl bekannteste Variante ist die Solarzelle. Auf vielen DÄchern ist diese mittlerweile zu finden. Sie wandelt die einfallenden Strahlen in Strom um. Dies funktioniert durch unterschiedlich geladene Schichten in der Zelle, die Ladung der Schichten wird durch Sonneneinstrahlung verÄndert. Die Solarzelle besteht aus 2 Schichten. Einer n-Schicht welche einen Stoff mit vielen Elektronen, also einen negativ geladenen Stoff enthÄlt, und eine p-Schicht, welche aus einem Stoff mit wenigen Elektronen, also aus einem positiv geladenen Stoff, besteht.
    In der sogenannten Grenzschicht, zwischen den beiden Schichten liegt ein Teil der Stoffe ausgeglichen vor. Das bedeutet, dass der Stoff der p-Schicht Elektronen der n-Schicht gebunden hat und hier also somit eine neutrale Ladung vorliegt.
    Scheint nun aber die Sonne auf die Zelle werden diese instabilen Bindungen schnell wieder gebrochen und die Elektronen liegen wieder frei vor. Sie wandern zu ihrem Pol und werden dort durch Kabel abgeleitet. Die freien Bindungen werden wieder von anderen Elektronen belegt und sofort wieder abgebrochen, es entsteht ein Elektronenfluss.
    Eine andere Variante der Solarzelle auch Sonnenkollektor genanntvist, dass Wasser, welches durch die Zelle fließt erhitzt wird, so gewinnt man WÄrme.
    Der Solarkocher konzentriert Strahlung durch Spiegel auf ein GefÄß mit Wasser, aufsteigender Wasserdampf treibt eine Turbine an.
    Außerdem gibt es auch noch sogenannte Aufwindkraftwerke. Rund um einen holen Turm sind hier Sonnenkollektoren, welche mit Luft funktionieren positioniert. Das bedeutet, dass unter ihnen im Boden die Luft erhitzt wird. Dadurch, dass warme Luft nach oben steigt sucht sich die Luft ihren Weg zum Turm und dann durch den Turm nach oben. Dies ergibt einen Aufwind, welcher Turbinen antreibt.


    Die Windkraft
    Bei der Windkraft unterscheidet man zwischen Offshore, See Anlagen, und Onshore, Land Anlagen.
    Es handelt es sich hier um große WindrÄder. Ihre Flügel drehen sich bei Wind. Die Rotation treibt eine Turbine an, welche wiederrum dadurch Strom herstellt und weiterleitet.
    Wie eigentlich alle Regenerativen Energien ist die Windenergie immer vorhanden, sauber und sicher.
    Einzige Nachteile sind LandschaftszerstÖrung, Vogelroten StÖrung, LÄrmbelÄstigungen an Land wie unter Wasser und die teure Produktion der riesigen GerÄte. Auch lohen sich die RÄder durch ihre teure Produktion nur in Windreichen Gegenden, damit sie ihre Investition so schnell wie mÖglich wieder einspielen.

    Die Biomasse
    Unter Biomasse versteht man beispielsweise Pflanzliche überreste bei der Ernte, oder der GewÖhnliche Haushalts Biomüll. Auch werden Tierische Exkremente aus TierstÄllen der Viehhaltung dazu gewertet.
    Aus diesen kÖnnen durch verschiedene Techniken so wohl WÄrme, Strom, als auch Biotreibstoff, welcher spÄter noch genauer erlÄutert wird, hergestellt werden.
    Zum einen kann die Biomasse verbrannt werden und die dabei entstehende WÄrme kann genutzt werden. Des Weiteren kann Wasser erhitzt werden und der dabei entstehende Wasserdampf kann Turbinen antreiben, welche wiederrum Strom erzeugen kÖnnen.
    Auch kann die Biomasse durch Bakterien schnell im FÄule BehÄlter verfaulen. Dabei entstehende Gase kÖnnen der Produktion vom WÄrme Strom beisteuern.
    Vorteile der Biomasse sind zum Beispiel, dass für die Energiegewinnung nachwachsende Rohstoffe verwendet werden. Was aber logischerweise für alle Regenerativen Energien gilt. Jedoch verwendet diese Methode nicht einfach bloß nachwachsende Rohstoffe, sondern nebenbei auch noch Rohstoffe, die der Mensch ohnehin nicht mehr benÖtigt und als Abfall oder Müll bezeichnet. Auch wichtig ist die abnehmende AbhÄngigkeit von Öl Importen, da ebenfalls Treibstoff gewonnen werde kann. LÄndliche Gegenden, welche Quelle dieser Energie sind, entwickeln sich weiter, was man jedoch sowohl positiv, als auch negativ auslegen kann.
    Nachteile sind, dass auch hier gegebenenfalls eine Lebendmittelkonkurrenz vorliegen kann, und entsprechend hier die Preise steigen, oder sich entsprechend teure Anlagen nicht lohnen, da zu wenige Betriebe sich an der Produktion beteilige.

    Die Geothermie
    Wenn man als regenerativer Energie von Geothermie spricht, redet man von Bohrungen verschiedener Tiefe, welche an die ErdwÄrme, die vom Erdkern ausgeht heranreichen. Mit dieser WÄrme wird dann Wasser erwÄrmt, welches entweder als Warmwasser im Haushalt verwendet wird, oder welches durch seine Temperaturunterschiede und dadurch durch sein Fließen eine Turbine antreibt und Strom erzeugt.
    Als indirekte Nutzung bezeichnet man die Erzeugung von Strom durch die WÄrme. Direkte Nutzung hingegen ist die direkte Verwendung des AufgewÄrmten Wassers.
    Bei der Geothermie unterscheidet man zwischen der tiefen- und der OberflÄchen Geothermie. Wie der Name schon ausdrückt unterscheiden sie sich in der Tiefe ihrer Bohrungen. Wie tief man für bestimmte Temperaturen bohren muss, kommt ganz auf die Lage an, in welcher Tiefe man schon nutzbare Temperaturen erreicht. Welche Grad zahl man wiederrum benÖtigt kommt darauf an, wie viel und welche Nutzung der Geothermie man durchführt.
    Für die Hydrothermale Nutzung, die indirekte Nutzung, also die Stromerzeugung, sind 80 °C notwendig. Diese hat man in Island, aber zum Beispiel schon fast direkt unter der ErdoberflÄche, im Vergleich zu einer Bohrung mit dem Ziel, in Deutschland.
    Geothermie kann man in jedem Fall als Umweltfreundlich einstufen, ebenso als unerschÖpfliche Quelle, die nahezu überall zu erreichen ist, wenn man tief genug bohrt. Auch ist sie nicht vom Wetter abhÄngig wie Wind oder Sonnenkraftwerke. Jedoch vermutet man, dass die Bohrungen, welche für die Kraftwerke notwendig sind, und welche oft sehr tief sind, Erdbeben verursachen. Das kÖnnen kleine ungefÄhrliche, jedoch auch stÄrkere mit HausschÄden, verbundene Beben sein. Direkt bewiesen ist dies jedoch noch nicht. Ein weiterer Nachteil ist, dass diese Art von Stromproduktion viel Platz benÖtigt, vor allem unter der Erde. Ein Nachrüsten nach dem Hausbau ist somit nicht mÖglich. Die Einrichtung eines solchen Kraftwerkes ist außerdem sehr teuer und muss noch zusÄtzlich zu den Baukosten des Hauses getragen werden.


    Die Wasserkraft
    Wasserkraftwerke nutzen die Fließkraft von Wasser um Turbinen an zu treiben und somit Strom herzustellen. Es gibt den unterschiedlichen GewÄssern angepasst unterschiedliche Wasserkraftwerke.
    Das Gezeitenkraftwerk zum Beispiel nutzt die Gezeiten des Meeres, also den Ein- und Rückfluss des Meeres. Das Meer durchfließt dabei DÄmme mit Turbinen, welche durch den Durchfluss des Wassers angetrieben werden.
    Auch StaudÄmme an grÖßeren Flüssen arbeiten mit der Fließgeschwindigkeit des Wassers, welches durch Turbinen fließen muss.
    Das Speicherkraftwerk welches auch an Land eingerichtet werden kann, kommt einer Speicherung der Energie nahe. HÖherliegende Seen werden so abgedichtet, dass Wasser erst durch Turbinen abfließen kann, wenn Energie benÖtigt wird. Ist andersherum viel Energie vorhanden wird das Wasser langsam zurück gepumpt. Man speichert so nicht direkt Energie, sondern bestimmt einfach, wann Energie produziert werden soll.
    Insgesamt ist Wasser ein noch kostenloser und auch nicht endlicher Rohstoff, auch ist die produzierte Energie sauber. Meist haben die Wasserkraftwerke auch eine lange Lebensdauer, hohe Start Investitionen sind jedoch notwendig. Auch werden durch das Bestimmen der Flussfließgeschwindigkeit und das notwendige begradigen der Flüsse, starke Eingriffe in das Ökosystem gemacht. Des Weiteren verhindert DÄmme mit Turbinen das wandern der Fische, da diese nicht durch die Turbinen durch kommen. Große Speicherseen zwingen gegeben falls Menschen zur Umsiedlung was auch Sozialfolgen hat, nicht bloß Ökologische.

    MÖglichkeiten des Nachhaltigen Rohstoffeinsatzes

    Als nachhaltiger Rohstoff kÖnnen auch schon die Regenerativen Energien gelten, also Energie welche aus nie endenden Quellen gewonnen wird.
    Außerdem ist ganz wichtig der Biotreibstoff zu nennen.
    Nachhaltiger Rohstoff wird aus Pflanzen und Biomasse gewonnen, welche als Nachwachsende Rohstoffe gelten, ihre Energie aus der Sonne beziehen und damit auch als nicht endliche Quelle gelten. Wichtig ist bei, aus Pflanzlichen Stoffen gewonnenem Treibstoff, dass das CO2 was ausgestoßen wird, bei der Verwendung des Treibstoffes, vorher durch das Wachsen der Pflanze und dadurch durch die Fotosynthese gereinigt wurde. Man produziert also nur genau so viel Co2, wie die Pflanze vorher aufgenommen und gereinigt hat, und somit so viel, wie bei der Verwendung, Pflanzen immer noch aufnehmen und reinigen kÖnnen. Dieses Gleichgewicht ist heut zu tage extrem wichtig um die „überproduktion“ an Treibhausgasen zu reduzieren.
    Nachteilhaft ist jedoch, dass die Pflanzen meist auch Nahrungsmittel sind, und nun eine Nahrungsmittelkonkurrenz besteht. In Ärmeren LÄndern, EntwicklungslÄndern werden die Energiereichen Pflanzen angebaut, hier werden sie dringen zur ErnÄhrung der BevÖlkerung gebraucht, jedoch verdienen die Menschen mehr wenn sie an den Globalmarkt verkaufen, oder sie haben gar keine Chance selber zu entscheiden wohin verkauft wird, da sie nur Plantagenarbeiter sind und Auslandsinvestoren entscheiden wo die Lebensmittel hin verkauft werden sollen.
    Somit werden die oft ohnehin schon schlechten BÖden in EntwicklungslÄndern immer weiter ausgelaugt, und das bloß damit die Industriestaaten weiter mit ihren Autos fahren kÖnnen. In den Lebensmittel/TreibstoffproduktionslÄndern jedoch verhungern die Menschen, da die Lebensmittel für die Treibstoffproduktion benÖtigt werden. „Landgrabbing“ kann hier auch eine große Rolle spielen.
    Es gibt allgemein bisher drei Generationen des Biotreibstoffes.

    1) Generation:
    Die erste Generation des Biotreibstoffes wird/wurde wie eben schon erwÄhnt die Lebensmittelkonkurrenz nicht mit einberechnet. Für die Produktion des Treibstoffes werden extra Energiereiche Pflanzen angebaut. Dafür gehen jedoch viele FlÄchen für den Anbau für Lebensmittel verloren.

    2) Generation:
    In der zweiten Generation versuchte man dieses Problem Best mÖglichst zu LÖsen, in dem man für die Produktion des Biotreibstoffes nicht bloß Energiereiche Pflanzen verwendete sondern diese eher durch Pflanzenreste, welche bei der Ernte anfielen ersetzte. Außerdem begann man auch Exkremente der Viehhaltung zu en Pflanzen dazu zu geben. Das Gemisch der verschiedenen BioabfÄlle wird dann zu Biotreibstoff verarbeitet, für welchen auf jeden Fall weniger LebensmittelanbauflÄchen benÖtigt werden. Ein großer Nachteil ist jedoch, dass sÄmtliche BioabfÄlle der landwirtschaftlichen Betriebe, die sich beteiligen nun regelmÄßig eingesammelt werden müssen. Außerdem müssen sich auch genügend Betriebe an dieser Produktion beteiligen, damit genügend BioabfÄlle anfallen, welche dann zu dem Treibstoff verarbeitet werden. Marktreife hat dieser Biotreibstoff aber wohl erst 2020.

    3) Generation:
    Die dritte Generation ist heute ebenfalls lange noch nicht Marktreif, es wird noch ausprobiert oder besser geforscht wie sich diese Generation effektiv auf den Markt bringen lÄsst. Bei dieser sollen gar keine auf Land wachsenden Pflanzen mehr verwendet werden, um dem Boden nicht zu viele NÄhrstoffe zu entziehen. Die dritte Generation des Biotreibstoffes soll auf der Grundlage von Algen stattfinden. Diese sollen entweder im Meer direkt oder in großen Wassercontainern gezüchtet werden.

    Strukturwandel

    Raumwirksame Prozesse bedingt durch Wirtschaftliche DisparitÄten
    Mit dem Beginn der Industrialisierung hat sich in vielen Standorten die Struktur rasant verÄndert. Dies lag zum einen an den neuen Maschinen welche die Arbeitssituation beeinflussten zum anderen aber auch an den neuen Technologien und den damit umorientierten benÖtigten Materialien. Außerdem war ein weiterer Grund gegebenenfalls, dass die Rohstoffe die bis dahin immer abgebaut wurden, in den Mengen nun auch nicht mehr vorhanden waren. Man musste sich also nun etwas überlegen, wie man die gesamten ArbeitsplÄtze im Zuge der Entwicklung auffing und wie man dafür sorgte, dass der Ort weiterhin wirtschaftlich stabil blieb und damit attraktiv. Die nun folgende Umstrukturierung bezeichnet man als Strukturwandel.
    Strukturwandel ist also eine Wirtschaftliche VerÄnderung in der Berufsstruktur. Mit ihm einher, gehen immer ein Aufstiegs- oder ein Niedergangs Prozess eines Raumes. Entweder wenn der Raum es schafft sich der Entwicklung an zu passen oder dagegen zu steuern oder eben nicht.
    Als Sektoralen Strukturwandel bezeichnet man die kontinuierliche Entwicklung vom primÄren Sektor zum sekundÄren Sektor bis schließlich hin zum tertiÄren Sektor. Ursache hierfür sind vor allem die Technischen Fortschritte und die damit einhergehenden Änderungen in der Arbeitswelt.
    Der Funktionale Wandel ist der Wandel innerhalb eins Sektors.

    Wandel von Standortfaktoren
    Wie schon bekannt gibt es harte und weiche Standortfaktoren. Die harten sind die die berechenbar und bezahlbar sind. Es zÄhlen zum Beispiel aus der Infrastruktur Verkehrsanbindungen oder den Staat betreffend Steuern und FlÄchenverfügbarkeit dazu. Weiche Standortfaktoren hingegen sind nicht berechenbar und dienen zum Beispiel der Motivation der Arbeiter. Als Beispiele kann man Bildungs- Freizeit- und Sporteinrichtungen sowie den Wohnwert eines Gebietes nennen.
    Nach Alfred Weber und seiner Webertheorie definieren positive Standortfaktoren „Örtliche Produktionsvorteile“. Laut Weber ist der günstige Standort der, an dem das Transportminimum liegt. Was bedeutet das Produktionsort und Absatzmarkt mÖglichst nah bei einander liegen. Durch Technische Fortschritte und im Zug er Globalisierung ist der Punkt des Transportminimums, jedoch gar nicht mehr so wichtig, denn der Transport ist heut zu Tage fast das kleinste Problem. Somit haben Firmen natürlich andere Standortfaktoren im Blick. Die Älteren wie der Transport verschwinden nicht, doch das Gewicht der Wichtigkeit verlagert sich und somit werden Firmen von einem Standort zum anderen verlagert.
    Die heutige Schnelllebigkeit kann einen Standort, der vor wenigen Jahren noch gut war und an dem sich viele Firmen angesiedelt haben, schnell zu einem ungünstigen Standort wandeln. Dies liegt dann meist daran das andere Standortfaktoren die zur Gründung des Betriebes oder der Ansiedlung der Firma noch nicht viel Gewicht hatten, an Gewicht zugenommen haben und nun sehr wichtig, jedoch am aktuellen Standort nicht vorhanden sind. MÖchte der Standort weiterhin beliebt sein, sollte er, wenn es ihm bzw. seiner BevÖlkerung und Regierung mÖglich ist, diese neuen Standortfaktoren versuchen zu erschaffen oder bei zu steuern. Sonst ist es mÖglich, dass sich bald die verschiedenen noch zurzeit ansÄssigen Firmen einen neuen Standort suchen sobald es sich aus Kostengründen lohnt. Lohnt sich dies noch nicht bezeichnet man das verharren an einem schlechter werdenden Standort als Pesistenz.

    Standortwahl
    Nach welchen Kriterien sucht sich eine Firma den überhaupt einen Standort aus, wenn die Schnelllebigkeit heute alle Firmen so auf trapp hÄlt?
    Im Zuge der Globalisierung ist die Suche nach einem geeigneten Standort mittlerweile auf einer globalen Dimension. Das bedeutet, dass sich Firmen quasi den gesamten Globus angucken und überlegen, wo der beste Standort für die geplante Filiale sein kÖnnte. Natürlich ist hierbei nicht die Rede von einem Kleinunternehmen mit zwei angestellten. In dieser Beschreibung gehen wir zum Beispiel von einer großen Automarke die global bekannt ist aus.
    ZunÄchst führt also die entsprechend große Firma eine sogenannte Makrostandortanalyse durch. Diese besteht aus einer überprüfung der LÄnderspezifischen Nutzwerte. Von allen mÖglichen LÄndern werden Markt- und Wettbewerbsbedingungen wie ZÖlle, Konsumenten Transport oder WÄhrungsschwankungen betrachtet.
    Daraus resultierende Favoriten werden in die engere Wahl einbezogen und einer Makrotransportanalyse unterzogen. Das bedeutet, dass der Bundesstaat mit Berücksichtigung auf Investitionsnotwendigkeit eingegrenzt wird.
    Darauffolgt dann die Nutzwertanalyse in dieser wird eventuell bestehendes Risiko wie Genehmigungen und andere Rechtliche Eingrenzungen geklÄrt außerdem werden die Investitionen und laufenden Betriebskosten wÄhrend der Produktion für den in Fragekommenden Standort prognostizierend berechnet um sich klar zu machen wie hoch der Gewinn an diesem Standort sein wird. Bleiben schließlich nur ein paar Orte übrig werden diese meist vor Ort besucht und subjektiv entschieden welcher dieser als ProduktionsflÄche für die Firma dienen soll.
    Da heut zu Tage eine Firma oft mehrere Standorte in verschiedenen LÄndern, teilweise sogar Kontinenten hat ist es oft schwer eine QualitÄtsprobe zu machen, da alle Betriebe auf einander aufbauen und in Kontakt stehen, und außerdem auf einander angewiesen sind. Die Produktion in mÖglichst billigen LÄndern und der dadurch oft Wechselnde Standortfavorit sorgt je nach dem auch für Spannungen zwischen verschiedenen LÄndern, welche sich als besonders guten Standortfaktor prÄsentieren wollen.

    Standortverschiebung durch Standortkrisen
    Als Beispiel für die Standortverschiebung kann man sich gut auf die Textilindustrie beziehen.
    Die AnfÄnge dieser liegen in England. In Liverpool wurde Baumwolle eingefahren und der Beginn von Maschinenentwicklung in England auch durch Wasserenergie (mÖglich durch GewÄssernÄhe) ermÖglichte eine schnelle Verarbeitung. Die Textilindustrie kam gerade zu diesem Zeitpunkt gut an, denn durch die Industrialisierung wuchs der Wohlstand zumindest bei Teilen der BevÖlkerung und ihre Nachfrage an Kleidung wurde hÖher. England konnte als Seemacht auch in andere LÄnder exportieren und war zunÄchst durch die Wasserlage ein guter Standort durch das Transportminimum, was zur zurzeit der Industrialisierung durchaus noch ein gewichtiger Standortfaktor war. In Deutschland hingegen begann 1840 daraufhin die Arbeitskrise. Die Maschinell hergestellten Textilien waren viel billiger als die von Hand mit Hilfe von Webstühlen, außerdem konnten die Maschinen in kürzerer Zeit eine viel grÖßere Menge produzieren.
    Die Arbeiter als Standortfaktor fallen nun in der Menge wie zu vor für die Textilindustrie weg, stattdessen muss Energie zum Beispiel durch ein GewÄsser und eine entsprechende Maschine her, um mit der Konkurrenz mithalten zu kÖnnen.
    Heut zu Tage zÄhlen Arbeiter in der Textilindustrie wieder, denn das zusammennÄhen übernehme die Maschinen noch nicht. Die meisten Textilien werden daher heute in den so genannten billig-lohn-lÄndern produziert. Eine Jeans macht für gewÖhnlich bevor sie beispielsweise in Deutschland verkauft wird eine richtige Weltreise mit. Gepflückt wird die Baumwolle beispielsweise in Afrika erste Verarbeitungen finden in China statt, zugeschnitten wird sie dann in der Türkei, eingefÄrbt in Japan und verkauft in Deutschland.

    Industriewandel
    Es gibt unterschiedliche Weg eine Firma wirtschaftlich stabil zu halten und das Produkt zum Absatzmarkt zu bringen im Folgendem werden verschiedene Weg aufgelistet.
    Fordismus
    Der Fordismus geht aus der Automobilbranche von Henry Ford hervor.
    Unter dem Fordismus versteht man die Arbeit am Fließband, für die die Arbeiter jedoch nicht unbedingt besonders gelehrt sein müssen. Produziert wird in großen Lagerhallen in Massenproduktion. Die Arbeiter werden so gut bezahlt, dass auch sie sich die eigens produzierten Autos leisten kÖnnen. So wird direkt vor Ort ein Absatzmarkt geschaffen. Das Problem bei diesem System ist, dass der nahe liegende Absatzmarkt der Arbeiter schnell gesÄttigt ist. Dann wird zu viel Produziert und zu wenig verkauft. Das System bricht ineinander.
    Postfordismus
    Beim Postfordismus wird gegen die zu großen Produktionsmengen an gearbeitet, in dem einfach grundsÄtzlich kleinere Mengen produziert werden, daher werden auch nur kleinere Lagerhallen benÖtigt. Die Arbeiter sollen beim Postfordismus nicht mehr Ungelernte sein. Sie sollen in flexiblen Arbeitsgruppen mit den Maschinen in eigener individuellen Zeit- und Arbeitseinteilung arbeiten, dadurch kÖnnen die Arbeiter ihren Arbeitsplan selber gestalten und arbeiten wesentlich motivierter. ZusÄtzlich soll der Betrieb nach dem Postfordismus in Forschung investieren um die QualitÄt der Produkte zu sichern und sogar noch zu verbessern. Zuletzt sieht der Postfordismus noch eine Verringerung der Fertigungstiefe vor, was bedeutet, dass unterschiedliche Teile in unterschiedlichen Firmen produziert werden so hat jede Firma eine Aufgabe in der sie dafür besonders gut ist.
    Outsourcing
    Beim Outsourcing werden verschiedene Aufgaben einer Firma auf andere Firmen umgeleitet. Beispielhaft kÖnnte es bedeuten, dass eine Firma der Automobilbranche zum Beispiel keine eigenen Reifen mehr produziert sondern diese bei einer anderen Firma aufkauft, da es für die Firma Produktionskosten einspart.
    Just-in-time
    Das Just-in-time verfahren beinhaltetet einen komplizierten kommunikationsplan zwischen den verschiedenen ProduktionsstÄtten und ihren Aufgaben. In diesem System ist es so, dass es kaum Lagerhallen gibt, alles wird genau dann produziert wann es benÖtigt wird und nach der Produktion direkt verladen und zur Weiterverarbeitung abtransportiert. Ein zwischenlagern oder auf Vorrat produzieren geht auf Grund von Platz nicht. Gelagert wird in LKWs. Ein großer Nachteil ist hier, die AbhÄngigkeit von Transportwegen und der Pünktlichkeit.
    Lean production
    Die lean production lehnt sich an den Markt an. Die ProduktionsablÄufe werden verkürzt und Flexibler gestaltet, eine überproduktion soll vermieden werden.

    Strukturwandel: altindustrialisierte RÄume ; Raumbeispiel Saarland Raumbeispiel Ruhrgebiet
    Das Ruhrgebiet hatte seine Boomphase im Zweiten Weltkrieg und der Nachkriegszeit. Es gab eine gewaltige Kohle, Stahl und Energie Nachfrage, der das Ruhrgebiet dank seiner Vorkommen gut entgegenkommen konnte. Bis 1960 wird Kohle abgebaut und Eisen produziert. Doch dann beginnen die MÄrkte Global zu werden und ungeahnte Konkurrenz aus dem Ausland lÄsst das GeschÄft einstürzten. Die sogenannte Steinkohlekrise tritt ein.
    Die Preise sinken so rasant, dass schließlich viel Zechen geschlossen werden müssen.
    Das Ruhrgebiet regiert mit Subventionen im Landwirtschaftlichen Bereich um in die Nahrungsmittelproduktion ein zu steigen, ein erster Versuch eines Strukturwandels. Doch 1974/75 folgt dann die Stahlkrise sie verlÄuft der Steinkohlekrise Ähnlich und sorgt dafür, dass nun auch Verhüttungsanlagen für Stahl geschlossen werden. AuslÄndische Standort produzieren billiger, im Ruhrgebiet hingegen wird die Produktion immer teurer da die Rohstoffe immer schwerer zu erreichen sind. Der schwerste Konkurrent für den Stahl ist der Kunststoff der nun eingeführt wird.
    Heut zu tage ist das Ruhrgebiet als Freizeit- und Erholungszentrum bekannt. Es gibt Shoppingstraßen, Parks und Sportanlagen, welche Besucher anlocken sollen. Alte zechen oder GebÄude der Montanindustrie wurden zu Museen umfunktioniert, so dass die Geschichte des Standortes nicht verloren geht und das Ruhrgebiet auch mit einem Kulturellem Angebot dienen kann.
    Die gesamte Entwicklung bezeichnet man als Reindustrialisierung.
    In der ersten Phase dieser ist ein Standort in der Montanindustrie aktiv. Das bedeutet, dass er produziert. Auf Grund von einer VerÄnderung der Wirtschaftslage ist diese Gewerbe nun nach einiger Zeit für den Standort nicht mehr rentabel. Oft wird zunÄchst eine Diversifizierung eingeleitet um in QualitÄt zu überzeugen und somit KonkurrenzfÄhig zu bleiben. Funktioniert dies nicht wird in die zweite Phase, die Umorientierung eingeleitet. Das Ruhrgebiet errichtete hier Technologie- und Bildungszentren. In der dritten Phase greifen die VerÄnderungen dann und der Standort hat sich auf einen anderen Bereich spezialisiert. Im Ruhrgebiet waren dies zu NÄchst die neuen Technologien und ihre Forschungen mit einher gingen Museen und Besucherfreundliche Einkaufszentren.
    In diesem Beispiel kann man den Vorgang auch TertiÄrisierung bezeichnen, da sich der TertiÄre Sektor gegen den SekundÄren im PrimÄren stark durchsetzt.

    Das Saarland hatte mit Ähnlichen Bedingungen zu kÄmpfen. 1960 waren noch 98000 Menschen in der Montanindustrie beschÄftigt. Bis 2003 schrumpfte die Zahl auf 19000. Das Saarland steuerte nicht wie das Ruhrgebiet es tat zunÄchst die Landwirtschaft an, sondern strukturierte sich in Richtung der Automobilbranche in der Hoffnung alte Lagerhallen der Montanindustrie für die Produktion von Autoteilen weiter verwenden zu kÖnnen. Doch alle Hallen wurden natürlich nicht weiter verwendet, so dass auch hier Museen und damit ein kultureller wert entstand. Allgemein kann man also sagen, dass sich das Ruhrgebiet zur Forschung und dem Tourismus entwickelte wÄhrend das Saarland sich von der Produktion nicht ganz abwandte. Sondern nur das Gewicht der Wirtschaft von der Industrie runter nahm und den Tourismus und die Forschung als weiteres Standbein einführte.

    Wirtschaftsstrake RÄume
    Für einen Wirtschaftsstarken Raum sind der BeschÄftigungsstand und die Innovationsdynamik besonders wichtig. Das bedeutet, dass es immer genug Leute geben muss die arbeiten kÖnnen, wie auch genug Bildungseinrichtungen die dafür sorgen, dass Kinder spÄter qualifizierte Arbeiter werden kÖnnen.
    Eine Zerteilung der Arbeitsschritte und damit eine Markt Verflechtung, sorgt für viele ArbeitsplÄtze und ein qualitativ gutes Arbeiten. Das ist wichtig den ein Wirtschaftsstarker Raum produziert nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ gut, um die gute Stellung auch zu halten. Heut zu tage wichtig ist, dass der global wichtig gewordene tertiÄre Sektor gut vertreten ist und die Arbeitsweisen gemischt sowohl traditionell als auch modern sind, um die Arbeiter bei zu halten. Allgemein ist ein wirtschaftlich starker raum logischerweise ein beliebter Raum für Firmen, welche den Raum natürlich im Optimalfall noch besser ergÄnzen, so dass der Raum niemals seine AttraktivitÄt verliert.
    Will ein Raum wirtschaftlich stark sein, darf er jedoch nicht nur auf das Kapital also die harten Standortfaktoren achten. Denn im Zuge der heutigen Entwicklung werden auch weiche Standortfaktoren der LebendqualitÄt immer wichtiger.
    Raumbeispiel Stuttgart
    Stuttgart ist vor allem für die Verarbeitung von Metall für die Autoindustrie bekannt. Hohe LÖhne und wenig Konkurrenz, sorgen für eine optimale Situation der Wirtschaftslage.
    Durch die Vorhanden Kapitale kann Stuttgart in die Forschung investieren und die eigene Produkte noch weiter steigern.
    Eine gute Infrastruktur wie unter anderem die Verkehrsanbindungen machen es nicht nur nah wohnenden Menschen mÖglich hier zu arbeiten, sondern auch Pendler aus weiterer Umgebung kÖnnen in Stuttgart arbeiten. Es entsteht ein Kapitalfluss. Dieser geht auch ins Ausland denn Stuttgart produziert auch auf internationaler Ebene.
    Einen Nachteil gibt es allerdings in Stuttgart. Es gibt in dieser Wirtschaftsstruktur keine SteigerungsmÖglichkeiten. Denn es gibt keinen Platz mehr zur Ausweitung. Außerdem macht sich langsam und allmÄhlich die TertiÄrisierung auch hier breit. Doch vorerst gilt Stuttgart als wirtschaftsstarker Raum.

    Wirtschaftsschwache RÄume

    Kennzeichen wirtschaftsschwacher RÄume sind unter anderem die Abwanderung von Arbeitspotential, geringe LebensqualitÄt, Arbeitslosigkeit, geringes Einkommen, geringe Bildung, demographischer Wandel, eine territoriale Randlage und/ oder geringe Leistungen im SekundÄren Sektor. Die Produktionen sind nicht differenziert und kÖnnen weder in QuantitÄt, noch in QualitÄt mit wirtschaftsstarken Konkurrenten mithalten. Besonders typisch für eine solche Lage sind periphere RÄume, also LÄndliche RÄume, welche sich oft noch mit beiden Beinen auf der Landwirtschaft stützen. Ein gutes Beispiel hierfür ist die ehemalige DDR, also Ostdeutschland. Nach der Wende wanderte das Arbeitspotential schnell ab und der Demographische Wandel machte sich stark bemerkbar. Nur noch verhÄltnismÄßig wenige Leute in ArbeitsfÄhigem alter lebten nun hier und das BevÖlkerungswachstum ging stark zurück.
    Die Firmen verlegten ihre Sitze in den Westen wenn mÖglich, da dort die Bestandschance grÖßer war, wenn sie denn überhaupt neben den im Westen schon bestehenden Firmen mÖglich war. Ostberlin kann sich nach dem Fall der Mauer im SekundÄren Sektor in Konkurrenz zum Westen nicht mehr erhalten es muss sich zum tertiÄren Sektor umorientieren.
    Dafür, dass es Wirtschaftlich starke oder schwache RÄume gibt sorgen die sogenannten RÄumlichen DisparitÄten.
    Diese bezeichnen die Wirtschaftlichen Unterschiede von Besser zu schlechter zwischen verschiedenen Bereichen aus unterschiedlichen Gründen.
    Man kann als Beispiel den Wandel der Standortfaktoren als Grund anführen. Früher galten gute und Fruchtbare BÖden oder auch BodenschÄtze und eine gute TransportmÖglichkeit als wichtige Standortfaktoren. Heute hingegen sind die Humanfaktoren wie Bildung und Kultur mit einem viel grÖßeren Gewicht belegt.
    In Deutschland gibt es Wirtschaftlich gesehen ein West-Ost und ein Süd-Nord GefÄlle, was bedeutet, dass der Westen und der Süden jeweils wirtschaftlich besser und effektiver strukturiert sind als Osten und Norden.
    Regional betrachtet gibt es ein Zentralraum-Peripherraum GefÄlle. Denn typischer weise sind LÄndliche RÄume gegenüber den Zentralen, StÄdtischen immer benachteiligt.

    Hightech Standorte Raumbeispiel München
    In München spielen insbesondere Software und Datenentwicklung für die Wirtschaft eine große Rolle. Anschließend folgen Bereiche wie Landwirtschaft, Medizin, und Luft- und Raumfahrt. Durchsetzen tut sich in den meisten FÄllen jedoch der Bereich Software und Datenentwicklung, Landwirtschaft hingegen gerÄt immer weiter nach hinten. Planegg ist hier eine einzelne Ausnahme. über die HÄlfte der Betriebe ist hier Landwirtschaftlich orientiert, an zweiter Stelle steht dann jedoch auch wieder Software und Datenentwicklung. Dennoch Planegg stellt das am stÄrksten Landwirtschaftlich orientierte gebiet in München dar. Taufkirchen ist das genaue Gegenteil. Raumfahrt und Medizin sind hier gar nicht vorhanden, Landwirtschaft macht hÖchstens drei % der Betriebe aus, der Rest hat sich der Software und Datenentwicklung angepasst.
    Allgemein sitzen die Betriebe gehÄuft in München Zentral und dünnen nach außen zu den PeriphÄren RÄumen aus. Ein Typisches wie eben beschriebenes GefÄlle also.
    München hat um diesen Hightech zu erreichen gute logischer weise für den heutigen Anspruch gute Standortfaktoren, welche die modernen Betriebe hier zu niederlassung bewegen. Das wÄren zum Beispiel die Forschungs- und Bildungseinrichtungen welche auch in der Zukunft noch für qualitative gute Arbeiter sorgen und die Produktion verbessern. Außerdem sind in den von Betrieben ausgedünnten Bereichen Freizeit- und Sportanlagen zu finden, welche den Wohnwert und die LebensqualitÄt in der Stadt anheben. GehÄufte GolfplÄtze deuten auf reiches Publikum, vor allem nach außen hin vermehrte Hotels wiederrum laden Touristen in die PeriphÄren RÄume ein. Der Armersee und der Starnbergersee prÄgen außerdem noch das Landschaftsbild und den Erholungs- oder auch Wohlfühlwert des Standortes München. Durch eine gute Verkehr Anbindung sorgt München auch für eine sogenannte Suburbanisierung um das Zentrum der Stadt auf zu lockern und somit die weichen Standortfaktoren noch weiter zu fÖrdern.

    Globalisierung

    Von der Dienstleistungsgesellschaft zur Informationsgesellschaft
    Die Globalisierung zeichnet sich unter anderem durch den oben schon angesprochenen Strukturwandel auf Grund von der Verlagerung der Standortfaktoren aus. Heute zÄhlen vermehrt weiche Standortfaktoren. ZusÄtzlich ist die Kommunikation und die Organisation von internationalem Verkehr heute sehr wichtig.
    Unternehmen arbeiten heute zum Beispiel auch mit dem sogenannten Outsourcing. Das bedeutet, dass Firmen Teile ihrer Aufgaben an kleinere oder andere in diesem Fall dann Subunternehmer weiter geben. Sie kaufen also ihre Produkte selber ein oder zumindest Teile die sie für ihre weiter Verarbeitung benÖtigen. Dieses System setzt die Diversifizierung vor raus. Dies wiederum bedeutet, dass eine Firma sich auf die Produktion eines bestimmten Objekts spezialisiert. Ein Werft zum Beispiel kann sich darauf spezialisieren entweder Personentransportschiffe, oder warentransportschiffe her zu stellen. Somit wird die sich vermehrende Konkurrenz, die sich durch die Globalisierung ergibt, etwas umgangen.
    Typisch ist auch die Arbeitsteilung nach dem Prinzip von David Ricado. Er sagte, dass jeder in der Wirtschaft tut was er gut kann um sie vor ran zu treiben. Dies entspricht der Fließbandarbeit. Jeder macht immer den gleichen Teil, denn er gut kann.
    Adam Smith vertrat die Meinung, dass Wirtschaft und Staat unabhÄngig von einander bessere Erfolge erzielen und sich die Wirtschaft ganz alleine durch das Prinzip von Angebot und Nachfrage am Laufen hÄlt. Dieses Prinzip wird zumindest teilweise heute noch umgesetzt. Der Staat hat nur begrenzten Einfluss auf die Wirtschaft.
    TNC, Transnationale Konzerne werden immer mehr. Sie haben in unterschiedlichen LÄndern ProduktionsstÄtten umso mÖglichst billig zu produzieren, da in den verschiedenen LÄndern verschieden Steuer und Zollregelungen gelten.
    Allgemein sind Merkmale der Globalisierung folgende:

    • Intensive Verflechtung der Unternehmen durch Kommunikation – Weltweiter Informationenfluss ; Globale Vernetzung
    • RÄumliche Ausweitung
    Als TriebkrÄfte gelten:
    • Internationaler Handel
    • Intensivierung und Verbesserung von Wohlstand und LebensqualitÄt der BevÖlkerung
    • Ausweitung der Demokratie
    • Wanderung der WeltbevÖlkerung
    • Und der Demographischer Wandel, wobei es hier insbesondere um das Wachstum der WeltbevÖlkerung geht und nicht unbedingt um die Alterung in den Industriestaaten.

    Chancen durch die Globalisierung Risiken durch die Globalisierung
    Wirtschaftlicher Aufschwung durch internationalen Handel
    Verbesserung und Fortschritte in der Entwicklung (Industriestaaten)
    Verbesserung der LebensqualitÄt (Industriestaaten)
    Gewinnoptimierung
    ArbeitsplÄtze (Sektor Verlagerung zum TertiÄren und QuartÄren Sektor)
    Frieden Erhaltung (weltweit) durch Wirtschaftsbeziehungen
    InvestitionsmÖglichkeiten Weltweit (Gewinn)
    Ausnutzen von Wirtschaftliche schwÄcheren Staaten (Entwicklungsstaaten)
    VergrÖßerung der DisparitÄten zwischen Arm und Reich (Entwicklungsstaaten)
    Verschlechterung der LebensqualitÄt von ohnehin schon armen Menschen
    Lohndrücken durch große Konkurrenz → Markt druck durch GlobalitÄt
    Migration
    Ökologische Folgen (Klima, Verschmutzung etc.)
    InvestitionsmÖglichkeiten Weltweit (Verlust)

    Der lange Anlauf der Globalisierung
    Von der europÄischen Expansion zum Kolonialismus:
    Durch den Imperialismus und die Kolonien wird für die Globalisierung ein großer Schritt getan. Denn dadurch werden die verschiedensten Weltteile mit einander verbunden. So beginnt der weltweite Handel und die daraus entstehenden Wirtschaftsbeziehungen.

    Internationale Arbeitsteilungen beflügeln den Weltmarkt:
    Dank der Kolonien werden mehr und neue Rohstoffe für einen Staat dazu gewonnen welche er mit der immer weiter vor ran schreitenden Technik weiterverarbeiten und Exportieren kann. Durch die Arbeitsteilung kÖnnen Produktionsstandorte angepasst und mit mehr Auswahl an den günstigsten Standort gelegt werden. Dadurch entstehen Kostenvorteile und eine Gewinnoptimierung die zu einer Globalen Konkurrenz führen.

    Entwicklungszeiten:

    • 1830: Industrialisierung des Verkehrs (Dampfverkehr -> Handel über See)
    • 1869: ErÖffnung des Seuz-Kanals für Dampfschiffe und damit das Ende des Segelschiffzeitalters
    • 1839: Telegraphie; Informationsfluss unter Kontinenten wird schneller als Bahn oder Schiff
    • 1840er: Eisenbahn verbessert in Europa den regionalen Handel und auch MilitÄrische Handlungen
    • 1866: Das erste Transatlantikkabel für die Telegraphie wird verlegt und tritt in Aktion

    Herausforderungen der Globalisierung – Finanz und Wirtschaftskrise 2008/2009
    Die Finanz und Wirschaftskrise von 2008 und 2009 lÄsst sich in 6 Phasen aufteilen, welche in folgendem grob aufgeführt werden:
    1) Kredite ohne Nachweis
    In der ersten Phase wurde ohne Nachweise und Kontrollen, ob die Personen, welche die Kredite aufnehmen wollten, dieses Geld auch irgendwann zurückzahlen kÖnnen, Kredite vergeben.

    2) Faule Kredite
    Zinsen wurden im Vertrag auch nicht mehr gebunden und einfach wÄhrend des Vertrags erhÖht, so dass große Zahlungsschwierigkeiten entstanden. Hierbei litt vor allem der Immobilien Mark.

    3) Undurchsichtige GeschÄfte
    Da nun die Kredite und ihre Inhalte sind lÄngst nicht mehr zu durch blicken und werden in großen Zahlen an andere Banken verkauft. Das BankgeschÄft wird ohne, dass es bisher auffÄllt zum SpekulationsgeschÄft.

    4) Bankenkrise
    2008 werden schließlich die faulen Kredite offen gelegt und es folgt ein Wirtschaftseinbruch mit vielen Pleiten verschiedener Banken. Das entstandene Misstrauen sorgt dafür, dass sich nun aber keine Bank mehr gegenseitig unterstützen mÖchte.

    5) Wirtschaftskrise
    Durch diese Verweigerung der Hilfe erstarrt der Geldfluss niemand mÖchte mehr investieren, spenden oder Investitionen machen. Das Wirtschaftssystem wird instabil.

    6) Industriestaaten
    Um den Erstarrten Geldfluss wieder in Schwung zu bringen müssen die Faulen Kridite schließlich von noch Finanziell gut gestellten Banken aufgekauft werden, um auch das Vertrauen untereinander wieder herzustellen. Die Staaten investieren in die Banken und fangen sie mÖglichst auf.

    Folgen des ganzen sind, dass einige Banken verstaatlicht wurden, so wie die forderung von strengeren Richtlinien und Regeln bei der Vergabe von Krediten.

    Industrie- und EntwicklungslÄnder im Prozess der Globalisierung
    Fragestellung der Zukunft: Gleicht die Globalisierung die weltweiten DisparitÄten in den EntwicklungsstÄnden aus, oder werden diese vergrÖßert?
    Nach Fred Scholz und seiner Theorie der fragmentierenden Entwicklung von 2006 wird die Schere zwischen Arm und Reich immer grÖßer.
    Treibende KrÄfte dafür sind die Standort Konkurrenz und der globale Marktwettbewerb. Vorteilhaft Standorte werden zu Monopolen gegenüber der weniger Entwickelten und/ oder unvorteilhafteren. Es entsteht ein WirtschaftsgefÄlle oft von den Zentralen RÄumen aus zu den Peripheren RÄumen. Dies hat zur Folge, dass es immer Gewinner und Verlierer in der Wirtschaft geben wird.
    Als Scheingewinner bezeichnet man Standort, welche wirtschaftlich stabil sind jedoch für die günstigeren Lagen produzieren als Subunternehmer und dadurch, von diesen ausgebremst werden (BilliglohnlÄnder).
    Der Wohlstand wÄchst allgemein bei denjenigen, die ihn auch zu vor schon hatten, auf Kosten der jener, die zu vor schon nichts hatten. Durch diese Ausgrenzung aus dem Wirtschaftlichen Vorteil, der Fragmentierung, werden die wirtschaftlich schwÄcheren Standorte immer schwÄcher und vor allem von den Wirtschaftliche stÄrkeren Standorten abhÄngig.

    Globale DisparitÄten
    Wann gilt ein Land als Industriestaat und wann als Entwicklungsland?
    Eine schwere Frage, denn welche Faktoren man in die Wertung mit einbezieht kann theoretisch vollkommen unterschiedlich sein.
    Kulturelle Werte eines Landes sind zum Beispiel nicht Messbar, sie haben für jeden eine andere Bedeutung und haben in jedem Land ganz unterschiedliche Einflüsse.
    Meist wird daher heut zu Tage die Wirtschaftlichkeit als Maßstab genommen.
    Aber ist eine Entwicklung wie sie die heut zu tage als Industriestaat definierten Staaten erlebt haben wirklich Nachahmenswert?
    Wenn man an die vielen Umweltprobleme und die vielen verlorengegangen Traditionen denkt, kann man diese Entwicklung eigentlich auch gut ablehnen. Ganz davon abgesehen kÖnnen sich auf dem Kontinent an verschiedenen Stellen vorhandene Ort nicht gleich und auch nicht unbedingt Ähnlich entwickeln und die Entwicklung daher nur schwer nachahmen. Es fehlen einfach bestimmte Grundlagen. In der Wüste zum Beispiel wird man niemals so wie in den Mittleren Breitengraden Landwirtschaft betreiben kÖnnen und dementsprechend eine Wirtschaft mit einem solchen Sektor aufbauen kÖnnen. Das natürliche Potential lÄsst dies einfach nicht zu. Andersherum wird in unseren Breitengraden nicht die Dattel oder Kaktus wachsen.
    Wichtig ist in jedem Fall zu sagen, dass man mit Hilfe der Globalisierung versuchen sollte nicht die Wirtschaft der ohnehin schon wirtschaftlich sicheren Staaten zu verbessern, sondern dass man versucht dafür zu sorgen, dass die verschiedenen Staaten auf der Erde mÖglichst gleichgestellt sind und die Schere zwischen arm und reich mÖglichst klein bleibt.

    Entwicklungsstrategien
    Um in der Globalisierung als Land erfolgreich in der Wirtschaft zu werden gibt es verschieden Strategien. Diese und ihre praktische umsetztung werden in folgendem Text kurz erlÄutert:
    Nachholende Modernisierung:
    In der Nachholenden Modernisierung werden durch Großprojekte, welche durch Auslandsinvestoren finanziert werden, meist an mÖglichst guten Standorten, ProduktionsstÄtten errichtet. Diese werden meist jedoch nach den bekannten Systemen aus den LÄndern der Auslandsinvestoren geleitet und nicht unbedingt dem Standort angepasst (shifting cultivation im Regenwald als Beispiel). Oft findet auch schon von beginn an eine starke Diversifizierung statt um die globale Konkurrenz Best mÖglich zu umgehen und schnell eine gute Exportzahl zu entwickeln. Auslandinvestoren wollen für gewÖhnlich gutes und schnelles Geld machen ohne sich Gedanken über Nachhaltigkeit und die Folgen für Einwohner zu machen.

    Eine andere Methode ist die Grundbedürfnisstrategie:
    Hier kommen nicht Großprojekte zum Einsatz um die Wirtschaft an zu kurbeln, sondern an betroffenen Standorten wird zunÄchst versucht die Grundbedürfnisse des Menschen zu erfüllen, um eine Grundlage zu legen.
    Hierzu zÄhlen ein Recht auf Arbeit, auf Nahrung, auf Kleidung, auf Unterkunft, auf Bildung, und auf Gesundheit, sowie die Gleichberechtigung oder die Meinungsfreiheit. Ziel und Teil der Grundbedürfnisstrategie ist auch die FrauenfÖrderung.

    In der Praxis ist die Grundbedürfnisstrategie aber eher selten zu finden. Voraussetzung dafür ist, dass die Bewohner selber motiviert mitarbeiten müssen und die gleichen Ziele haben müssen, wie das Projekt für sie vorsieht. Eine Absprache ist nÖtig um auch die Wünsche der Bewohner zu erfüllen und ihnen auch etwas bei zu bringen, denn ohne das nÖtige know-how bringt ihnen jede noch so hohe Summe Geld nichts, wenn sie nicht wissen wie sie das Geld vermehren oder zumindest durch wirtschaftliche Aktionen auf einem Stand halten von dem sie auf Dauer leben kÖnnen.
    Ein großes Problem hierbei sind in BilliglohnlÄndern Auslandsinvestoren. Oder Firmen mit AuslÄndischen Niederlassungen. Auch negativ für ein Land ist es wenn es viele Subunternehmen gibt, die für die grÖßeren Unternehmen zu existenzgefÄhrdenden LÖhnen arbeiten. Sie nutzen den niedrigen Bildungsstand der Bewohner aus und zwingen sie unter harten, unmenschlichen Bedingungen zu arbeiten, und das für extrem geringe LÖhnen um die Produktionskosten mÖglichst gering zu halten und den eigene Umsatz zu steigern.
    Vor allem bei Kleidung ist dies ein großes Thema die großen Firmen kÖnnen oft gra nicht selber Auskunft darüber geben wo genau ihre Ware her kommt, da es viel zu viele Subunternehmer in mÖglichst billigen LÄndern gibt.
    Der Staat wiederum beeinflusst dies negativ, in dem er erstens nicht eingreift, da er aber auch nur begrenzt Einfluss auf die Wirtschaft hat. Zweitens diese billig Produktionen für Uniformen beispielsweise selber nutzt um Geld ein zu sparen. Und drittens Slums in denen die Arbeiter oder in diesem Fall NÄher leben vertreiben durch sogenannte Slumsanierungen. Bei diesen werden die Slums beseitigt und darin lebende Menschen vertrieben, da sie ein schlechtes Bild auf die Stadt werfen. Wo sie anschließend jedoch unterkommen kÖnne sagt ihnen niemand.

    Globale Signale: Unterentwicklung
    1) Die VerstÄdterung
    VerstÄdterung bedeutet die massive Abwanderung von lÄndlichen Gegenden in die Stadt. Auch kann man das Ganze als Landflucht bezeichnen, welche insgesamt ein starkes StÄdtewachstum hervorruft.
    Probleme dabei sind, dass viele Arbeitslose sich Arbeit, Geld oder sogar Reichtum vom Leben in der Stadt erhoffen. Nur in sehr seltenen FÄllen wird dieser Traum erfüllt!
    Meist sind die StÄdte vor allem, wenn die Migranten auf engem Zeitraum in großen Mengen kommen, weil zum Beispiel im Jahr die Ernte knapp ausgefallen ist, vollkommen überfordert mit dem großen Menschenandrang. Weder Arbeit noch Wohnplatz kann für sie geschaffen werden. Es bilden sich Slums in denen die arme BevÖlkerung auf eigene Faust in instabilen selbstgebauten Hütten unterkommt.
    Die Reichen Leute wollen mit diesem Konfliktpunkt mÖglichst wenig zu tun haben. Daher bilden sich unter ihnen Kommunen oder auch Community Gates. Sie wohnen zusammen in großen HÄusern auf großen abgeschlossenen GelÄnden mit ihrem eigenen Sicherheitssystem, was sie von der Armen BevÖlkerung fern hÄlt.
    Es findet also eine unzureichende Entwicklungszusammenarbeit, sowie eine punkthafte Fragmentierung statt.

    2) Verarmung
    Die Verarmung einer BevÖlkerung ist das Ergebnis von gesellschaftliche und politischen Prozessen.
    Reiche Leute werden durch ihr Geld immer Reicher wÄhrend der Arme Teil der WeltbevÖlkerung immer Ärmer wird. Wenig Geld führt zur unzureichenden Bildung der Kinder und der Teufelskreis dreht sich damit immer weiter.
    1948 legte die UNO die Menschenrechte fest und setzte sich zum Ziel die Verarmung der ohne hin schon Armen BevÖlkerung zu mindern.
    Die Armutsgrenze der Uno liegt bei 2,15 $ Einkommen pro Tag. Laut eigenen Angaben befinden sich 1,4 Milliarden Menschen in einer Lebenssituation in der sie unter diese Armutsgrenze fallen. Sie verdienen also 2,15 $ oder sogar noch weniger, wenn überhaupt.
    Vermehrt jedoch ist zu beobachten, dass die Armut von Norden nach Süden zunimmt. Es liegt also ein Süd-NordgefÄlle vor.

    3) Frauenunterdrückung
    Weltweit leisten Frauen 2/3 der Arbeitsstunden, verdienen im Umkehrschluss jedoch lediglich 1/10 des Welteinkommens.
    überall auf der Welt, jedoch auch hier wieder auffÄllig hÄufig im Süden bekommen Frauen weniger Stundenlohn, erhalten ein schlechteres Bildungsprogramm oder werden nicht zur Arbeit gelassen.
    In vielen LÄndern haben Frauen noch heute keine politischen Rechte. In solchen LÄndern dürfen Frauen auch oft keinen richtigen Beruf ausüben und sind von ihren MÄnnern somit vollkommen abhÄngig.
    Sogar das Erbe wird ihr je nach Land, Familie und Situation sogar unterschlagen sollte sie Witwe werden.
    Das liegt daran, dass in vielen LÄndern noch von dem Gedanken ausgegangen wird, dass eine Frau nicht alleine sein darf und auch keine Verantwortung übernehmen kann.
    Viel hat dies auch mit (religiÖsen) Traditionen zu tun, die nur schwer auf zu brechen sind.

    4) Kinderarbeit
    Unter Kinderarbeit versteht man, dass Kindern im Alter von 0-12 Jahren ganztÄgig auswÄrts Arbeiten gehen müssen, und dies 7 Tage die Woche.
    Gerade in den IndustrielÄndern ist man verleitet dazu zu sagen, dass das doch verboten und schon lÄngst Geschichte ist. Doch 2008 gab es noch ca. 153 Millionen Kinder zwischen 5- 12 Jahre, welche zu r Kinderarbeit gezwungen wurden.
    Oft leiden die Kinder unter Misshandlungen auf der Arbeit, da sie meist für Erwachsene unmÖgliche Aufgaben, wie Stickereien anbringen (kleinen HÄnde) erledigen müssen.
    In der Subsahara und in China sind die meisten KinderarbeitsfÄlle bekannt.
    Um sich irgendwie zu Helfen und/oder zu überleben geraten die Kinder oft in den Kriminellen Bereich oder Prostituieren sich.
    Ganz bekannt sich auch die Kindersoldaten in Kriegs oder MafialÄndern. Verschiedene Kriegsgruppen bieten Obdachlosen Kindern „Schutz und Nahrung“ dafür durchleben die Kinder in den brutalen Mafiagruppen eine vÖllige GehirnwÄsche. Sie lernen mit Waffen umzugehen und auf Befehl ohne zu zÖgern zu schießen, sowie aller Art andere Kriegswaffen ohne schlechtes Gewissen gegen alle Menschen außer ihre Ausbilder zu richten.

    5) Krankheiten
    Auch von für dritte WeltlÄnder bekannte Krankheiten sind meist Südliche LÄnder betroffen.
    Hierzu zÄhlen Parasiten oder verschiedene Infektionen, die bekanntesten Beispiele sin Aids und Malaria.
    Grund für die HÄufigkeit der Krankheiten in den südlichen Staaten sind die schlechten hygienischen Voraussetzungen, die schlechte Ärztliche Versorgung, so wie die allgemein schlechte Versorgung mit Grundlebensmitteln und sauberem Trinkwasser.
    Auch mangelnde Allgemeinbildung in Bezug auf die Selbstheilung und/oder Vorbeugung bei ErkÄltungen die sich verschleppen oder bei Aids, welches durch entsprechende Verhütung verhindert werden kann, sind ein Grund für das hÄufigere Auftreten der Krankheiten.
    Bei der Verhütung ist auch an zu merken, dass die Krankheit auch oft durch Sexualverbrechen, welche in den Ärmeren Regionen ebenfalls hÄufiger vorkommen verbreitet werden.

    6) Landwirtschaft
    Die ErnÄhrungssicherung für ein Land ist ganz wichtig. Denn ohne genügend gesunde Nahrung wird die BevÖlkerung krank, es bricht vielfÄltig Streit um essen aus und die Menschen verhungern.
    Die Südlichen LÄnder konnten sich bis zu einem bestimmte Punkt mit ihren eigenen Methoden im eigenen Land, vor allem durch das Ecofarming, welches jetzt wieder aufkommt grÖßtenteils immer selber ausreichend versorgen.
    Doch im Zuge der Industrialisierung und der Globalisierung wurde der Handel und damit die Massenproduktion von immer grÖßerer Bedeutung.
    Mit Methoden und Maschinen die eigentlich in anderen Breitengeraden erprobt waren, versuchte man nun auch in den EntwicklungslÄndern zum Erfolg zu kommen, doch das Gegenteil wurde erreicht.
    Die Kleinbauern konnten von den geringen ErtrÄgen nicht leben, hatten also weder Geld noch zu Essen, denn ihre Ernte hatten sie verkauft.
    Außerdem sorgten die großen Maschinen und die Monokulturen für eine schnelle Auslaugung des Bodens. Schon bald wuchs kein PflÄnzchen mehr.
    Schuld sind hier vor alle Auslandsinvestoren welche viel Landgrabbing betrieben.

    7) überflüssige
    Trauriger weise gibt es auf der Welt immer noch Menschen welche sich in dem gesamten System nicht eingliedern kÖnnen. Dies sind die Menschen unter der Armutsgrenze. Sie kÖnnen nicht in Produktionsgewerbe, erleben keine Bildung kÖnnen diese somit nicht weitergeben, leisten keinen sozialen Beitrag auf Grund weniger oder nicht vorhandener Bildung und finden aus diesem Teufelskreis auch nicht heraus.
    Sie verdienen nichts kÖnne daher auch nichts kaufen.

    8) UmweltzerstÖrung
    Der Norden in welchem wie eben schon gesagt die meisten Industriestaaten sind wird die UmweltzerstÖrung strak vor ran getrieben. Die Müllproduktion ist hoch. Der Luxus im alltÄglichen Leben steigt stetig an. Und der Verbrauch damit auch. Was nicht im eigenen Land produziert werden kann wird eingeschifft egal unter welchen UmstÄnden auf die Umwelt bezogen, aber bitte mÖglichst Preiswert.
    Der Globale Mark ist auf Kosten der EntwicklungslÄnder verschwenderisch man kann sogar von einer Raunutzung sprechen, da die Preise die für den Massenkonsum gezahlt werden im VerhÄltnis spot billig sind, und die produzierenden kaum am Leben halten.

    Verkehrs- und Kommunikationsnetze
    Verkehr wird allgemein als Raumüberwindung bezeichnet und ist gerade heute im Zuge der Globalisierung mit dem Informationsfluss besonders wichtig.
    Durch den Imperialismus, die Industrialisierung und die Globalisierung wurden die Transport- und Verkehrskosten gesenkt. Es ist im Laufe der Zeit für Menschen immer einfacher, schneller und billiger geworden auch Kontinente zu verlassen. Mit dem Transport der Menschen, kam auch der Gütertransport und der immer globaler werdende Handel. Da es heute immer billiger und einfacher ist für die Menschen ihre Güter zu transportieren spielt der Transport in Produktion eine kleinere Rolle als früher. Diese wurde auch unter dem Thema Standortfaktoren und Standortwandel schon angesprochen.
    Heute sorgen sogenannte Güterverkehrszentren dafür, dass der Güterverkehr gut lÄuft.
    Sie koordinieren die verschieden Transporte und laden auf verschieden Transportmittel um. Hier werden gegeben falls auch Waren zwischengelagert, viele HÄndler setzten heute jedoch auf das bereits erwÄhnte Just-in-time Prinzip, so dass alle Teile so schnell wie mÖglich zu ihren geplanten produktionsstellen gelangen müssen um dort weiter verarbeitet werden zu kÖnnen.
    Ziel der GZVS ist es den Verkehr durch Planung und Kontrolle flüssiger zu halten, also Staus zu vermeiden, StÄdte zu entlasten und Güternah- und Fernverkehr zu trennen. Auch die Ökologische Belastung soll durch die Koordinierung gesenkt werden.


    Kommunikation auch über Kontinente hinweg kam mit der Globalisierung.
    Der Informationsfluss ist wesentlich schneller als der Gütertransport und für die heutigen Entwicklungen von großer Bedeutung.
    Dank der Kommunikation kÖnnen heute Kontakte geknüpft und gepflegt werden, von denen man vor dreihundert Jahren nie getrÄumt hÄtte. Auch ist es durch das Internet und zum Beispiel den online Mark Ebay mÖglich auch wesentlich schneller zu handeln.

    Strukturanpassungsmaßnahmen
    Die Strukturanpassungsmaßnahmen haben zum Ziel das innerhalb eines Landes und zwischen den LÄndern genügen LiquiditÄt herrscht also das die LÄnder alle samt ZahlungsfÄhig sind.
    Ihr Programm und die Maßnahmen stammen von der WB (Weltbank) und der IMF (International Monetary Fund).
    Ist ein Land nicht mehr ZahlungsfÄhig so kann es beim IMF und der WB Hilfe in Anspruch nehmen sofern es das SAP (Strukturanpassungsprogramm) durchführt.
    Dieses Programm sieht die Deregulierung und Privatisierung vor. Das bedeutet im Einzelnen, dass die WÄhrung abgewertet wird und man billige Exporte steigert. Dies kurbelt die Industrie an. Als weiterer Programmpunkt sollen die Zinsniveaus erhÖht werden damit durch Kapitalimport Gewinne gemacht werden kÖnnen. Auch Import soll im Gegensatz zum Export beschrÄnkt werden um Verschuldungen zu vermeiden, die Kreditaufnahmen im Ausland müssen ohnehin unterlassen werden. VerstÄndlicherweise müssen die Staatsausgaben im Allgemeinen gesenkt werden. Dies soll durch weniger Sozialausgaben und sinkende LÖhne getragen werden. Gleichzeitig sollen die Preise für Alltagsgüter erhÖht werden.
    Die Strukturanpassungen sollen dem Aufbau eine besseren Infrastruktur und einer besseren Produktionsleistung dienen um den Staat am Schluss wieder ZahlungsfÄhig zu machen und ihn somit für den Globalen Markt zu Öffnen.
    Kritik an dem Programm ist ganz deutlich, dass zum Beispiel die Abwertung der eigenen WÄhrung sehr riskant ist, und auch zu weit nach unten gehen kann, so dass der Staat sich aus dem Niedergang nicht optimal wieder befreien kann.
    Ganz deutlich ist auch, das der Staat einzig und allein für den globalen Weltmarkt wieder fit gemacht wird der BevÖlkerung an sich wird es durch das Programm zunÄchst auf jeden Fall schlechter gehen alleine schon deswegen das LÖhne gesenkt und dennoch Alltagsprodukte im Preis steigen sollen. Eine Landdurchdringende Entwicklung wÄhre in vielen FÄllen jedoch wesentlich lÄnger andauern und in den ersten paar Jahren kaum Wirkungen zeigen, sondern nur langfristig wirken.

    Entwicklungskonzepte:
    Nachholende Modernisierung:
    Unter der Nachholenden Modernisierung versteht man den Modernisierung Vorgang eines Entwicklungslandes durch die Unterstützung eines Industriestaates. Dafür wird jedoch nur so gefÖrdert wie der Industriestaat angibt und dieser hat Wirtschaftliche Ziele und für gewÖhnlich keine Nachhaltigkeit im Blick.
    Bei der Nachholenden Modernisierung ist auch die Art zu fÖrdern speziell und in jedem Fall auch kritisch zu sehen.
    Auslandinvestoren investieren Geld in bestimmte LÄnder oder Firmen in LÄndern, liefern jedoch kein Know-how oder Unterrichtskurse die dem nahe kommen, sondern fordern, dass ihr Ziel ohne Wissen und Erfahrung erreicht wird. Nicht berücksichtigt wird dabei, dass gerade in EntwicklungslÄndern oft einfach die Frage offen bleibt wie etwas funktioniert.
    Meist ist es auch so, dass die Nachholende Modernisierung im Rahme eines Großprojektes für eine Firma oder unternehmen von statte geht sie wirkt also nur punktuell im Sinne des Investoren und lÄsst außenstehende links liegen.

    Grundbedürfnisstrategie:
    Die Grundbedürfnis Strategie funktioniert nach dem Prinzip, dass ein Land zunÄchst versucht die Grundbedürfnisse der BevÖlkerung ab zu decken bevor es beginnt großen Handel zu treiben und große Gewinne zu machen oder Firmen in das eigene Land zu locken. Dies soll die Ausbeutung vermeiden und natürlich dafür sorgen, dass die einheimischen, da sie gut versorgt sind, die Entwicklung des Landes befürworten.

    Angepasste Entwicklung:
    Die Angepasste Entwicklung handelt wie der Name schon sagt angepasst an die UmstÄnde des entsprechenden Landes.
    Sowohl die Menschen, als auch die Umwelt sollen bei der mÖglichst schnelle Entwicklung mit einbezogen und vor nachteiligen Folgen geschützt werden.
    Die angepasst Entwicklung handelt auch politisch nah um keine Konflikte zu erzeugen und für alle Generationen gerecht bleibt.
    In der Politik reichen die Maßnahmen jedoch oft alleine schon wegen knappen Geld nicht aus.

    Bottom-Up-Strategie:
    Die Bottom-Up auf Deutsch Entwicklung von Unten nach Oben ist eine Strategie, die wie die Grundbedürfnisstrategie zunÄchst die Grundlegenden Dinge richten mÖchte.
    Das Entwicklungsland soll sich als erstes vom Weltmarkt zurückziehen und eine gut Strukturierte und zuverlÄssige Eigenversorgung aufbauen. Das schafft nicht bloß Nahrungsmittel sondern oft auch noch ein Menge ArbeitsplÄtz und somit wird schnell schon ein Teil der Arbeitslosen beschÄftigt.
    Es soll also zunÄchst Regional gearbeitet werde. Ist dies gut zu schaffen soll auf die Nationale Ebene gesteigert werden.
    Ein wichtiger Nebeneffekt ist, dass man durch diese Entwicklung automatisch den Import senkt, denn steigt man spÄter zum Verkauf wieder in den globalen Weltmarkt ein, so braucht man lÄngst nicht so viel importieren, da im Optimalfall das Selbstversorgungssystem noch sicheren bestand hat.

    Vielfalt der Entwicklungszusammenarbeit
    Es gibt auf der Welt sowohl Regional als auch National oder Global viele Zusammenschlüsse, welche das Ziel haben die Entwicklung in schwÄcheren LÄndern zu fÖrdern, den Geldfluss zwischen den LÄndern aufrecht zu erhalten, DisparitÄten aus zu glÄtten oder einfach den Handel global aufrecht zu erhalten.
    Also insgesamt viele Zusammenschlüsse die verschiedene oder auch gleiche Ziele haben. Die Globalisierung stabil, und sicher für alle zu gestalten.
    Da es so viele Zusammenschlüsse gibt ist es unmÖglich alle aufzuzÄhlen. Es kÖnnen aber bekannte Beispiele genannt werden.
    Die eben schon gefallene Organisation WB (Weltbank) kann man als ein Beispiel anführen. Die WB ist eine internationale Bank welche Kredite für den Wideraufbau und die Entwicklung gewÄhrt. Dabei müssen vom Land, welches gefÖrdert werden mÖchte aber einige Bedingungen eingehalten werden, denn die FÖrderung soll nachhaltig sein, die WB mÖchte den Kredit schließlich wieder zurückbezahlt bekommen.
    Diese „kleine“ Problem sorgt leider schon bei einigen LÄndern dafür, dass sie keinen Kredit bekommen.
    Auch sehr bekannt ist die WTO (World Trade Organisation- Welthandelsorganisation).
    Ihr Ziel ist es die Handelswege offen zu halten. Sie versucht Konflikte do gut wie mÖglich zu schlichten und Entwicklung Staaten zu fÖrdern um DisparitÄten und daraus entstehende Konflikte zu umgehen.
    Um guten Handel kümmern sich auch sogenannte Sonderwirtschaftszonen wie zum Beispiel die EU oder ASEAN.
    ASEAN ist Ähnlich wie die EU ein Staatenbund (in Südostasien) welcher wie die EU den Handel unter den LÄndern fÖrdern mÖchte und die Kooperation zwischen beteiligten LÄndern enger schaltet.
    Es soll in beiden Staatenbunden nicht bloß der Handel gefÖrdert werden sondern auch der soziale und kulturelle Kontakt der verschiedenen LÄnder soll gefÖrdert werden, so dass man im Frieden mit den verschiedensten Kulturen nebeneinander leben kann.

    Globalisierung allgemein (abschließend)
    Allgemein ist die Globalisierung der engere Kontakt zwischen eigentlich weit auseinander liegenden Staaten.
    Güter sowie Informationen werden rund um die Uhr zwischen den verschiedenen Staate ausgetauscht so das sie sich gegenseitig durch aus in großem Maßen beeinflussen oder sogar voneinander abhÄngig werden, da die verschiedenen Firmensitze sich International verteilen.
    Der stetige Handel und die steigende AbhÄngigkeit von einander kann sowohl für gute Stimmung zwischen den LÄndern sorgen, es kann aber auch zu Konflikten kommen. Damit diese keine weitreichenden Folgen nach sich ziehen müssen die LÄnder gut mit einander kooperieren. Denn eine RückzugsmÖglichkeit gibt es nicht.
    Problem bei den Weltweiten Beziehungen sind die unterschiedlichen EntwicklungsstÄnde. Vor allem im Südlichen Teil der Weltkugel liegen die Entwicklungen der Staaten noch weiter zurück als im NÖrdlichen Teil der Weltkugel.
    Diese Staaten müssen eine gerechte Chance bekommen sich ebenso wie die nÖrdlichen Staaten entwickeln zu kÖnnen um anschließend ebenfalls genauso erfolgreich handeln und kooperieren zu kÖnnen. Doch oft ist es der Fall das die Industriestaaten des Nordens mit ihrem immer weiter ansteigenden Konsum die Entwicklungsstaaten ausnutzen und ihnen die Chance auf die Entwicklung nicht zu teil werden lassen.
    Auch die immer weiter fortschreitende Forschung beeinflusst dies, denn die heutige Industriestaaten merken wie schÄdlich ihre Entwicklung für die Erde war und versuchen dies den Entwicklungsstaaten klar zu machen.
    Allgemein kann man also darüber streiten ob die Globalisierung jetzt ein Risiko oder eine Chance für die LÄnder weltweit, auch für die EntwicklungslÄnder ist.

    VerstÄdterung

    VerstÄdterung bezeichnet das Wachstum der Stadt im Laufe der Zeit.
    Der ebenfalls Ähnlich bekannte Begriff Urbanisierung meint das schon bestehende Siedlungen wachsen und so ebenfalls Teil der Stadt werden.
    Der sogenannte VerstÄdertungsgrad gibt an, wie % der gesamten BevÖlkerung in der Stadt leben. WÄhrend die VerstÄdterungsrate angibt, um wie viel % die stÄdtische BevÖlkerung wÄchst im Vergleich zur gesamt BevÖlkerung.
    Ein weiterer wichtiger Begriff für das Thema VerstÄdterung ist die sogenannte Suburbanisierung. Darunter versteht man die Stadtrand Wanderung. Der Stadtrand weitet sich also immer weiter nach außen aus.
    Probleme kann dies geben, wenn dafür Landwirtschaftliche FlÄchen „geopfert“ werden und die Nahrungsmittelproduktion negativ beeinflusst wird.

    Global Citys
    Global Citys sind die grÖßten StÄdte eines Staates. Sie sind Kontenpunkte für Handel, Personenverkehr sowie Kommunikationsknotenpunkte. Sie haben eine enorme Managementfunktion für zum Beispiel im Handel das Just-in-Time Prinzip. In Global Citys gibt es oben genannte Güterverkehrszentren die den Verkehr, den Transport und die Produktion von Produkten koordinieren. Aber auch die Wirtschaft über BÖrsen wird hier zum Beispiel geregelt so dass global Citys auch die Anlaufstelle für internationalen Handel sind. Der sogenannte global- City - index gibt an ab wann eine Großstadt zu den global Citys gehÖrt. Dafür müssen die oben genannten Charakteristiken in jedem Fall zutreffen. Kapitalmarkt, Hauptquartiere von unterschiedlichen Firmen, UniversitÄten, Informationsfluss, Kulturangebote wie Museen und auch politische Einrichtungen müssen im Vergleich zu andern StÄdten im hÖchsten Maße an Anzahl und QualitÄt gegeben sein, damit eine Stadt den Titel global City erhÄlt. Die Beurteilung lÄuft aber für gewÖhnlich eher nach den QuantitÄt weniger nach der QualitÄt. Desto grÖßer desto besser gilt also in der Stadt. Durch den GrÖßenwahn kommt es oft zu großen Verkehrlichen überforderungen. Auch die Slumbildung ist oft schwer in den Griff zu bekommen. Denn dadurch, dass die Stadt wÄchst geht das lÄndliche Umfeld zurück. Vor einigen Jahren lebten Menschen dann vielleicht noch auf dem Land, die Stadt dehnte sich aber so weit aus, dass ihr Haus nun zur Stadt gehÖrt. Nach dem Straßenausbau, wenn er den erfolgt und der EindrÄngung auf Grund von neuem HÄuserbau, kann keine Landwirtschaft mehr betrieben werden. Die eigentlich lÄndlichen Familien verlieren den Boden unter den Füßen.

    Ursachen und verlauf des VerstÄdterungsprozesses in Industrie- und Entwicklungsstaaten
    Der VerstÄdterungsprozess verlÄuft in Industriestaaten anders als in Entwicklungsstaaten.
    In den Industriestaaten herrscht mittlerweile der Trend zum Landhaus in Ruhe und Idylle. Das bedeutet, dass die Leute in den Industriestaaten zwar in den StÄdten arbeite, hier aber nicht leben wollen. Es ist ihnen zu unruhig und zu hektisch. Die MÖglichkeit des Personentransportes ist in den Industriestaaten kein Problem, also wohnt man gerne außerhalb.
    In den Entwicklungsstaaten sieht die Entwicklung genau andersherum aus.
    Die Menschen haben keine Arbeit und kein Geld auf dem Land wie werden von Auslandinvestoren nur ausgenutzt, daher hoffen sie auf Arbeit in der Stadt.
    Hier erwartet sie jedoch meist keine bessere Situation. Wenn sie ein kaputtes Dach über dem Kopf haben, kÖnnen sie von Glück reden. Die Slumbildung wird gefÖrdert.
    Schuld an dieser Entwicklung sind die Push und Pull Faktoren, wie es das Push-Pull Modell angibt.
    Die Situation der Heimat ist nicht mehr tragbar, sie drückt weg (push). In der Stadt hofft man auf Arbeit und erwartet ein besseres Leben, sie lockt an (pull).
    Das Push-Pull-Modell basiert auf den regionalen DisparitÄten die vor allem in den EntwicklungslÄndern herrschen.
    In Industriestaaten haben auch die lÄndlichen Regionen Wasser, Strom und Internet, sowie meist eine Busverbindung zur Stadt in der Besorgungen gemacht werden kÖnnen und gearbeitet werden kann. Das Dorf hat in Industriestaaten also kein push. Daher geht hier die VerstÄdterung sogar zurück.

    Nachhaltigkeit als Neuer Lebensstil
    Gerade in den Industriestaaten hat der Mensch sich an seinen luxerisÖsen Lebensstil schnell gewÖhnt und steigert ihn noch.
    Das wachsende Gehalt und die vermehrten Urlaubstage lassen gerade die Reichen immer hÖher schweben.
    Dies geschieht jedoch auf kosten den EntwicklungslÄnder. Denn irgendwoher müssen die Konsumgüter kommen und auch hier gewÖhnen sich die Menschen an ihren immer niedriger werdenden Lebensstil. Aber ist das Gerecht?
    Problem dabei ist auch, das die Arme BevÖlkerung auch das grÖßere Wachstum aufzeigt nicht dadurch das es nur manche reiche schaffen immer grÖßer zu werden und andere von der Klippe fallen, sondern schlicht und ergreifend dadurch, dass die Geburtenraten in den EntwicklungslÄndern hÖher sind. Dies liegt an der hÖheren KriminalitÄt, der geringeren Bildung und einfach daran, dass Kinder dort immer noch die Versicherung für das Alter sind. Desto mehr desto besser also.
    Mit einem Nachhaltigen Lebensstill der vor allem von den Industriestaaten gefordert werden muss sollte man für Gerechtigkeit auf der Welt sorgen.
    Dafür, dass auch in Entwicklungsstaaten Bildung und Arbeit für die Menschen organisiert werden kann und dafür das Ressourcen geschützt und wiederverwertet werden.
    Mittel dafür sind ganz klar an erster Stelle in den EntwicklungslÄndern Bildung und Erziehung. Doch auch in den Industriestaaten muss zu nÄchst umgedacht und dann nach diesem nachhaltige Muster erzogen werden. Es müssen nachhaltige Alternativen wie die Regenerativen Energien entwickelt werden und politisch festgelegt werden.
    Das sich bisher entwickelte Norm, also der Luxus in den Industriestaaten und die Armut in den Entwicklungsstaaten muss verÄndert werden.

    Jahrgangsstufe 12

    Demographische Prozesse

    Entwicklung der WeltbevÖlkerung
    GegenwÄrtig wÄchst die BevÖlkerung weltweit jÄhrlich um etwa 88 Millionen Menschen. Das bedeutet, dass Jedes Jahr 88 Millionen Menschen dazu kommen, deren Hunger und Durst gestillt werden muss und die ein gerechtes Leben mit Bildung Ausbildung und Arbeit leben werden.
    Die allgemeine Wachstumsrate zu diesem Wert betrÄgt 1,2%. Pro Frau werden also durchschnittlich 2,5 Kinder geboren.
    Doch vergleicht man diese Werte mit vorherigen Jahren so stellt man fest, dass das Wachstum an sich abnimmt. Zum Beispiel wurden in den 1960er Jahren noch durchschnittlich 5 Kinder pro Frau geboren.
    Doch ist damit die versorgungsfrage geklÄrt?
    Denn zwar nimmt das Wachstum ab, doch dennoch wÄchst die BevÖlkerung.
    Dazu kommt, dass das BevÖlkerungswachstum stark Region abhÄngig ist.
    In den EntwicklungslÄndern ist das BevÖlkerungswachstum und die Zahl der Kinder die Frauen bekommen noch sehr hoch im Vergleich zu den Industriestaaten und den Frauen die dort auf Grund ihrer Karriere teilweise sogar gar keine Kinder mehr bekommen.
    Als BeispiellÄnder kann man zum Beispiel Deutschland und Nigeria nehmen.
    In Deutschland liegt die Wachstumsrate bei 0-1% wÄhrend Nigerias BevÖlkerung jÄhrlich um 3% und mehr anwÄchst.

    → Steuerungsfaktoren der BevÖlkerungsentwicklung:
    Als Steuerungsfaktoren für diese Entwicklung gibt es mehre zu nennen.

    • unterschiedliche gesellschaftliche Normen
    • Bekanntheitsgrad von Verhütungsmethoden
    • QualitÄt und QuantitÄt der Bildung
    • Altersstrukturen (Anteil an Fruchtbaren Frauen, also Frauen in jungem Alter)
    • Rolle der Frau
    • Emanzipation
    • Staatliche Situation (Finanziell, Staatsform, Gesetze, Rechte)
    • Hygiene
    • Finanzierung

    All diese genannten Faktoren beeinflussen die Geburtenrate in einem Land und ergeben damit die Gesamtfruchtbarkeit in einem Land.

    BevÖlkerungswachstum und Ressourcenproblematik
    Eine logische Schlussfolgerung des andauernden BevÖlkerungswachstums ist ein Anstieg an Ressourcenbedarf und damit auch Ressourcen Verbrauch. Doch es ist heute schon allgemein bekannt, dass die Ressourcen der Erde immer knapper werden.
    Zwar ist bekannt, dass das Wachstum zurückgeht, doch dennoch steigt die Personenzahl die versorgt werden mÖchte/muss.
    Ein weiteres Problem ist der steigende Reichtum und Luxus in den Industriestaaten. Desto Reicher die Menschen werden desto mehr Luxus und damit Verschwendung leisten sie sich.
    Dazu kommt das viele SchwellenlÄnder sich auch allmÄhlich in den „Industriestaatennorm“ drÄngen. Sie versuchen ihre Wirtschaft auf Kosten der Natur und ihrer Ressourcen in den gleichen Stand zu kommen. Auch die dort lebende BevÖlkerung wird dann allmÄhlich immer reicher und mÖchte auf dem gleichen Level leben wie die heutigen Industriestaaten. Damit nimmt der Ressourcenverbrauch noch weiter zu.
    Zu wichtigen Ressourcen zÄhlen nicht nur Fossile Brennstoffe wie Öl und Erdgas sondern mittlerweile auch Wasser. In den Südlicheren Staaten wo dies knapper ist werden die Aufteilungen der Wassermengen zwischen Arm und Reich immer ungerechter und der Streit wird immer lauter.
    → Fallbeispiel Nilwasser:
    Der Nil ist ein sehr großer und langer Fluss. Er versorgt mehrere LÄnder mit Wasser. Das es in diesem Südlich liegenden Gegenden nur selten Regnet sind die LÄnder auf das Nilwasser komplett angewiesen.
    Der Nil ist heute schon sehr mit StaudÄmmen gespickt, die deutlich machen, dass die Menschen seinen Verlauf schon stark kontrollieren. Und genau hier gibt es Streit.
    Staut ein Land im Oberlauf des Flusses Wasser so kommt logischer weise im Mittel- und Unterlauf weniger Wasser an. Die dort liegenden LÄnder kÖnnen in Versorgungsschwierigkeit kommen. Dieser Konflikt herrscht aktuell zwischen Ägypten und Äthiopien.
    Beide LÄnder haben Ähnlich hohe Wachstumsraten, die vor allem in der Zukunft irgendwie versorgt werden müssen. Doch Ägypten am Mittel- bis Unterlauf des Nils hat wesentlich weniger Wasseraufbereitungswerke und ist noch stark auf frisches Nilwasser angewiesen.
    Äthiopien, welches am Oberlauf des Nils liegt hat schon wesentlich mehr Wasseraufbereitungsanlagen, sie wollen den Fluss nun auch als Stromquelle verwenden. Dafür haben sie vor den Nil um einige Meter zu verlegen und dort ein neues Staubecken zu errichten, welches dann die Fließkraft des Flusses zu Strom umwandelt.
    Ägypten hat berechtigt Sorge, dass in dem besagt Staubecken zu viel Wasser verdunstet, da es nicht direkt weiter fließt und dadurch weniger Wasser den Unterlauf erreicht und die Wasserversorgung für die wachsende BevÖlkerung gefÄhrdet ist.

    Ökologischer Fußabdruck – LÖsungsansÄtze für die TragfÄhigkeit
    Als LÖsungsansÄtze für das BevÖlkerungswachstumsproblem gibt es bisher folgende LÖsungsansÄtze:

    • BekÄmpfung der Armut um BevÖlkerungswachstum in armen LÄndern zu bremsen -> Mit zunehmendem Wohlstand sinkt die Geburtenrate
    • Gerechte Verteilung der natürlichen Ressourcen
    • Verringerung des Ressourcenverbrauches in den Industriestaaten
    • Strategien:
      • Konsistenz: Herstellung darf nur wenig belasten (Erneuerbare Energien)
      • Effizienz: effizientere Nutzung; keine Verschwendung (Energiesparlampen)
      • Suffizienz: keine Verschwendung / Luxus (Ökostromanbieter, Licht aus machen)
    • Ausbeutung mindern
    → BevÖlkerungswachstum und hoher Konsum sorgen für eine starke Belastung der Erde!

    Das Modell des Demographischen übergangs
    Das Modell des Demographischen übergangs wurde in den 1920er Jahren am Beispiel von Engalnd und Wales erstellt.
    Man beobachtete die Entwicklung der GesamtbevÖlkerung und kam auf 5 verschieden Phasen welche seit einigen Jahren um zwei weitere Phasen ergÄnzt wurden:
    1 Vorbereitung
    2 Einleitung
    3 Umschwung
    4 Einlenkung
    5 Ausklingen
    (6 Demographischer Wandel )
    (7 Demographische Krise )

    Modell des Demographischen übergangs

    An der Grafik ist leicht zu erkennen, dass die gesamt BevÖlkerung zunÄchst stark anwÄchst, dass das Wachstum jedoch auch aufhÖrt.
    Das Modell ist auf die meisten Industriestaaten zeitversetzt anwendbar. Wobei die verschiedenen Phasen in den verschiedenen LÄndern verschieden lang angehalten haben und auch zu verschiedenen Zeiten eingetreten sind. Die Entwicklung des Landes ist dafür insbesondere ausschlaggebend.
    Die sogenannte Wealth-flow Theorie welche gut zu diesem Modell passt sagt aus, dass in traditionellen Gesellschaften die Geburtenraten von Wertevorstellungen gesteuert werden, Kinder werden also zu Gunsten der Eltern geboren.
    Heute ist es in den Industriestaaten so, dass Kinder nicht mehr zu den strengen Wertevorstellungen gehÖren. Paare kÖnnen sich ganz frei dafür entscheiden. Auch für die Alterssicherung ist es nicht mehr notwendig Kinder zu bekommen da an heute staatlich abgesichert ist.
    Der von Kindern anhÄngige Generationenvertrag ist hier jedoch ein zu wenden.
    Dieser sagt aus, dass die momentane Arbeitsgeneration die Rente für die aktuel Rente beziehenden Personen zahlt. Dafür erhalten die momentan arbeitenden spÄter, wenn sie arbeiten von der dann folgenden Arbeitergeneration Rente.

    Die Demographische Alterung
    Definition des Begriffes Demographische Alterung:
    Unter Demographischer Alterung versteht man das Sinken der Geburtenraten und das Ansteigen des Durchschnittlichen Alters in einer BevÖlkerung, so dass der Großteil der BevÖlkerung in hohem Alter ist.

    Nach der Demographischen Alterung leben also immer mehr Alte auf der Welt (zu mindest in den Industriestaaten) die nach der Zeit sterben werden.
    Bald müsste die BevÖlkerungszahl in Deutschland zum Beispiel also stark abnehmen und dementsprechend auch der Ressourcen verbrauch.
    Doch ist das die ProblemlÖsung für die Zukunft?
    Diese Folge oder Theorie bezeichnet man als demographische Dividende.
    Durch Entwicklungsfortschritte werden Ressourcen effizienter Genutzt, noch steigt der Anteil der ErwerbstÄtigen, aber weniger Kinder müssen versorgt werden. Für den kurzen Moment führt das zu einem starkem wirtschaftlichen Aufschwung… bis dann kein Nachwuchs da ist, dem man diesen Aufschwung vererben kÖnnte.
    Folgen sind:

    • Immer mehr Pflegebedürftige
    • Immer weniger Pfleger /Immer weniger allgemein arbeitende
    • immer weniger Kinder da die Frauen aus ihrem GeburtsfÄhigen Alter kommen
    Hier kommt die dann die Chance für die EntwicklungslÄnder. Wie bereits bekannt liegen hier die Geburtenraten noch entsprechend hoch und an der Bildung wird mittlerweile gearbeitet. Schaffen sie es bis zu diesem Punkt ihre Bildung für den Nachwuchs so zu verfeinern, dass sie in den Industriestaaten Arbeit finden kÖnnen, werde sie hier viel Geld verdienen kÖnnen, denn die Industriestaaten sind dann in gewisser Weise AbhÄngig von den AuslÄndischen Arbeitern.

    Migration

    Migration Weltweit
    Allgemein kann man als Ziel der Migranten immer die Verbesserung des Lebensstandards sehen.
    Dieser hat bei den verschiedenen Migranten nur ganz klar unterschiedliche Dringlichkeit. WÄhrend ein mehrsprachiger Deutsche nach Amerika oder Kanada geht um dort in einem mit Deutschland kooperierenden Unternehmen einen AuslÄndischen Posten an zu nehmen und damit sein Gehalt zu steigern, so ist dies ohne Frage ein andere Situation als wenn ein Illegaler Afrikaner in Melilla bei Spanien versucht über den Zaun zu klettern um in die EU in der Hoffnung auf Arbeit, Lohn und so das überleben seiner Familie zu hoffen. Dennoch sind beide Personen Arbeitsmigranten da sie mit sehr Ähnlichen Motiven ihr Heimatland zumindest auf lÄngere Zeit verlassen.
    Migration gibt es auf der ganzen Welt sowohl illegale als auch legale Migration.
    An zu merken ist jedoch, dass ein Süd- Nord GefÄlle herrscht, was bedeutet, dass in der Nordhalbkugel wesentlich mehr Migration stattfindet und der Süden in den Norden migriert.
    Daraus lÄsst sich schlussfolgern, dass es zwar auch Migration von Industrieland zu Industrieland gibt (durch die InternationalitÄt der Wirtschaft heut zu tage), jedoch wesentlich mehr Migration von Entwicklungsstaaten in ein Industrieland.
    Die arme BevÖlkerung erhofft sich hier zumindest auf dem Schwarzmarkt mehr Erfolg zu haben als im Heimatland und so der Familie Geld zum überleben zu schaffen.
    Demensprechend ist natürlich klar das zwischen den IndustrielÄndern qualifizierte ArbeitskrÄfte migrieren, wÄhrend aus den Entwicklungsstaaten eher niedrig bis gar nicht qualifizierte Arbeiter kommen.
    Für die Industriestaate sind die AuslÄndischen ArbeitskrÄfte jedoch immer wichtiger, da die eigene Arbeitsgeneration immer dünner wird, auf Grund der demographischen Alterung. Doch hÖhere Posten kÖnnen die Illegalen schon aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse oft nicht belegen.

    Zum Problem wird die Migration erst wenn sie Illegal unter dem heute oft genutzten Wort Flüchtling stattfindet.
    Wandert ein Migrant mit Papieren und Erlaubnis ein, so erhÄlt er auch von mÖglichen bekannten genug Unterstützung, so dass er sich in die für ihn neue Gesellschaft und Kultur leicht einarbeiten kann.
    Als Flüchtling jedoch kommen die Migranten ohne Papiere, Sprachkenntnisse und meist auch ohne Grund- oder Ausbildung.
    Sie fliehen vor dem verhungern, vor der Armut, vor sozialer- religiÖser- oder politischer Unterdrückung oder vor Krieg.
    Asyl bekommen nur die wenigsten und die AntrÄge brauchen teilweise bis zu einem Jahr, bis sie bearbeitet sind. So lange leben die Flüchtlinge ohne eine richtige Heimat in heut zu tage meist überfüllten Asylheimen.
    Sie sind unter Lebensgefahr gekommen, wissen nicht wie es weiter geht, wie es der Familie geht, sprechen die Sprache nicht, und stehen unter Stress auf Grund des engen Raums der ihnen bloß geboten wird.

    Menschheitsgeschichte ist Migrationsgeschichte
    Migration gab es schon immer. Schon in der Steinzeit und in den Entwicklungsphasen der Menschheit wanderten die Tiere/der Mensch durch die WÄlder auf der Suche nach besseren Lebendbedingungen.
    Vor etwa 3,6 Mio. Jahren gingen mit die ersten Vormenschen aufrecht durch Afrika. Ihr Fußabdrücke sind heute Versteinerungen.
    Aus diesen Spuren geht die sogenannte Out-of-Afrika- Theorie hervor. Diese besagt, dass der Mensch von Afrika aus nach Europa kam und von dort aus weiter die gesamte Welt eroberte. Er wanderte bzw. migrierte also von Afrika nach Europa.
    Die Multiregionaltheorie gibt an, dass sich auch in Asien zeitgleich Vormenschen entwickelten, welche dem Vormenschen aus Afrika entgegen kamen.
    In jedem Fall ist man sich einig, dass es VÖlkerwanderungen und Migration schon immer gegeben hat in alle LÄnder und auch von allen LÄndern weg.
    Europa war zum Beispiel zur Zeit des ersten und zweiten Weltkrieges ein Land in dem man als Zivilist nicht gerne lebte, die Flucht aus Deutschland war groß. Heute bei der stabilen Wirtschaft und den rechtlichen Freiheiten hat sich der Strom wieder umgekehrt.
    Nur sind heute die Bedingungen der Wanderung anders.
    Für Legale Migranten ist es einfach innerhalb von Stunden mit einem Flugzeug den Atlantik zu überqueren. Illegale Migranten haben es da auch heute noch schwer.
    Sie sind über Land zu Fuß auf der Flucht vor jeder BehÖrde und im Wasser oft ohne Schwimmen zu kÖnnen in womÖglich kaputten vÖllig überladenen Gummiboten unterwegs.

    Heutige MigrationsstrÖme
    Um heutige MigrationsstrÖme zu charakterisieren gibt es das sogenannte „Push and Pull Modell“.
    Dieses gibt abstoßende Faktoren des Abwanderungslandes und anziehende Faktoren des Ziellandes an:

    Push Faktoren Pull Faktoren
    Kein Geld
    Keine Arbeit
    → Armut
    Sozial Unterdrückung/Verfolgung
    Politische Verfolgung
    ReligiÖse Verfolgung
    Naturkatastrophen
    Krieg
    Keine Nahrung und Wasser
    → Fehlen der Grundbedürfnisse
    Arbeit
    Geld
    Soziale Freiheit
    Politische Gleichheit und Freiheit
    Religionsfreiheit
    Gefahrloses Leben Nahrung und Wasser
    → Vorhandensein der Grundbedürfnisse
    &raar; Paradies im Vergleich zum Herkunftsland

    Man bezeichnet das Push and Pull Modell auch als eine Migrations Theorie die die Migrationswellen begründet.
    Als weitere Theorie ist da die Wirtschaftswissenschaftliche Migrationstheorie zu nennen.
    In dieser gilt die Arbeit als Grund für die Migration den von dieser hÄngt der gesamte Armutspunkt des Push and Pull Modells ab. Wichtig ist hier jedoch das man zwischen den verschiedene Dringlichkeiten unterscheidet.
    Entweder ist es notwendig auszuwandern oder man mÖchte sein Gehalt aufstocken.
    Ein weiteres Modell ist das Distanz-/ Gravitationsmodell. Dieses sagt aus, dass sich die Menge an Immigranten senkt, desto weiter entfernt das Herkunftsland ist. Das bedeutet, wenn eine „Modewelle“ nach England besteht, werden aus Südafrika wesentlich weniger Menschen migrieren als aus west EuropÄischen LÄndern. Dies liegt ganz einfach daran, dass der zu überwindende Weg lÄnger und damit auch gefÄhrlicher und über mehrere Grenzen hinweg zu bewÄltigen ist.
    Als vierte Migrationstheorie ist das Migrationsnetzwerk oder auch Netzwerktheoretische Modell zu nennen.
    tDiese Theorie geht auf die Kontakte unter den Migrierenden ein.
    Wandert einen Familie aus Syrien zum Beispiel nach Deutschland aus, so halten sie zu Freunden oder Bekannten im Heimatland kontakt. Ein oder zwei Jahre spÄter kommen diese vielleicht auch nach Deutschland, wenn sie mitbekommen, dass es der Familie dort besser geht.
    Eine weitere Theorie ist die Migrationstheorie des Dualen Arbeitsmarktes. Sie stellt den Migranten dar, welcher wegen der Wirtschaftlichen Lage in ein wirtschaftlich besser gestelltes Land zieht, um dort Geld zu verdienen, welches er in großen Teilen in Form von sogenannten Remesas (Rücküberweisungen) zurück ins Heimatland zu seiner Familie schickt. Ein solcher Migrant kehrt oft zumindest für den Urlaub wieder in das eigene Land zurück. Es kommt jedoch auch vor, dass seine Familie ihm in das bessere Land folgt.
    Aus den verschiedenen Modellen ergeben sich zwei Thesen zum einen die Brain-Regain These, welche die positiven Aspekte der Migration für das Herkunftsland der Migranten sieht.
    Laut dieser erwerben die Migranten durch ihre Auswanderung oder auch Flucht in den Industriestaaten wertvolles Wissen in politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen. Legt sich ihr Fluchtgrund im Heimatland oder haben sie ihre Ausbildung im Industriestaat absolviert kÖnnen sie in ihr Heimatland zurückkehren und dort das erlernte Wissen in gutbezahlten Berufen anwenden und dem noch nicht weit entwickeltem Staat als Entwicklungsstütze dienen. Für das ursprüngliche Ziel und Ausbildungsland ergibt sich lediglich der Nachteil, dass ein dort ausgebildeter Arbeiter verloren geht. Grob gesagt die QualitÄt wandert ab, doch auch dies ist durch internationale Kontakte durch den Migranten als positiv auslegbar.
    Die entgegengesetzte Brain-Drain-These behandelt den Aspekt, das Migranten in ihrem Zielland lernen, studieren oder eine Ausbildung machen und mit ihrer entsprechenden QualitÄt auch im Zielland eine Arbeitsstelle finden. Das Zielland behÄlt die ausgebildete QualitÄt also für sich wÄhrend auf Grund der besseren wirtschaftlichen Lage immer mehr mit potential ausgestattete, junge Leute das Zielland aufsuchen um sich dort ausbilden zu lassen und dort arbeiten gehen zu kÖnnen. Doch sie kommen dem entsprechend nicht zurück in ihr Heimatland und für dieses bedeutet die Migration in diesem Maße eine gefÄhrliche Abwanderung des Arbeitspotentials. Die Wirtschaft im Heimatland wird dadurch immer weiter sinken.

    Auswirkungen der Migration auf das Herkunfts- Zielland

    Herkunftsland Zielland
    Populationsverlust
    Arbeiter gehen verloren
    Pflegebedarf alter sinkt
    Ausgebildete kommen wieder → Wirtschaftaufschwung
    Herstellung internationaler Kontakte
    Populationszuwachs
    Arbeiter werden dazu gewonnen (billig)
    Aufwand bei Integration
    Aggressionsreaktionen Einheimischer (Minderheit)
    Anreicherung der Kultur (Restaurants)
    Herstellung internationaler Kontakte
    QualitÄt wandert ab wenn Ausgebildete ins Heimatland zurückkehren

    Die verschiedenen Typen von Migranten
    Ganz allgemein unterscheidet man zwischen Arbeitsmigrant und Flüchtling. WÄhrend der Arbeitsmigrant eine Aufenthaltsberechtigung über seine Arbeitszeit erhÄlt, Steuern zahlt, Geld verdient und für gewÖhnlich eine Unterkunft mit Menschenrechtlichen Bedingungen haust, hat der Flüchtling zunÄchst einmal gar nichts. Nicht einmal eine Aufenthaltsgenehmigung die muss er über Asyl erst beantragen in geringer Hoffnung, dass ihm dies genehmigt wird.
    Der Arbeitsmigrant hat sich sein Schicksal für gewÖhnlich auch selber ausgesucht, der Flüchtling floh jedoch aus Notwendigkeit, wie der Name schon sagt blieb ihm keine andere MÖglichkeit.
    Auf der Welt Kugel verteilt findet man für gewÖhnlich die sogenannten „mixed movements“ wie oben schon beschrieben bedeutet das, dass die Migration in Industriestaaten gehen. Die Flüchtlinge haben das gleiche Ziel (für sie das Paradies) jedoch oft unterschiedliche Beweggründe.
    Im Folgenden ist eine Bezeichnungsliste für die Migranten mit ihren unterschiedlichen Beweggründen wonach sie gruppiert werden:


    Arbeitsmigration: Besser Bezahlung als Grund.
    Asylbewerber: Schutzsuchender vor politischer oder sonstiger Verfolgung.
    Asylberechtigter: Schutzsuchender dessen Asyl bestÄtigt wurde.
    Aussiedler: Osteuropa stÄmmiger, jedoch schon über mehrere Generationen in Deutschland.
    Binnenflüchtling: Gewaltsam aus der Heimat Vertriebene, welche die Landesgrenze noch nicht überwunden haben.
    Displaced Person: Zeitweise vor kriegerischen Auseinandersetzungen fliehende Person.
    Flüchtling: Notgezwungen über mehrere Monate oder dauerhaft das Heimatland verlassende Person.
    Migrant: Freie Entscheidung führt zum Wechsel des Heimatlandes.
    Kinder werden als Personen mit Migrationshintergrund bezeichnet.
    übersiedler: Personen die aus der DDR in die BRD flohen bzw. nach dem Mauerfall umzogen auf Grund wirtschaftlicher Vorteile.
    Umweltflüchtling: Ursache dieser Flüchtlinge sind Naturkatastrophen.
    Emigration / Immigration: Die alte Heimat wird verlassen und eine neu bezogen. Migrationsgründe sind meist Sozial und Kulturell dementsprechend ist der Zeitraum unbefristet.
    Rückkehr-Migration: Die IdentitÄt des Herkunftslandes wird bewahrt dementsprechend differenziert man sich im Gastland. Migrationsgründe sind meist Wirtschaftlich oder Politisch und der Aufenthalt ist befristet.
    Diaspora-Migration: Migranten dieser Kategorie sehen ihr Heimatland immer noch und dauerhaft als die einzig wahre Heimat an. Dementsprechend sehen sie die Zeit im Gastland als Leidensraum an und wollen so schnell wie mÖglich in ihr Heimatland zurück.
    Transmigration: Migranten der Transmigration bleiben auf unbestimmte Zeit. Für sie ist es nicht besonderes mehr den Wohnort zu wechseln. Sie übernehmen von den verschiedenen Kulturen verschieden BrÄuche und beginnen dies in ihrem Leben zu mischen. Bei dieser Gruppe sind vor allem Wirtschaftliche aber auch politische Gründe die Migrationsursache.

    VÖlkerwanderung
    Aus einem Spiegelartikel von 2006 „Neue VÖlkerwanderung“
    Die vier grÖßten Wanderungsrichtungen sind aus Afrika nach Europa, von Asien nach Australien, aus Mexiko nach Amerika und aus Osteuropa nach Westeuropa.
    Wie also schon oft angesprochen, ein Süd-Nord und Ost-West GefÄlle.
    Gründe sind verallgemeinert wie in den vorherigen Themen auch schon oft angesprochen:

    • Armut , Geld, Arbeit
    • Heimatsuche
    • Abenteuer
    • Bildung
    • Frieden
    • Umweltkatastrophen
    • LÄnderentwicklung
    Die Migranten, Flüchtlinge oder Asyl Bewerber haben den Traum von einem besseren Leben, den sie sich von dem neuen Land erhoffen.
    Doch die Aufnahme dieser Leute erfolgt oft auch nur aus dem eigenen Interesse des Ziellandes. Auch Sozialgesehen gibt es oft immer nur ein sehr verhaltenes Willkommen wenn nicht sogar Hassbotschaften. Die Einheimischen haben Angst um ihre traditionellen Werte, ArbeitsplÄtze, Neid auf Staatshilfen, die verschiedensten Gründe spielen in diese Motive mit rein.
    Dabei ist dem Gastland welches in der Entwicklung für gewÖhnlich wesentlich weiter ist, oft einfach nicht klar was es heißt zu den Armen zu gehÖren, auf Bildung verzichten zu müssen, wo man doch heute dank der Globalisierung weiß was es anderswo in den großen Staaten alles gibt. Die Migranten verstehen nicht warum man sie hier teilweise an dem Entwicklungserfolg nicht teilhaben lassen will. Es fehlt ihnen eben oft an der Bildung darüber wie die LÄnder zu ihren verschiedenen Entwicklungsstadien gekommen sind.

    Eingliederung von Migranten ← Folgewirkung internationaler Migration
    Zur Eingliederung von Migranten gibt es verschieden Konzepte.
    Das erste ist das sogenannte Assimilationskonzept. Es beharrt auf der vÖlligen Anpassung von Migranten an die Kultur des Gastlandes. Dafür muss der Migrant zunÄchst alle Kulturen und Verhaltensweisen kennenlernen und anschließend auch ausleben. Seine eigene ursprüngliche Kultur geht für ihn dadurch verloren, doch er gliedert sich so perfekt in seine neue Heimat ein.
    Problem hierbei ist, das der Migrant seine eigene Kultur verstÄndlicherweise nicht komplett aufgeben mÖchte. Die Sprache ist hier ein gutes Beispiel. In einem Haushalt einer Familie mit Migrationshintergrund wird oft die Muttersprache gesprochen und nur außerhalb die Sprache des Gastlandes.
    Neuere AnsÄtze verdrÄngen die eigene Kultur des Migranten nicht so stark.
    Als Beispiel ist die Inkorporation durch Integration zu nennen. Hierbei wird der Migrant mit der Kultur des Gastlandes Vertraut gemacht, so dass er sich dieser bewusst ist und das Handeln der Einheimischen versteht und auch respektiert, doch der Migrant wir nicht gezwungen diese Kultur ebenfalls auszuleben. Im Gegenzug darf er aber auch niemandem seine Kultur auf zwingen.
    Oft ergibt sich daraus die sogenannte Mehrdimensionale Eingebundenheit in verschiedene Kulturen. Das bedeutet, dass der Migrant im Gastland BrÄuche übernimmt, die er in seiner Heimat nach der Rückkehr aber nicht weiter auslebt. Oder aber das er BrÄuche übernimmt und auch dauerhaft mit seinen eigenen kombiniert.

    Allgemein kann man sich folgendes Fazit gut merken:
    Einbindung von Migranten ist ein Ökonomisches, kulturelles, politisches und soziales Geflecht, welches sowohl regional als auch international zwischen Herkunftsland und Zielland herrscht.

    Der Zusammenhang von Globalisierung und internationaler Migration
    Die Internationale Migration hat im Zuge der Globalisierung deutlich zugenommen! Woran liegt das? Und worin liegt der Zusammenhang?
    Das ist ganz einfach zu erklÄren!
    Die heute weltweit vernetzte Welt lÄsst es zu, dass überall zu jeder Zeit weltweite Informationen bereit gestellt sind (Internet). Und auch wenn Entwicklungsstaaten oft nicht an die stabilsten Leitungen angeschlossen sind, so haben sie dennoch Zugriff auf diese Daten. Das bedeutet schlicht und ergreifend, dass die BevÖlkerung der dritten Welt heute den Vorteil des Wissens hat, gegenüber der BevÖlkerung der dritten Welt von vor einigen Jahren.
    Durch die heutigen Medien wissen die Menschen, wie gut es den Industriestaaten geht und sind der Meinung, nur da sie in einem armen Land geboren sind, sollen sie nicht das Recht haben, dass es ihnen nicht auch gut gehe. Und mit der vollen überzeugung das Recht der Migration zu haben beginnen sie ihre Sachen zu packen.
    Auch sorgt die Globalisierung insbesondere Europa dafür, dass es schlicht und ergreifend einfacher ist die Grenzen zu überschreiten, da es im Vergleich zu früher wesentlich weniger strenge Grenzkontrollen gibt. Innerhalb Europas, darf ohnehin jeder seinen Wohnsitz frei wÄhlen.
    Die bekannten sogenannten Global Players spielen auch noch eine interessante Rolle. Denn oft ist es wie bei der Mequiladora Industrie gar nicht so, dass die Menschen über die Grenze wollen. Sie wollen lediglich an der Grenze leben um dort zu arbeiten.
    Die MigrationsstrÖme fließen auch zu den Global Players hin. Eben dort in wo es Arbeit gibt.
    Als abschließenden wichtigen Hauptgrund kann man aber auch ganz einfach festalten, dass die Industriestaaten nur durch die Globalisierung zu dem geworden sind, was sie heute sind. Ein wirtschaftlich guter Staat und damit ein Magnet für arme Leute.

    Raumbeispiel: Migration aus Mexiko nach USA
    Ein KausalitÄtsmodell
    KausalitÄtsmodell zur Migration

    Die Mequiladora Industrie
    Die Mequiladora Industrie befindet sich an der Grenze zwischen USA und Mexiko auf Mexikanischem Boden. Doch die Firmen die hier vertreten sind kommen alle aus den USA.
    Produktionsteile z.B. von Autos werden hier her importiert zusammengebaut und wieder in die USA exportiert. Doch auch die Textil- und Nahrungsmittelproduktion ist hier angesiedelt.
    Grund sind die Zollfreien ex- und ImportmÖglichkeiten in Kombination mit den billigen ArbeitskrÄften in Mexiko.
    Würden die entsprechenden Firmen in den USA stehen würden die ArbeitskrÄfte mehr als doppelt so viel kosten. In anderen BilliglohnlÄndern kÄme der Zoll als Aufpreis zusÄtzlich der gegebenenfalls weiten Transportkosten. Doch Mexiko liegt nahe und Zoll muss nicht gezahlt werden.
    Für die Mexikaner ist das Gehalt sie bekommen immer noch hÖher als das, was sie von Mexikanisch geleiteten Firmen bekommen würden, daher sind die Fabrikstellen beliebt. Daher ist der Wanderungssaldo in die Grenzstaate so extremhoch. Es will gar nicht jeder der zu den Grenzstaaten wandert auswandern. Viele wollen auch einfach nur in den Grenzfirmen Geld verdienen.

    Der Tortilla Vorhang
    Die Amerikanisch-Mexikanische Grenze ist die wohl bekannteste Grenze zwischen Armut und Wohlstand. Man bezeichnet sie auch als den Tortillavorhang.
    Sowohl Lateinamerikaner als auch Mexikaner versuchen zu tausend in das Land der TrÄume, die USA ein zu reisen und dort Fuß zu fassen. Doch das ist meist schwerer als es sich die meisten Vorstellen.
    Denn in Kalifornien sind schon jetzt ¼ der BevÖlkerung Migranten. Die Migration nimmt gerade in den Grenzstaaten ein kritisches Level an und somit wird die „Border police“ strenger. Die Grenzen werden strenger und aufmerksamer bewacht. Es ist schwerer die Grenze zu überwinden und in den USA nicht aufgegriffen zu werden. Dennoch wird die Zahl der illegalen Einwanderer kaum weniger man spricht teilweise schon von einer Mexikanisierung.
    Ein einfacher trick: Wer in den USA geboren wird ist automatisch USA Staatsbürger. Dem entsprechend gibt es viele schwangere und sogar hochschwangere Frauen, die versuchen noch vor der Geburt des Kindes nach Amerika zu kommen. Wird das Kind dort geboren, so ist es US Bürger und kann nicht ausgewiesen werden, für gewÖhnlich wird auch der Mutter erlaubt zu bleiben, zumindest so lange wie das Kind sie unausweichlich benÖtigt. Doch auch diese Regelungen werden nun eventuell bedingt geÄndert.

    Remesas
    Als Remesas bezeichnet man Geldüberweisungen von einem Land ins andere insbesondere von Migranten die Geld das sie im Gastland erwirtschaften zu ihren Familien zurück ins Heimatland schicken. Seit 1996 steigen die BetrÄge und die Anzahlen der überweisungen stark an. Dies hat sowohl für das ursprüngliche Heimatland als auch für das Gastland verschiedene Bedeutung und Auswirkung:

    Auswirkungen auf das Heimatland Auswirkungenn af das Gastland
    Konsum wird gesteigert
    Versorgung der Armut
    ArbeitsplÄtze werden nicht besetzt
    → Wirtschaft und Politik verdient nicht
    Regierung verliert den Druck zu helfen und verringert die finanziellen Mittel
    Geldverlust ins Ausland
    → Wirtschaftsnachteil
    Hilfestellung für BevÖlkerung von geringer entwickelten LÄndern
    Billige ArbeitsplÄtze – einheimische verlieren ihre Stellen

    Siedlungsentwicklung

    Siedlungsentwicklung in AbhÄngigkeit von soziokulturellen und politischen Leitbildern
    → Ursachen und Folgen von Wanderungsbewegung

    Migration:
    International → National → Binnenwanderung

    Eine Siedlung verÄndert sich unter anderem durch Binnenwanderung. In EntwicklungslÄndern kommt dies besonders zum Vorschein:
    Marginalisierung: Landflucht + Slumbildung
    Metropolisierung: Wachstum einer Stadt im Vergleich zu anderen StÄdten und der lÄndlichen Umgebung

    Probleme bei Marginalisierung und Metropolisierung sind:
    - Regionale DisparitÄten: Armeviertel / Reichenviertel VerdrÄngung von Slums
    - Versorgung von Slums: Müllentsorgung, Wasserversorgung, Stromversorgung, Lebensmittelversorgung, Stadtanbindung (Buse) etc.
    - Altersversorgung: Viele Kinder werden als Altersvorsorge geboren
    - Hoffnung: Der Binnenwanderungsstrom nimmt trotz dieser Probleme nicht ab, sondern zu, da Probleme auf dem Land die Menschen in die Stadt zwingen. Auf dem Land würden sie verhungern. Sie glauben in der Stadt ein besseres, sogar luxuriÖses Leben führen zu kÖnnen. Am wichtigsten und Entscheidendsten ist die Hoffnung auf Bildung für die Kinder. Ihnen soll eine bessere Zukunft geschenkt werden. Nicht nur damit sie es spÄter besser haben, auch damit sie die Eltern im Alter besser versorgen kÖnnen.

    Der Geographische Stadtbegriff:
    Eine Stadt ist…
    -eine geschlossene Siedlung
    - überwiegend aus mehrstÖckigen GebÄuden zusammengesetzt
    - deutlich funktional gegliedert
    - durch besondere BevÖlkerungsstrukturen wie den Ein-Personen-Haushalt gekennzeichnet
    - gegliedert durch innere sozialrÄumliche Gliederung
    - charakterisiert durch stetiges BevÖlkerungswachstum
    - zum großen Teil aus wohn- und ArbeitsplÄtzen bestehend (hohe Dichte)
    - durch eine Dominanz von sekundÄren und tertiÄren Wirtschaftssektoren geprÄgt
    - Von einem Einpendler überschuss betroffen
    - durch die vorherrschend stÄdtische Lebens- Kultur- und Wirtschaftsform charakterisiert
    - ein Mindestmaß an ZentralitÄt
    - durch hohe Verkehrswertigkeit dargestellt
    - von künstlicher Umweltbelastung betroffen

    Begriffe zur VerstÄdterung:
    VerstÄdterung: Unter den Begriff VerstÄdterung fÄllt, die StÄdteverdichtung (Zunahme der StÄdteanzahl in einem bestimmten Raum), der VerstÄdterungsgrad (Anteil der StadtbevÖlkerung im Vergleich zur GesamtbevÖlkerung), und die VerstÄdterungsrate (Zuwachs der stÄdtischen BevÖlkerung).
    Allgemein wird mit VerstÄdterung der wachsende stÄdtische BevÖlkerungsteil gegenüber dem schrumpfenden lÄndlichen BevÖlkerungsteil angesprochen.

    Urbanisierung: Unter Urbanisierung fasst man die Expansion von Urbanem Bau, also die Umgestaltung lÄndlicher RÄume Richtung Stadt sowie den Diffusionsprozess von stÄdtischen Lebensformen nach lÄndlichen.
    Das bedeutet, dass auf den DÖrfern ein Drang zur Stadt besteht. Man mÖchte auf dem Dorf so leben wie in der Stadt. Baut moderne HÄuser, reißt alte ab. MÖchte mit dem Bus schnell an die Stadt angebunden sein und schnell zur Arbeit kommen. Selbstversorger werden out.

    Megastadt: MegastÄdte müssen aus 5 bis 10 Millionen Bewohnern bestehen, um sich so bezeichnen zu kÖnnen.

    Megacity: Als Megacity zÄhlt eine Stadt mit 10 Millionen Einwohnern. Sie muss jedoch im Gegensatz zu der Metropoldefinition nicht dementsprechend gut organisiert und in Netzwerke eingebunden sein. Demzufolge sind Megacitys oft von VulnerabilitÄt (Verletzlichkeit) hinsichtlich wirtschaftlicher Probleme betroffen.
    In Megacitys herrschen aufgrund schlechterer Organisation Gefahren durch:
    Exposition:Durch geographische Lage verbundene Gefahren z.B. Erdbeben wirken sich sofort auf eine große Menschenmasse aus, die kaum evakuiert werden kann.
    AnfÄlligkeit: Infektionen breiten sich in der Masse stark aus. Mangelnde Hygiene in Slums verstÄrkt diesen Effekt.
    BewÄltigungskapazitÄt: Auf Grund der schlechten Organisation und Kooperation fÄllt es den StÄdten oft schwer die Massen an Menschen zum Beispiel tattÄglich durch den Verkehr zu leiten. Es kommt zu großen Staus um die Schichtzeiten herum.
    AnpassungsfÄhigkeit: Aus denselben oben genannten Gründen ist eine Anpassung an die großen Mengen nur schwer mÖglich. Geld für Investitionen fehlt womÖglich. Straßen kÖnnen nicht ausgebaut werden, da es keinen Platz gibt und gegen die Massen, an auf der Straße lebenden Menschen kann aufgrund weniger zustÄndiger nichts unternommen werden.

    Metropol: Als Metropol bezeichnet man eine Stadt, wenn sie mehr als 10 Millionen Einwohner und eine dementsprechend große Dynamik hat, die die Entwicklung der Wirtschaftsfunktionen aufweisen kann. Es kommt also nicht bloß auf die Einwohnerzahl sondern auch auf die Organisation der Stadt an.
    Wie wird der Verkehr geleitet. Welche Notfalleinrichtungen gibt es? Wie hoch ist die Arbeitslosen und Obdachlosenquote? Etc.

    Metropolisierung: Metropolisierung ist, wenn eine Stadt über andere StÄdte in der Umgebung hinaus wÄchst, sowohl durch Zuwanderung also BevÖlkerungswachstum als auch durch Neubauten also rÄumliche Ausdehnung. Durch ihre zunehmende GrÖße gewinnt die Stadt auch an Einfluss und internationalem Ansehen, sofern die Stadtverwaltung gut koordiniert. Durch Metropolisierung entsteht also eine Metropole.

    Marginalisierung: Randgesellschaften einer Stadt werden auch rÄumlich an den Rand der Stadt gedrÄngt und kÖnnen immer weniger Teil am Leben und Erfolg der stÄdtischen BevÖlkerung haben. Umschrieben kann man auch sagen, dass Ärmere BevÖlkerungsgruppen aus der Stadt an den Stadtrand in Slums verdrÄngt werden. Es kommen jedoch auch Bewohner der lÄndlichen BevÖlkerung zur Stadt 8Landflucht). Diese ersuchen wie zuvor schon Öfter genannt eine bessere Lebenssituation, landen letztendlich jedoch meist in Slums.
    Der Zusammenhang von Metropolisierung und Marginalisierung:
    Durch Push und Pull Faktoren die sich nicht nur International sondern auch bei der Binnenwanderung finden lassen, findet Landflucht statt. Die lÄndliche BevÖlkerung erhofft sich in der Stadt Arbeit, bessere Bezahlung, bessere LebensqualitÄten und Bildung für die folgenden Generationen.
    Dadurch wird das allgemeine StÄdtewachstum hervorgerufen.
    Je mehr Einwohner eine Stadt hat und je hÖher das Wachstum der Stadt ist, desto mehr Dynamik wird der Stadt abverlangt.
    Die Verwaltung muss den Verkehr, die Versorgung, die Produktion, die Dienstleistung, den Handel und noch viele weitere wichtige Teilbereiche einer Stadt koordinieren.
    Gelingt der Stadt dies durch ein gutes und ausgereiftes Verwaltungssystem, sowie durch eine prÄzise Ausführung der von der Verwaltung geplanten VorgÄnge, so ist die Stadt gut koordiniert an die Außenwelt angebunden und kann als Metropole bezeichnet werden.
    Gelingt der Stadt dies durch unkontrollierte Marginalisierung nicht, so ist der Begriff Metropole falsch gesetzt. Eine Metropole muss demzufolge die Marginalisierung bewÄltigen oder zumindest in Grenzen halten.
    Hier raus ergibt sich das Problem das die Regierung versucht Binnenmigration gÄnzlich zu unterdrücken. Bauern welche in die Stadtflüchten werden nicht aufgenommen und integriert sondern vertrieben. Slums abgerissen und hohe HochhÄuser für Büros gebaut. Slums werden dadurch für gewÖhnlich jedoch nur nach Außenverlagert. Denn die dort lebenden Menschen müssen irgendwo hin.

    MegastÄdte und Metropolen
    Wie schon erlÄutert entstehen MegastÄdte oder Metropole durch die Metropolisierung.
    Ursachen für eine solche Entwicklung sind logischer Weise Zuwachs an BevÖlkerung durch hohe Geburtenraten, aber auch durch starke Zuwanderung, welche durch AttraktivitÄt gelenkt wird.
    Aus diesem Aspekt lÄsst sich leiten, dass auch gut geplante und gebaute Infrastruktur, die sich leicht und gut vergrÖßern lÄsst, und wo sich die Leute wohl fühlen, ein Grund für Marginalisierung sein kann. Ebenso kann Ökonomie oder genauer die Wirtschaft ein ausschlaggebender Punkt sein, der auch private Investoren anlockt.
    Die Dimension der Metropolisierung und ihrer entstehende Metropole wird durch verschieden Indiez (mehrzahl index) gemessen wie zum Beispiel der Index of Primacy bei dem Stadt und LandbevÖlkerung verglichen wird, oder auch durch das WohlstandgefÄlle im Land.
    MegastÄdte mit Einwohnern von 10 bis 30 Millionen Menschen gibt es schon lange. Festgehalten wurden die ersten schon im 11 oder 16 Jahrhundert, die Probleme die mit den Riesen einhergehen haben sich aber seither nicht geÄndert. Es kommt zur Viertelbildung verschiedener Gesellschaftsklassen (Segregation), zur Gentrifizierung zum stÄndigen Wechsel zwischen einem oder mehreren Zentren, zu einer starken Umweltbelastung, Feinstaub oder auch Smog und zu vielen weiteren sozialen Ökologischen aber Ökonomischen Problemen.

    Das Konzept der VulnerabilitÄt stellt die Gefahr eine Megastadt dar:
    Es gibt laut diesem Konzept drei Gefahrenpunkte
    - Exposition: die geographische Lage bringt gewissen Vorteile, aber auch Gefahren. Ein Fluss kann ein guter Handelsweg sein und dem Anschluss an andere StÄdte dienen. Genauso kann er aber mit Hochwasser vielen Menschen die Heimat rauben.
    - AnfÄlligkeit: Festgefahren Gesellschaftsstrukturen bei einer großen Masse von Menschen kÖnnen für Ordnung aber auch für Chaos sorgen. Krankheiten breiten sich unter vielen Menschen schnell aus, eine Reaktion ist nur langsam mÖglich, da viele Menschen versorgt werden müssen. Auf der anderen Seite kÖnnen viele Menschen eine große Bewegung darstellen und sich gegenseitig helfen.
    - BewÄltigungskapazitÄt: In Zeiten der Not muss eine Megastadt sehr viele Leute versorgen. Es muss also bei den Ressourcen gespart werden und für den Notfall vorgesorgt werden, im anderen Fall verliert die Megastadt schnell viele Bewohner.

    EuropÄische Weltmetropole im Wandel: Raumbeispiel London
    Um 1800 war London eine der grÖßten StÄdte mit den meisten Einwohnern.
    Auch heute ist London noch ein Zentrum und eine polyzentrale Metropole. Hier finden globale Finanz und Wirtschaftsgeschehen statt, außerdem gibt es globale Handels- und Kommunikationszentren wie zum Beispiel die BÖrse.
    Doch Mitte des 20 Jahrhunderts nahm die BevÖlkerung der Metropole ab.
    Grund war ein Sektor Wandel der Stadt. London entfernte sich vom SekundÄren Sektor und ging über zu den Dienstleistungen, viele Bewohner suchten sich außerhalb BeschÄftigung.
    Doch im Umkehrschluss zogen neu Bewohner mit entsprechenden Berufen und Ausbildungen nach London ein, so dass ab 1990 wieder BevÖlkerungszunahmen notiert werden konnten. Diese ergaben sich jedoch selbstverstÄndlich zunÄchst nicht aus den Geburten, sondern der starken Zuwanderung. Da die Zuwanderer jedoch zunÄchst in die billigeren Randgebiete zogen vergrÖßerte sich Stadt nach Außen, die Zuwanderer beeinflussten so das FlÄchenmÄßige Wachstum der Stadt nach Außen, innen blieb die Stadt zumindest vorerst etwas ruhiger.
    Heute nehmen BüroflÄchen im Zuge des Sektor Wandels in der Innenstadt immer weiter zu, die Mietspreise fliegen jedoch in die HÖhe. In der NÄhe des Wirtschaftszentrums (BÖrse,Bank of England, Mansion House, Royal Exchange) hÄtte jeder gerne sein Büro, doch wohnen mÖchte man in dem Getümmel nicht dazu fÄhrt man lieber raus ins Grüne, wie man es von den Bewohnern der Industriestaaten schließlich schon gewÖhnt ist. Der aufkommenden Pendlerverkehr stÖrt erst auf Dauer und auch das Smog Problem wird vor allem seit der steigenden MobilitÄt zu einem großen Problem. London arbeitet an einer Umstrukturierung für den (Öffentlichen)Verkehr vom Arbeitsplatz zum Wohnort, also grob gesagt an einer funktionalen Umstrukturierung.
    Canary Wharf ist das Herzstück dieser Sanierung und Umstrukturierungsaktion.
    Es ist ein neues Dienstleistungszentrum im Bereich der Docklands. In den 1960er Jahren war hier die Segregation deutlich hervorgetreten. Arbeitslosigkeit und schlechter Wohnraum betonten die Gegend. Es sollte eine Wandlung zur „Enterprise zone“ vollzogen werden um das gesamte Gebiet auf zu werten und wieder attraktiv zu machen. Eine U-Bahn Anbindung und BüroflÄchen sollen für ArbeitsplÄtze sorgen, Grund Renovierungen sollen die Gegend wieder schÖn aussehen lassen.
    Das Projekt hatte in der Hinsicht großen Erfolg, dass sich viele unterschiedlichste Betriebe ansiedelten und hier einen wirtschaftlichen Standpunkt errichteten. Doch der Aspekt des Wohnens in dem besagten Viertel ging dadurch komplett verloren. Tags ist die sogenannten Third City stark belebt und die Betriebe arbeiten, doch nachts fÄhrt jeder zurück zu seinem Wohnort in dem Viertel mÖchte niemand Wohnen. SelbstverstÄndlich siedelten sich auch nur große Firmen in dem neuen Viertel an. Denn durch die hohen Renovierungskosten, welche wieder eingedeckt werden mussten konnten die Mietpreise nicht niedrig gehalten werden. Hier zu arbeiten kÖnnen sich also nur die großen Konzerne leisten. Aus dem ehemaligen Arbeitslosenviertel ist also ein Wirtschaftszentrum mit Klasse geworden. Ein typisches Beispiel für Gentrifizierung.

    Die Fragmentierte Stadt
    StÄdte sind für gewÖhnlich auf Grund ihrer Entwicklung fragmentiert. Das bedeutet, dass sie in unterschiedliche Viertel eingeteilt sind, in denen unterschiedliche Grunddaseinsfunktionen abgedeckt werden.
    Als Grunddaseinsfunktion bezeichnet man wesentliche Teilbereiche der Stadt, die in dieser gegeben sein müssen, damit sich Stadtbewohner nicht nur am Leben erhalten kÖnnen, sondern sich auch zumindest in gewissem Maße wohlfühlen.
    Darunter fallen zum Beispiel: Arbeiten, Wohnen, Versorgen, Bilden, Erholen, Kommunizieren, am Verkehr teilnehmen oder das Gemeinschaftsleben.
    Das wohl eindeutigste Beispiel für Fragmentierung sind die „gated Communities“.
    Hier ist eine klare Abgrenzung zwischen den Wohngebieten von armen und reichen Menschen zu sehen. WÄhrend sich die Reichen in ihren Luxusvillen abschotten und mit der dreckigen Außenstadt nichts zu tun haben wollen, kÄmpfen Arme auf der Straße davor im ihr Leben und haben kein zu Hause.
    Die Fragmentierung besteht also aus Inseln der reichen, funktionellen Zellen wie Shoppingmalls, BürohochhÄusern und HypermÄrkten. Die BipolaritÄt zwischen arm und reich wird aufgelÖst.
    Fragmentierung entsteht jedoch auch aus sozialem und kulturellem Hintergrund.
    Hierfür ist Chinatown das perfekte Beispiel. Ethische oder sonst gleiche Gruppen finden sich in Viertel zusammen und bilden ein Fragment der Stadt.
    Durch diese Feingliederung in viele verschiedene Inseln der reichen umgeben von armen Menschen kommt es zur starken Polarisierung (Konfrontation von GegensÄtzen). Dies wirkt sich auf Grund von Neid, Not und seelischer Ungerechtigkeit auf die kriminalitÄtsrate aus.

    Funktionelle Verflechtung
    In einer Funktionellen Stadt, oder auch einem Ort der funktionellen Verflechtung gibt es den Verdichtungsraum Arbeit meist als Zentrum. Doch auch der Raum Freizeit hat einen gewissen Bedeutungsüberschuss. Teile der Stadt mit gewissen GrÖße und Bedeutung werden als zentrale Ort bezeichnet und gehen auf die Theorie der Zentralen Ort von Walter Christaller aus dem Jahr 1933 zurück.
    Dieser sagte, dass eine Stadt gewisse Stadtteile mit grÖßerer und geringerer Bedeutung hat. Er bezeichnete dies als Hierarchie der Verflechtungsbereiche. Je seltener ein Gut und Dienst benÖtigt wird, umso grÖßer muss das Absatzgebiet sein. Demnach haben große Gebiete ein breiteres Spektrum und bieten eine grÖßere Auswahl, denn hier ist das Absatzgebiet am grÖßten und somit auch die Bedeutung.
    Ein solches Zentrum mit großer Bedeutung, GrÖße und Absatz ist der Zentrale Ort.
    Beispielsweise eine Landeshauptstadt mit überregionaler Verwaltung, Wirtschaftszentren und Sport- und Kulturangeboten wie Kino, Theater, Sportklubs, RathÄuser und Schulen zÄhlen in diese Kategorie.
    Die nÄchstkleinere Stufe wird als Oberzentrum bezeichnet. Hierbei kann es sich Beispielsweise um GroßstÄdte handeln, welche mit zentralen Einrichtungen für den gehobenen Bedarf ausgestattet sind darunter fallen zum Beispiel UniversitÄten, KrankenhÄuser oder Museen. Es erklÄrt sich von selbst, dass ein Zentraler Ort all diese Einrichtungen auch besitzt.
    Als nÄchsten in der Reihenfolge kommt das Mittelzentrum. Hierbei kann es sich um Mittel- und KreisstÄdte handeln, welche auch den gehobenen Bedarf des Umlandes abdecken. Hierzu zÄhlten FachÄrzte oder hÖhere Schulen.
    Und als letztes Zentrum folgt das Unterzentrum. Hierbei handelt es sich um KleinstÄdte welche die Versorgung des Nahbereichs als Hauptaufgabe sehen. Meist kÖnnen hier alltÄgliche Dinge besorgt werden wie Lebensmittel, Klamotten oder der gewÖhnliche Hausarztbesuch.
    Ziel eines jeden Landes sollte es sein eine solche Struktur auf zu bauen und periphere RÄume mit den verschiedene Zentren zu verbinden, damit die Versorgung im gesamten Land gesichert ist.
    Die Herstellung gleichwertiger Lebensbedingungen in allen Lagen ist dem Land auf Grund der Geographie nicht mÖglich, denn komplett lÄndliche Bewohner haben nun einmal einen lÄngeren Weg zum zentralen Ort oder zum nÄchsten Oberzentrum, als Bewohner die schon in einem Mittelzentrum Wohnen. Dafür gilt di Klausel: Je weiter entfernt der Zentrale Ort je niedriger sinkt die AttraktivitÄt für den einzelnen Bewohner.
    Trotzdem sollte das Ziel eines Landes die Vermeidung von rÄumlichen DisparitÄten sein.
    Gewehrleistet werden soll dies durch folgende Raumordnungsziele:
    -begrenzung von landschaftsverbrauch
    - InfrastrukturfÖrderung
    - Ansiedlung Öffentlicher TrÄgerschaften
    Als Hilfestellung zur Verbindung von Peripherien mit zentralen Orten oder Mittelzentren etc. soll der Aufbau von Entwicklungsachsen dienen.
    StÄdte sollen sich an diesen Achsen ausweiten, so wird die Kreisform durchbrochen, außerdem soll so die Versorgung der Randgebiete einfacher werden, da die Achsen (Straßen) sie direkt mit den Zentren verbinden. Weiter Funktionen dieser Achsen sind die Bewahrung vor Zersiedlung, da die Siedlung entlang der Achsen geschieht und die Leitung der Entwicklung.
    Durch das Einsparen von Landschaft, was sich als Folge der Durchführung einer solchen Besiedlung ergibt, kann man Naturparks und Schutzgebiete errichten.

    Stadtentwicklung bis zum Industriezeitalter
    Stadtentwicklung begann bei vielen StÄdten schon mit der Stadtgründung zu RÖmerzeiten.
    StÄdte durch die RÖmer, ca. 2000 Jahren wurde vor allem an handelsgünstigen Ort gebaut. Da kamen zum Beispiel Flüsse als Handelsbildung in Frage.
    Um 1300 boomte die Stadtgründung dann durch das Mittelalter.
    ZunÄchst siedelte man sich um Geistige Bauten herum an. Zweck war ein Handelsplatz um Geld zu verdienen. Es bildete sich also ein markplatz als Zentrum der entstehenden Stadt heraus.
    Direkt neben dem Marktplatz befand sich das Rathaus und oft auch das Kloster oder die religiÖse baute an welche sich angesiedelt wurde. Um diese Zentrum herum schlÄngelte sich ein enges und einfach aufgebautes Straßennetzt welches zu den verschiedenen Wohnungen und HÄusern führte. Umgeben wurde sie Stadt im Mittelalter für gewÖhnlich von einem Schutzgraben- Damm oder einer Mauer. Schon hier begann die Entwicklung der UnabhÄngigkeit von dem PrimÄrsektor der Landwirtschaft. Wenn auch in kleinen Schritten begannen die Dorfbewohner sich von der Landwirtschaft unabhÄngig zu machen.
    Die Phase der Frühzeitlichen Stadtgründung war um die Jahre 1600 1800.
    Das StÄdtewachstum durchbrach zu dieser Zeit in den meisten FÄllen die eigentlich zum Schutz gezogenen Stadtmauern. Auf Grund von Platzgründen musste man diese Mauern verschieben oder abreißen. Die Wandlung zum SekundÄren Sektor ist schon wesentlich deutlicher nun und die daraus folgende Arbeitsteilung sorgt schon jetzt in den frühen Jahren für eine Art Viertelbildung.
    Auch sogenannte PlanstÄdte werden errichtet um das Wachstum der StÄdte auf zu fangen. Von diesen gab es seiner Zeit zwei verschiedene Formen:
    - Vierungsstadt: Die Vierungsstadt war quadratisch aufgebaut. Alle Straßen verliefen quer um das Zentrum herum.
    - Radialstadt: Die Radialstadt ist noch etwas an das Muster der Schutzringes gebunden auch wenn dieser nicht mehr errichtet wird. Das Zentrum an sich wird rund gehalten und die Straßen gehen im Kreis von ihr ab. Im Luftbild kÖnnte dies an einen Stern erinnern. Außen gibt es natürlich eine Art Äußeren Stadtring, auch wenn dieser nicht unbedingt durch eine Schutzmauer sondern einfach durch HÄuser dargestellt wird.
    Solche PlanstÄdte waren beliebt um Reichtum zu prÄsentieren, da sie gut strukturiert waren und gut aussahen. Es gab noch keine überbevÖlkerung auf Grund der Neuheit der Stadt und alle lief noch Plan. Diese von Fürsten um ihres Residenzen herum geplant und gebauten StÄdte bezeichnet man daher auch als FürstenstÄdte. Mit diesen sollte vor allem der Wohlstand der Fürsten prÄsentiert werden.
    Im Zeitalter des Barock wurde sich gerne für den StÄdtebau ein Beispiel an Versaille genommen. Man baute StÄdte kriegerisch orientiert. Bestehenden Schutzmauern wurde aufgerüstet und noch mehr darauf aus gelegt die BevÖlkerung zu schützen, gleichzeitig aber auch durch ihre Gestaltung Bewunderung zu ernten.
    Das um 1900 eintretenden Industriezeitalter ist vor allem durch einen starken BevÖlkerungswachstum in den StÄdten geprÄgt.
    MÖglichst schnell muss man mÖglichst viele Menschen mit Wohnraum versorgen. Die großen FestungsstÄdte verÄndern ihre Statur. Um den Wohnraum zu schaffen werden die gerüsteten Stadtmauern und GrÄben abgerissen, so dass Wohnraum entsteht. Oft wurden die Ringe auch zu Straßen umfunktioniert, weshalb man bei gr0ßen StÄdten heute oft mehrere Ringstraßen hat. Anhand diesen lÄsst sich erkennen, wie die Stadt gewachsen ist im Laufe ihrer Entwicklung.
    Das eben genannte BevÖlkerungswachstum in den StÄdten ist vor allem durch die Industrialisierung beeinflusst. Der sekundÄre Sektor der Produktion lagert sich in den StÄdten oder Stadt nah an, da hier auch der Absatzmarkt zu finden ist. Demzufolge kommen die Arbeiter des SekundÄren Sektors auch in die Stadt. Die Pendleranzahl wÄchst, sowie die BevÖlkerung, die auch in der Stadt bleiben mÖchte. Finanzielle NotstÄnde durch ausbleibende Ernten sorgen in der Einen oder anderen Stadt in bestimmten Jahren sogar für ein besonders großes Wachstum. Eine Abnahme im PrimÄren und eine Zunahmen im SekundÄren Sektor.
    Für die Arbeiter werden schnelle und billige Mietskasernen errichtet, die rein praktisch, nicht Äußerlich schÖn sind, außerdem sind sie Industrie Nah. Diese war dem Stadtkern jedoch nie u nah, da die Industrie um 1900 noch sehr schmutzig war. Es war unbeliebt in ihrer Umgebung zu wohnen, jedoch praktisch und billiger für die Arbeiter.
    Die Industrialisierung sorgt auch für eine Zunahme der Motorisierung. Eisenbahnen und Autos kommen allmÄhlich. Straßen müssen breiter werden und Schienen erst einmal gebaut werden. Die Verkehrsmittel beginnen auch an Bedeutung zu gewinnen, jetzt wo die Stadt immer grÖßer wird, und das andere Ende der Stadt in immer weitere Fern rückt.
    WÄhrend sich also Verkehrslagen bessern, werden auch neue HÄuser oft schon mehrstÖckig errichtet. Man spricht auch von einem Bauboom für Öffentliche GebÄude. Private konnten sich einen Hausbau für gewÖhnlich nicht leisten.
    Doch gegen die Industrialisierung kommt auch schon schnell die Gegenbewegung auf.
    Vor allem reiche empfinden die Stadt mit ihrer Industrie immer mehr als schmutzig uns sehen sich nach dem grünen. Als Folge werden mitten in der Stadt auch große Parkanlagen errichtet um den Erholungswert zu steigern welcher bis heute an Bedeutung gewonnen hat, und auch immer noch an Bedeutung gewinnt.
    Bis 1910 gibt es in Deutschland 48 GroßstÄdte, nun werden keine neuen Gründungen mehr verzeichnet. Es wachsen lediglich ursprünglich kleinere Siedlungen ebenfalls zu grÖßeren StÄdten. So dass es heute 82 GroßstÄdte gibt, bei denen die Stadtentwicklung durch Renovierung geleitet werden soll.
    Um heute die Stadt als Wohnort attraktiv zu gestalten wird auf GrünflÄchen wie Parks und FreizeitmÖglichkeiten wie Museen oder Sportvereine geachtet. Denn der Trend geht wieder aus der Stadt heraus. Den Menschen ist die Stadt zu hektisch. Dank der gestiegenen MobilitÄt ist es oft ohne Probleme mÖglich außerhalb zu wohnen und weiter innen in der Stadt zu arbeiten, wobei aber die Zentren der Stadt aussterben. Denn hier kaufen die Menschen nicht mehr ein, sie erledigen dies in Vororten. Wohnort innerhalb der StÄdte wird immer billiger und außerhalb teurer.
    Diese Entwicklung ist nicht bestimmend für alle StÄdte in Deutschland oder anders wo. Sie wird aber insbesondere in Industriestaaten dokumentiert und prognostiziert. Für genaueres muss man sich einzelne StÄdte Beispiel angucken.

    Moderne Stadtentwicklung
    Zur modernen Stadtentwicklung gibt es drei Zentrale Hauptaspekte:
    - StÄdtische TeilrÄume : funktionale Aspekte
    - SozialrÄumliche Gliederung
    - Funktionswandel
    - Suburbanisierung

    StÄdtische TeilrÄume: Funktionale Aspekte
    Um die funktionalen Aspekte der StÄdtischen teilrÄume genauer zu erfassen muss man zunÄchst verstehen was die Grunddaseinsfunktionen einer Stadt sind und was teilrÄumliche Gliederung bedeutet.
    Grunddaseinsfunktionen einer Stadt sind grundlegende raumwirksame AktivitÄten die, für das Leben des Menschen in der Stadt notwendig sind. Darunter fallen zum Beispiel: Arbeiten, Wohnen, Versorgen, Bilden, Erholen, Kommunizieren, am Verkehr teilnehmen.
    Die Funktionale Gliederung einer Stadt sieht vor, dass diese Grunddaseinsfunktionen in verschiedenen TeilrÄumen der Stadt ablaufen. Demnach unterscheiden sich die TeilrÄume oder auch Viertel einer Stadt durch ihre vorherrschende Nutzung und Funktion für die BevÖlkerung. Die unterschiedlichen Zonen sind durch mÖglichst viele verschiedene und schnelle Verkehrsanbindungen der Stadt mit einander verbunden, so dass jeder Teil raum mÖglichst gut für jeden zu erreichen ist. Wo sich welcher Teil raum befindet ist durch verschiedene Standortfaktoren wie zum Beispiel Transportkosten, FlÄchenbedarf, stadtplanerische Vorgaben oder die Grundstückbesitzer selber bestimmt.
    Stadtmodelle

    SozialrÄumliche Gliederung:
    Die SozialrÄumliche Gliederung hÄngt mit der funktionalen Gliederung einer Stadt zusammen.
    Denn auch hier handelt es sich um Gliederungen innerhalb der Stadt, die oft auch mit der jeweiligen Funktion des Stadtteils zusammenhÄngen.
    Unter der sozialrÄumlichen Gliederung versteht man die Teilraumbildung auf Grund von Sozialen Komponenten.
    Die SozialrÄumliche Gliederung lÄsst sich in zwei Gruppen aufteilen.
    Zum einen in die ethische Segregation und zum anderen in die soziale Segregation.
    Unter die ethische Segregation fÄllt die Konzentration von Menschengruppen mit gemeinsamer Kultur (Herkunft Sprache Religion etc.) Und unter Soziale Segregation versteht man die lokale Konzentration von Menschen mit gleichen sozialen Hintergründen (Beruf, Bildung, Einkommen etc.)
    Durch diese Gruppenbildung und ZugehÖrigkeit bilden sich zu den unterschiedlich funktionalen rÄumen auch noch SozialrÄumliche Gliederungen. China town ist hierfür das beste Beispiel. In einer vÖllig fremden Kultur etablierte sich durch Einwanderung ein Viertel welches fast vÖllig dem Herkunftsmuster entspricht.
    Ursachen einer solchen Gliederung sind nicht bloß das Konfliktpotential welches in gemischten Gesellschaften entsteht auf Grund verschiedener Lebensweisen und Meinungen, sondern auch das Sicherheitsgefühl oder die Mietspreise. Einwandere fühlen sich zunÄchst bei Leute, welche ihre Sprache sprechen und den gleichen Gesellschaftlichen Hintergrund haben wohler. An fremdes gewÖhnt man sich langsamer. Die Mietspreise entscheiden dadurch, dass sich Menschen mit geringerem Einkommen automatisch nur billigere und kleinere Wohnungen leisten kÖnnen, und daher auch in den Bereichen wohnen in denen diese Wohnungen und HÄuser zur Verfügung stehen.
    Eine Gafahr dabei ist die vÖllige Abschottung der verschiedenen Viertel und Gruppierungen untereinander, so dass sich die verschiedenen Gesellschaften untereinander nicht mehr bereichern oder sogar nicht akzeptieren (Konfliktpotential).

    Funktionswandel:
    Die nun kennengelernte Gliederung kann sich jedoch im Laufe der Stadtentwicklung auch verÄndern. Dies bezeichnet man dann, insbesondere wenn es um die Funktionale Gliederung geht, einen Funktionswandel. Hierbei wir oft nicht nur ein Viertel und seine Funktion verÄndert, sondern die gesamte Stadt orientiert sich in vielen Bereichen, insbesondere wirtschaftlich um.
    Dies kann in zwei Richtungen geschehen. Auf der einen Seite kann ein Gentrifizierung stattfinden. Das bedeutet, dass ein Stadtviertel aufgewertet wird. Für gewÖhnlich geschieht dies zum Beispiel durch das ansiedeln von Wohlhabenderen schichten und dem entsprechend dieses Konsum Schema. Es werden teure Wohnungen mit entsprechendem Luxus hergerichtet. Genutzt wird das Ganze von sogeannten Yuppies (Young urban professional) oder Dinks (Double income no kids). Denn nur sie kÖnnen sich nach der Sanierung die Wohnungen noch leisten, heben dadurch aber natürlich zum Beispiel das Bildungsniveau des Viertels. Ärmere oder große Familien werden an den Stadtrand in billigere Wohngegenden gedrÄnt.
    Andersherum kann ein Stadtviertel aber auch verÖden. In diesem Fall werden zum Beispiel Einkaufszentren oder andere Grunddaseinsfunktionen wie auch Attraktionen entfernt und der Stadtteil verliert an AttraktivitÄt und Ansehen.

    Suburbanisierung
    Unter Suburbanisierung versteht man die Ausbreitung von Wohngebieten in das Stadtumland (Suburbia).
    Ursachen der Suburbanisierung sind wachsender Wohlstand, welcher hÖhere Mietspreise weiter außerhalb zulÄsst. Die Motorisierung der Gesellschaft, welche für MobilitÄt sorgt und das Pendelverhalten zwischen Arbeitsplatz in der Stadt und wohnen auf dem Land zulÄsst, unterstütz das Ganze.
    ZusÄtzlich gibt es oft in StÄdten finanzielle FÖrderungen für Eigenheime und der Wunsch nach dem Wohnen im Grünen ist groß.
    Problem für die Stadt ist, das Kaufkraft verloren geht, da Besorgungen in Wohnort NÄhe und nicht in ArbeitsnÄhe getÄtigt werden. Der Pendlerstrom, welcher mit Verkehr zu bÄndigen ist, wird jeden Morgen grÖßer und enger. Außerdem bleiben arme, weniger verdienende im Bildungslevel weiter unter den schwebenden Gruppen in der Innenstadt, da für sie ein Eigenheim zu teuer ist. Sie halten die Wohnungen auf Grund der kosten weniger im Stand und die Mieten im Stadtkern fallen, da begehrter Wohnraum nun außerhalb der Stadt liegt. Es kommt also zu einer offensichtlichen Abwertung der Innenstadt, welche auch die GeschÄfte aus der Stadt in die Suburbia lockt.
    Durch diese Suburbanisierung zur Suburbia (Stadtumland) hin, kommt es zur Entwicklung der Postsuburbia. Das zuvor unbedeutende Stadtumland wird nun zu einer Art neuem zweiten Stadtkern welchen man auch als Postsuburbia bezeichnet.

    Boomtown München / Shrinking town Duisburg
    In den IndustrielÄndern entwickeln sich StÄdte momentan ziemlich unterschiedlich. Auf der einen Seite gibt es StÄdte in denen das Wachstum noch ziemlich hoch ist und in vielen Stadtvierteln die Gentrifizierung lÄuft. Das Stadtbild wird also angesehener erfolgreicher und grÖßer. Dies sind die so genannten Boomtowns. Im Gegensatz zu diesen gibt es die sogenannten Shrinking Citys. Bei ihnen fÄllt das BevÖlkerungswachstum stark ab. Wie oben Öfter erwÄhnt zieht es vor allem wohlhabendere BevÖlkerungsteile ins Grüne und Stadtkerne verÖden.
    Um dies anhand von Beispielen einmal deutlich zu machen werden die Situationen jeweils von München, eine Boomtown und von Duisburg einer Shrinkingtown einmal genauer beschrieben.

    München gewinnt in letzten Jahren sowie in den Prognosen laufen Bewohnerzahlen. Von 2006 bis 2012 hat die Einwohnerzahl Münchens um 100.000 Personen zugenommen. Dies sowohl durch die Geburtenrate, aber vor allem durch die Zuwanderung.
    München ist für seine stabilen Wirtschaftszweige und dadurch für sichere ArbeitsplÄtze bekannt, das lockt die BevÖlkerung an. Folgen sind jedoch das die Mieten steigen, denn begehrter Wohnraum wird schnell teuer. Daher geht hier die Schere der armen und reichen sehr stark auseinander. Soziale rÄumliche Gliederungen treten immer deutlicher hervor eine hohe Dringlichkeit an Integrationskraft ist notwendig um hier die Abgrenzung der verschiedenen Gesellschaft zu verhindern.
    In Duisburg gehen dagegen die Stadtbewohner verloren.
    Durch den Ökonomischen Strukturwandel kommt es zum Arbeitsplatz Verlust, zusÄtzlich wirkt der natürliche BevÖlkerungsrückgang auf die Einwohnerzahl ein, die dementsprechend sinkt.
    Durch die Abwanderung verkommt die Infrastruktur der Duisburgs und als Folge steigen sowohl Steuern um diese zu reparieren (Versuch) und die Lebenshaltungskosten. Diese Faktoren sorgen ebenfalls für den Wegzug der BevÖlkerung und die Stadt gerÄt in Schulden. Das ganze scheint ein sich ewig drehender Teufelskreis zu sein, bis die Stadt schließlich keinen einen Bewohner mehr hat.
    Als ProblemlÖsung sollen Infrastrukturmaßnahmen die Stadt vor allem für junge Familien interessant machen. Wohnviertel sollen nach ihren Ansprüchen renoviert werden, trotzdem sollen die Wohnungen gewisse Mietpreise nicht überschreiten, so dass es für die Familien realistisch bleibt hier leben zu kÖnnen. Die Kinder wiederum sollen durch ein gutes Bildungssystem zu qualitativ guten professionellen ArbeitskrÄften für die Region werden und die Wirtschaft ankurbeln und die Stadt somit retten. Um dies zu unterstützen sollen Verkehrsmaßnahmen eingeleitet werden und eine Sektor Verlagerung zur Schaffung von ArbeitsplÄtzen soll erreicht werden.

    Leitbilder der Stadtentwicklung
    Das Modell der Gartenstadt
    Das Modell der Gartenstadt stammt von Ebenezer Howard aus dem Jahre 1898. Er wollte dem unkontrollierten und rasanten Wachstum der EuropÄischen StÄdte entgegenwirken und plante in StÄdte große GrünflÄchen mit ein, um die AtmosphÄre auf zu lockern.
    Um das Zentrum sollen ringfÖrmig Grünanlagen errichtet werden, welche zur Erholung der Bewohner dienen. Gewerbe und Eisenbahnen liegen am Rand der Stadt um die Wohnsiedlungen nicht zu stÖren, die Stadt aber dennoch mit dem Umland zu verbinden.

    Das Modell der new Towns
    Die New Towns wurde zur Entlastung von Zentren vor allem in Großbritannien und Frankreich errichtet. Durch sie kam es zur PolyzentralitÄt. Publiziert wurden sie 1941 von Charta von Athen
    Die eigentlichen Zentren waren vÖllig überlastet, der Andrang viel zu hoch und der Verkehr kaum mehr zu regeln. Um dies alles etwas zu regulieren errichtete man etwas außerhalb neue Zentren. Sogenannte New towns. Hier gab es Ähnlich wie im Zentrum Büros, GeschÄfte und Freizeitangebote. Die anstrÖmende Menschenmasse wurde nun auf zwei oder mehr Zentren aufgeteilt, so auch der Verkehr und der Stau sollte dadurch reguliert werden. Durch diese Gliederung in verschieden Zentren wird die Stadt automatisch funktionell gegliedert.

    Leitbild der Gegenwart: Stadtneuerung
    Heute werden kaum mehr StÄdte erschlossen. Lediglich DÖrfer wachsen zusammen und entwickeln sich zu StÄdten.
    Im Gegensatz zu Früher gibt es kein Land mehr auf der Erde zu erschließen oder zu erobern wozu man neue StÄdte gründen müsste. Ganz davon abgesehen gibt es mit den bisher bestehenden oder sich entwickelnden genug zu tun. Denn sie dürfen nicht verfallen nicht in eine Segregation verfallen oder unattraktiv werden, so dass die BevÖlkerung nur noch abnimmt und nicht mehr zunimmt.
    Gerade aufgrund des letzten Aspekte wird heute auf die Stadtneuerung gesetzt.
    Großwohnsiedlungen die man nach dem Krieg gebaut hat um mÖglichst schnell viele Wohnungen zu haben sind heute alles andere als schÖn und zu dem soziale Brennpunkte. Sie sind heruntergekommen, renovierungsbedürftig und daher billig und werden oft von Arbeitslosen bewohnt. Die Stadt startet oft ein Großprojekt lÄsst die Wohnungen sanieren, wodurch jedoch die Mietspreis in die HÖhe schnellen, so dass sich die Bewohner die Miete nicht mehr leisten kÖnnen und ausziehen müssen. Stattdessen kommen reichere Schichten. Die typischen Gentrifizierung.
    Um nun diese Reaktion und Folge zu vermeiden setzt man nun auf die Durchmischte Stadt. Es soll verteilt in der Stadt luxuriÖse wie auch gewÖhnlich renovierte HÄuer geben, so dass es auf Grund der Mietspreise keine Segregation gibt. Schwierig wird dies jedoch, da die Menschen oft auch nach Religionen oder anderen Kriterien ihre Nachbarschaften gebildet haben.
    Allgemein wird dennoch eine Aufwertung des Stadtkerns vorgesehen um die Abwanderung aus der Stadt etwas zu bremsen und die Modernisierung alter Viertel durchgezogen.
    Das Ziel ist es damit gegen die Mode außerhalb der Stadt zu Wohnen und in der Stadt zu arbeiten gegen zu steuern. Die InnenstÄdte sollen lebendiger werden auch in der Nacht. Der Stadtkern soll also durch vielfÄltiger Angebote auch zum Wohnen wieder attraktiv werden.

    Leitbild des Urbanism:
    Nach dem Leitbild des Urbanism soll die Stadt dem FußgÄnger gehÖren.
    Das Auto soll außerhalb bleiben, nicht bloß der Umwelt wegen sondern auch wegen der Kommunikation und Begegnung der Menschen untereinander und dem Gesundheitsaspekt. In einer Stadt in der keine oder nur wenige Autos fahren geht man lieber spazieren, da es weniger Verschmutzt ist und zeitgleich ist das Ganze auch noch wesentlich umweltschonender.
    Die GeschÄfte in der Stadt werden dadurch auch gefÖrdert, denn zu Fuß hÄlt man viel eher an und geht in das GeschÄft hinein, als wenn man mit dem Auto vorbei fÄhrt, keinen Parkplatz findet und dann eh schon wieder viel zu weit gefahren ist, als das es sich lohnen würde anzuhalten und zurück zu laufen.
    Auch soll die BauhÖhe runter gesetzt werden, zumindest nach außen hin, so dass sich der FußgÄnger wesentlich besser zurecht findet und nicht von dem Riesen „Stadt“ erschlagen wird.
    Wie schon angesprochen soll durch den Fußweg die Kommunikation in der Gesellschaft verbessert werden und dies gilt auch für den Wohnstil. Er sieht vor das sich Nachbargemeinschaft bilden, die durchmischt sind, so dass alten von jüngeren geholfen werden kann und die AnonymitÄt in der Stadt etwas zurück geschraubt wird.
    Durchgesetzt findet man den Urbanism teilweise in den Gatet Communities in Amerika.

    Nachhaltige Stadtentwicklung
    Für die Nachhaltige Stadtentwicklung ist es wichtig den Ökologischen Fußabdruck der gesamten Stadt und jeden einzelnen Bürgers im Auge zu behalten. Den so wie sich die Bürgerverhalten so verhÄlt sich die gesamte Stadt zur Umwelt.
    Probleme der Stadt sind die Einflüsse die der Mensch auf die Umwelt nimmt, in dem er sie an sich anpasst.
    Dazu zÄhlen:
    OberflÄchenversieglung (Grundwasserfluss wird beeinflusst)
    Verschmutzung des Abwassers (schlechter Filterung und Abgabe teilweise direkt ins Meer oder Flüsse)
    Kanalisation (Beeinflussung des Grundwassers)
    Regulierung von FließgewÄssern (Angriff auf den Flussgrund durch Versieglung, Änderung der Fließgeschwindigkeit durch Begradigung)
    VerdrÄngen der kulturellen Landschaft (WÄlder, Felder etc. hat Tier und Artenverlust als Folge)
    Toxische Vergiftung der BÖden durch Öl etc.
    Großer Emission Ausstoß durch Autos und anderen Verkehr; eine solche Verschmutzung wirkt sich auch auf das Umland aus.
    Allgemein kann man sagen der Mensch beeinflusst in starken Maße die Geofaktoren was grÖßtenteils mindestens langfristig Nachteilige Folgen hat.
    Dennoch gilt auch für die in der Stadtlebenden Mensch das er die Natur aus gesundheitlichen und emotionalen Aspekten braucht. Umso wichtiger sind Park- und Grünanlagen in der Stadt.
    Sie kühlen in heißen Sommern und filtern die Luft in dem sie für Sauerstoff in der Stadt sorgen.
    Insgesamt ist das Klima in der Stadt sehr verÄndert im Vergleich zum Umland. StÄdte sind oft im Vergleich zu ihrem Umland sehr warm. Grund sind die großen GebÄude die sich tagsüber aufladen und nachts langwellige Strahlung reflektieren und die Stadt somit aufwÄrmen. Pflanzen im Gegenteil kühlen die Stadt und kÖnnen das Klima somit im Gleichgewicht halten.
    Durch die WÄrme kommt es nÄmlich schneller zur Kondensation und somit zu hÄufigeren NiederschlÄgen. Die vielen hohen GebÄude beeinflussen also aktiv das Wettergeschehen. Pflanzen kÖnnen dies jedoch nur bedingt in ihrer geringen Anzahl regulieren.
    Die WÄrme in der Stadt sorgt auf Dauer für eine sehr trockene Luft, wenn es gerade nicht regnet. Diese belastet die Menschen auf Dauer zumal wenn diese Luft durch Smog angereichert wird. Die Verschmutzung wirkt nicht bloß auf die AtmosphÄre der Erde sondern auch auf die Lungen der Menschen.
    Weiterhin werden durch sehr hohe und große GebÄude die Winde umgelenkt und verÄndert, so dass das Wetter ebenfalls auch für das Umland verÄndert werden kann.

    Auf Grund der Ressourcen ist die Natur ein für die Stadt nicht weg denkbarer Aspekt weshalb es auch zur Aufgabe der Stadt gehÖrt diese zu schützen und zu wahren.
    Schützen kann die Stadt allein schon dadurch, dass sie sich platzsparsam ausweitet und LandflÄchen nicht vergeudet sondern versucht zu erhalten und zu schützen und lieber alte Wohnviertel wieder aufwertet anstatt neu zu bauen.
    Landwirtschaftliche Produkte kÖnne in der Stadt und ihrer Umgebung nur schwer angebaut werden Bauern leben auf dem Land und bauen in der Landwirtschaft die verschiedenen Produkte an, welche dann in die Stadt geliefert werden. Ein deutliche weitere AbhÄngigkeit ist hier zu erkennen. Die Stadt kann sich also nie vollkommen unabhÄngig von den Peripheren Gebieten machen es herrscht sowohl in Versorgung als auch in Entsorgung immer eine gewisse gegenseitige AbhÄngigkeit der beiden.

    Stadttypen in unterschiedlichen Kulturkreisen

    Die Islamische Stadt
    Die islamische Stadt ist der Älteste Stadt typ mit dem zu folge auch den Ältesten Kulturen.
    Schon 3000 vor Christus breiteten sich hier am Euphrat und am Tigris sowie am Nil die ersten StÄdte aus. Da in dieser Gegend der Islam stark verbreitet ist, sind die StÄdte selbstverstÄndlich stark durch diesen Glauben geprÄgt, doch der Glaube diktiert hier lÄngst nicht alles.
    Der Islam lebt aus der Gemeinschaft heraus. Es wird gemeinsam in großen Gruppen gebetet, daher bot sich für diesen Glaube die Stadtbildung gut an. Die Stadt gilt nun demnach nicht bloß als politisches oder wirtschaftliches Zentrum sondern auch als religiÖses oder kulturelles Zentrum.
    Die grÖßte Moschee bildet das Zentrum der Stadt, rum herum oder direkt daneben befindet sich oft eine Art Marktplatz, er heißt Bazar. In jedem Viertel befindet sich aber noch einmal eine etwas kleinere Moschee um in der NÄhe des Hauses beten zu kÖnnen.
    Der Islam legt Wert auf den Schutz der Frau und der Familie. Dieses Bedürfnis der PrivatsphÄre spiegelt sich ebenfalls im Aufbau der Stadt wieder. Das Straßensystem besteht aus vielen kleinen Sackgassenstraßen, um die herum sich die HÄuser stellen immer mit den Innenhof von der Straße weg gewandt und auch meist ohne Fenster zur Straße hin. Dies hat aber nicht bloß Privat oder Glaubensgründe sondern auch klimatische Gründe. Denn im Innenhof ist es meist kühler als auf der Straße, da dieser im Schatten der Mauern des eigenen Hauses liegt, hier lassen die Fenster wesentlich angenehmere Luft herein als die warme drückende von der Straße. Oft wird der unterschied durch einen Brunnen im Innenhof noch deutlicher. Für ethnische Minderheiten gibt es meist extra Viertel, so dass sich die verschieden Auslebungen nicht stÖren und es zu keinen Ausreizungen kommt. Die Gesamte Stadt war Stadtmauern oder Palastanlagen umgeben, heute ist sie das nicht mehr so oft.
    In allem werden die islamischen StÄdte heute sehr verwestlicht. Die Sackgassenstraßen verschwinden und weichen großen praktischen Durchgangsstraßen. Statt Fenstern in eine Richtung oder nur gleich großen HÄusern die sich gegenseitig Schatten zu werfen, oder hellem Lehm der die Sonne reflektiert werden moderne dunkle Materialen verwendet, verschieden hohe HÄuser gebaut und um die entstehende WÄrme zu verscheuchen werden große Klimaanalagen in die HÄuser gebaut und die Straßen teils überdacht, damit man im Schatten gehen kann.
    Der einst traditionelle Bazar wird durch eine neue Shoppingmall und einen großen Supermarkt abgelÖst. Es kommt zu einer starken BipolaritÄt, einem andrang zum neuen Zentrum und einem Zerfall des alten traditionellen.
    Man Baute die Islamischen StÄdte um, um sie zu modernisieren, doch belastete sie nicht nur im punkto Umwelt dadurch sehr stark. Man kÖnnte heute sagen, dass das alte System für uns westliche zwar vielleicht alt und unmodern aussah aber durch aus besser und freundlicher funktionierte als unsere eingeschleppten Technologien mit denen dort zunÄchst niemand etwas anfangen konnte. Und aus diesem Grund zielt man jetzt auch wieder auf die „Rückentwicklung“ ab.

    Die Chinesische Stadt
    Die Chinesische Stadt ist stark nach dem Glauben der Bewohner gerichtet.
    Sie ist nach Geometrischen Grundrissen aufgebaut und von mÄchtigen Mauern zum Schutz umgeben. Da die Erde Ying (Quadratich) und der Himmel Yang (KreisfÖrmig) ist muss die Erde und damit die Stadt dem Kosmos, also der Weltordnung entsprechen und somit vollkommen ordentlich sein.
    Der Herrscher und Schützer einer Stadt ist mit seinem Palast im Morden platziert. Hier blickt er in Richtung Süden, zur Sonne und Kehrt dem Schatten dem Rücken um sein Volk zu schützen.
    überhaupt hat dies gesamte Stadt eine Nord-Südachse. Diese soll der Stadt eine lebensspendende Richtung geben.
    Da die Stadtmauer die Stadt schützen soll darf sie von keinem GebÄude überragt werden und auch der Palast der Herrschers darf nicht überragt werden.
    Die Entwicklung der Chinesischen Stadt verlief sehr schnell. Fuhren noch vor 10 Jahren Eselskarren durch die engen und holprigen Gassen, so fahren heute Autos auf breiten Straßen.
    Die GebÄude sind lÄngt über ihre Mauer hinausgeschossen, falls diese denn überhaupt noch steht.
    überbleibsel aus der Kaiserzeit kann man sich aber dennoch anschauen, alles ist nicht verschwunden. Die Sanierungsarbeiten laufen seit 1978 Ziel sind vor allem SatellitenstÄdte, welche die Kernstadt entlasten sollen, damit die Straßen vergrÖßert werden kÖnnen, bzw. nicht weiter vergrÖßert werden müssen. Das stÄndige Wachstum der BevÖlkerung hat dem Staat große Probleme bereitet und die StÄdte großrÄumig überschwappen lassen. Durch das unkontrollierte treten große Smogprobleme auf außerdem kommt es nun auch hier zu einem West-OstgefÄlle zwischen der vorher so harmonischen BevÖlkerung.
    Im Zuge des enormen Wachstums wurden die StÄdte stark gegliedert in Wohnsiedlungen und Sonderwirtschaftszonen. Durch diese gelingen China der Anschluss an den Globalen Markt und der Aufstieg in der Wirtschaft. Als Folge kommen weitere westliche die Stadt verÄndernde Einflüsse.

    Die Lateinamerikanische Stadt
    Die Lateinamerikanischen StÄdte haben noch starke Spuren der Kolonialzeiten. Sie sind nach einem Schachbrettmuster aufgebaut, hatten im Zentrum einen Plaza de Armas an dem gut MilitÄrische Macht demonstriert werden konnte aus dem heute das Zentrum entwickelt wurde und waren sozial durch ein RandgefÄlle charakterisiert. Der Handel spielte nur eine Nebenfunktion eher wurden die StÄdte zu Verwaltungszwecken und eroberungspunkten errichtet um zu demonstrieren, wo und wie weit das Land bereits erobert war, trotzdem gab es keine befestigten Stadtmauern die die StÄdte schützen sollten.
    Im 20 Jahrhundert wandelte sich die Struktur der Lateinamerikanischen StÄdte. In den 1930 Jahren wandern die Bewohner die es sich leisten kÖnne aus der alten verschmutzten Stadt aus und siedeln sich außen in modernen und sichereren Vierteln an. Im Zentrum werden die GebÄude für die GeschÄft und Büros also allgemein für das Gewerbe verwendet, so werfen sie mehr Geld ab.
    Es kommt zur Subzentren Bildung in verschiedene Viertel unterteilt in hohe- und Mittelschicht. Nicht schwer zu erraten das es schnell zu starken DisparitÄten kommt und die Stadt durch Segregation fragmentiert wird. Diese BipolraitÄt ist auch in der Wirtschaft durch den Informellen Sektor stark zu erkennen. Es bilden sich sogenannte Barrios Cerrados. Das sind eigene StÄdte, noch grÖßer als Gated Communities, vom Prinzip her aber den gleichen Konstrukten folgend. Mit dem Unterschied das sie durch die BeschÄftigung und Eigenverwaltung vielleicht sogar dauerhaft lebensfÄhig wÄhren ohne eine AbhÄngigkeit einer Stadt. Noch reicht die geringe VerwaltungstÄtigkeit jedoch dazu nicht aus und die meisten Bewohner einer solchen Stadt arbeiten auch noch außerhalb in der eigentlichen Stadt. Im Zentrum bleiben junge Eltern mit geringer Bildung auch für ihre Kinder zurück, die kaum Arbeit finden und somit die Arbeitslosenrate und die KriminalitÄt in die HÖhe schießen lassen.

    Die Nordamerikanische (Angloamerikanische) Stadt
    Die Angloamerikanischen StÄdte sind im Gegensatz zu den Islamischen StÄdten sehr junge StÄdte und demnach so gut wie alle komplette PlanstÄdte.
    Die meisten StÄdte kommen aus dem 18 oder 19 Jahrhundert. Ihre Gründung diente der Landeroberung oder Landerschließung. Da sie von unterschiedlichen Staaten errichtet wurden unterschieden sie sich in ihren Grundideen etwas aber nicht viel, denn GrundsÄtzlich wurden die europÄischen StÄdte als Vorbild genommen. Auf Stadtmauern verzichtet man jedoch in den meisten FÄllen. Zur Orientierung baute man die StÄdte quadratisch auf. Es gab und gibt heute noch Straßen Parzellen die durchnummeriert wurden oft nach den Himmelsrichtungen orientiert.
    Da das Land zur Zeit der Eroberung so unendlich groß war sparte man nicht an Platz wofür auch? Großzügig verplante man Quadratmeter für Quadratmeter mit Bungalowsiedlungen, großen Einkaufszentren und ParkflÄchen. Schnell kam es in diesen Siedlungen zur Segregation.
    Heute sind die sogenannten Gated Communities das beste Indiz dafür.
    Hier leben die Reichen unter sich, mit eigenen Bildungseinrichtungen, Sicherheitsservice und ausgewÄhlten anderen reichen Nachbarn.
    Diese Entwicklung ist hier momentan ziemlich groß. Reich ziehen in das Umland in solche Einrichtungen und kommen lediglich zum Arbeiten in die Stadt selber, sogar Einkaufen wird schon in der eigenen Kleinstadt organisiert aus Angst man würde mit seinen Einkaufen in dem Zentrum überfallen. Denn hier steigen die Armut und damit die KriminalitÄt an. Ein Grund für weitere Reichere das Stadtzentrum zu verlassen.

    Eine Beispielstadt für eine solche Planstadt ist Washington.
    Das Gebiet oder ein kleiner Teil dessen, wo heute Washington ist, war zur Zeit der Eroberungen ein Revier des Indianerstammes Nacotchtank. Unter George Washington wurde dieses Land am Potomac River erobert, damals von 1788 bis 1790 war noch New York die Hauptstadt Amerikas. Doch Washington wollte stolz auf seine Eroberungen für das Jahr 1800 eine neue Hauptstadt nach seinen Wünschen herrichten. Gründe waren auch, dass er die NÄhe zu Virginia und Maya Land suchte.
    Erster Gestalter der Stadt war Pierre Charles L´Efant wobei dieser nach den ersten Jahren der Planung auf Grund eines Streites durch Andrew Ellicott ausgetauscht wurde.
    Als Vorlage wurden PlÄne aus Europa zu Rate gezogen, Baubeginn war dann 1792.
    Anders als erwartet wuchs die Stadt wesentlich langsamer als gedacht und viele Gebiete die man eigentlich schon zu Beginn für die Stadt hatte eingenommen gab man nach einigen Jahren wieder zurück, da es nicht absehbar war, ob diese Gebiete überhaupt bewohnt werden würden.
    Das Zentrum der Stadt bestand aus der Mall Museen und Theatern, aber auch RegierungsgebÄuden, vielen Grünanlagen und einem HauptgeschÄft Zentrum. Oberhalb des Zentrums liegen die Wohnviertel Trinidad, Capitol Hill und Rosslyn und quadratischem Muster. Unterhalb gibt es weniger, da die Stadt hier nicht so schnell wuchs wie geplant.

    Globale Weltwirtschaftsbeziehungen und Globale DisparitÄten

    Definition von Freihandelszone und Sonderwirtschaftszone
    Unter einer Freihandelszone versteht man ein Abkommen zwischen verschiedenen LÄndern oder Staaten welche ihren Handel innerhalb dieses Bereiches freier gestalten mÖchten und mit diesem Abkommen auch dürfen. ZÖlle und Steuern beim Handel innerhalb der Mitgliedsstaaten werden entweder verringert oder sogar vollkommen abgesetzt, um den Handel innerhalb dieser Staaten oder LÄnder zu fÖrdern und attraktiver für die betroffene Wirtschaft zu gestalten. Ziel ist meist die WohlstandfÖrderung in bestimmten beteiligten Staaten oder LÄndern.

    Eine Sonderwirtschaftszone wirkt sich wesentlich regionaler auf Handel und Wirtschaft aus.
    Durch eine Sonderwirtschaftszone soll ein bestimmter regionaler Bereich, eine Zone, innerhalb eines Landes wirtschaftlich aufgewertet und aufgerüstet werden.
    In dieser betroffenen oder auserwÄhlten Zone gelten zum Beispiel für AuslÄndische Investoren geringere SteuersÄtze oder andere attraktive Vorteile, welche die Investoren in diese Gebiet locken und hier die Wirtschaft ankurbeln sollen. Zu den Vorteilen kÖnnten günstige Standorte, billige Arbeiter bzw. geringer LÖhne im Gegensatz dazu aber qualitative Arbeite sein, aber auch wieder Steuer oder Zollsenkungen für bestimmte Industrien. Mit einer Sonderwirtschaftszone kann man ziemlich genau steuern, wo welche Industrie sich wie ansiedeln soll. Eine solche Einrichtung gibt also automatisch vorbestimmte Macht an.
    Man erhofft sich durch die AuslÄndischen Investoren einen Kontakt zum globalen Handel, Now-how und Kapital um einen Grundstein für die florierende Wirtschaft zu erhalten. Also alles im allen, Erfolg im globalen Weltmarkt.

    Malaysia als Beispiel einer Erfolgreichen Sondderwirtschaftzone
    Malaysia begann die eigene Wirtschaft, orientiert an China, durch die Einrichtung von sogenannten Exportorientierten Produktionszentren (EPZ) aufwerten zu wollen.
    Die Zentralen Merkmale der EPZ sind:
    - kleine rÄumliche Areale
    - weitgehende Befreiung von Steuern und ZÖllen
    - Kaum BeschrÄnkung bei EigentumsverhÄltnissen
    - Freier Rücktransfer von Gewinnen
    - eingeschrÄnktes Arbeitnehmer Recht
    - Umfangreiche Verkehrs-, -Versorgungs-, und Kommunikations- Infrastruktur
    - Vorhandensein von Fabrik- und Lagerhallen
    Der BIP soll durch ADI (AuslÄndische Direktinvestoren) gesteigert werden und durch die Weitergabe von dem entsprechenden Know-how soll dieser wirtschaftliche Aufschwung auch in der Zukunft aufrechterhalten werden.
    Positive Ausgangsbedingung sind extrem große Zinnvorkommen, tropische Temperaturen mit entsprechender Landwirtschaft, Touristisches Potential und Ölfelder.
    All diese weichen Standortfaktoren kÖnnen für die Wirtschaft gut genutzt werden. Doch durch die Kolonialzeit in der Groß Britannien Malaysia wie auch andere Staaten stark ausbeutete, wurden diese SchÄtze teilweise auch schon stark angekratzt. Ohne diesen schweren Historischen Aspekt kÖnnte Malaysia die eigenen Ressourcen noch wesentlich umfangreicher nutzen. Doch die Kolonialzeit brachte Malaysia auch positive Erkenntnisse wie zum Beispiel den Plantagen Anbau von Kautschuk für die Produktion von Gummi, sowie eine ausgereifte Infrastruktur und Asiatisch /Chinesische ArbeitskrÄfte.
    Entwicklungsstrategien die heute durch die EPZ verfolgt werden sind die durch den
    Staatseinfluss (Industriepolitik schafft günstigere Rahmenbedingungen durch zum Beispiel billigere Arbeiter) durch politische StabilitÄt (Internationalisierung der Wirtschaft; Plantagewirtschaft Erweiterung) und durch Globalisierungseffekte (NÄhe zu den asiatischen MÄrkten z.B. Japan, Ost- und Südostasien sowie China und Indien).

    Die Triade
    Unter der Triade fast man die wichtigsten globalen Wirtschaftsbündnisse zusammen.
    Darunter fallen die EU, NAFTA und ASEAN.

    EU
    Die EU hat heute 27 Mitgliedstaaten und wurde 1993 gegründet. Vor allem von Nichtmitgliedern und weniger Entwickelten Staaten wird die EU als besonders Reich und unbesiegbar angesehen, doch auch innerhalb der EU herrschen deutliche DisparitÄten zwischen Norden und Süden.
    Man bezeichnet die wirtschaftlich besser gestellten LÄnder auch als Aktivzonen (im nÖrdlichen Bereich) und die schwÄcher strukturieren LÄnder und Gebiete als Peripherie.
    Das Modell der blauen Banane (1989 von Roger Brunet entwicklet) markiert gut die wirtschaftlich starken RÄume. Sie zeichnen sich durch eine hohe BevÖlkerungsdichte, ein grÖßeres Kulturangebot, einen hÖheren Bildungsstandart und mehrere GroßstÄdte oder sogar Metropole aus.
    Wirtschaftlich schwache RÄume hingegen weise eine hohe lÄndliche BevÖlkerung auf, hÖhere Arbeitslosenzahlen und geringere Pro-Kopf-Einnahmen, eine wesentlich geringen BevÖlkerungsdichte und auch eine wesentlich eingeschrÄnktere Infrastruktur und Verbindung zu den Metropolen.
    ErgÄnzt wurde das Modell der blauen Banane durch die Sunbelt oder auch Mittelmeer Banane. Diese verlÄuft an der EuropÄischen Mittelmeerküste entlang und profitiert von positiven KlimaverhÄltnissen, Hightech Industrie, Luftfahrtindustrie und Elektroindustrie.
    Außerdem wurde 1994 die gelbe Banane mit in das Model aufgenommen, welche die blaue Banane kreuzt (Reicht von Paris bis Berlin) und daher auch als Kreuzbananen des Wohlstandes bezeichnet wird. Denn gerade in dem Bereich, in dem sich die beiden Bananen kreuzen herrscht ein besonders hohes pro-kopf-Einkommen.
    EUREK (EuropÄisches Raumentwicklungskonzept) sieht vor Zentrale Orte (Modell der zentralen Orte) mit der Peripherie zu verbinden.
    Durch die FÖrderung der Peripherien sollen sie infrastrukturell angebunden werden und das Level der Entwicklung von Aktivzentren erreichen. Die Aktivzentren als solche sollen also aufgelÖst werden. Dies dient auch der Entlastung dieser.
    EUREK verfolgt dafür konkret zwei Ziele:
    - Konvergenzziel (Kluft zwischen Arm und Reich soll beseitigt werden)
    - KohÄsionsziel (Strukturwandel)

    NAFTA
    NAFTA (North American Free Trade Agreement)ist eine am Januar 1994 zwischen Mexiko, der USA und Kanada gegründete Freihandelszone. Durch diese werden die ZÖlle zwischen den Staaten stark gesenkt und der Handel zwischen den beteiligten stark gefÖrdert.
    Ziel dieses Bündnisses war vor allem die StÄrkung der Wirtschaft Mexikos, denn dieser Staat ist der Ärmste Mitgliedsstaat der NAFTA. Regionale DisparitÄten innerhalb des Landes sollen gesenkt werden, mehr ArbeitsplÄtze eingerichtet werden, der Zugang zu Technologien gefÖrdert und die AttraktivitÄt gesteigert werden.
    Die USA mÖchte durch das Bündnis den eigen Absatzmarkt erweitern kÖnnen ohne zu hohe Steuern dafür zu zahlen. WÄhrend Kanada in das Bündnis mit eingetreten ist, aus Angst, dass die USA sonst in der Zukunft nur noch mit Mexiko handeln würde und der eigen regionale Markt sowie der Handel mit der USA zum Einschlafen kommen würde.
    Die wohl bekannteste Folge der NAFTA sind die sogenannten Maquiladoras.
    Mit diesem Begriff bezeichnet man große Firmen Konzerne (Global Players) welche sich an der Grenzen zwischen den USA und Mexiko angesiedelt haben. Durch die günstigen ZÖlle kÖnnen Materialien produziert in der USA von den billigen ArbeitskrÄften Mexikos zusammengesetzt werden und dann wieder zurück in der USA fertig gestellt werden. Mit dieser Methode werden Produktionskosten günstiger die USA ist mit den Produkten also WettbewerbsfÄhiger, kann aber die Produkte selten in Mexiko ansetzten, denn hier verfügt niemand über das Geld sich zum Beispiel die Teuren Autos zu kaufen. Mexiko hingegen kann zwar in GrenznÄhe eine sinkende Arbeitslosenquote verzeichnen, doch erhalten die arbeitenden lÄngst keinen gerechten Stundenlohn und der BIP kann auch nicht angehoben werden da Mexiko selber nichts verkauft sondern nur die eigene Arbeitskraft darbietet. Durch keine eigene richtige Produktion sind viele Importe notwendig, was wieder zu Lasten der Staatskasse und der Bewohner geht und Mexiko von anderen Staaten wie zum
    Beispiel der USA abhÄngig macht. Es ist also umstritten ob der Plan Mexiko zu helfen über die NAFTA wirklich aufgegangen ist.

    ASEAN
    ASEAN wurde 1967 mit den 5 Mitgliedsstaaten Indonesien, Malaysia, Philippinen, Singapur und Thailand gegründet.
    2010 wurde das globale Wirtschaftsbündnis durch Brudnei, Vietnam, Laos, Kambodscha und Myanmar erweitert.
    Heute bezeichnet man es als ASEAN +3 da die Staaten China, Korea und Japan in besonderer Verbindung zu dem gesamten Bündnis und seinen Mitgliedsstaaten stehen.
    Durch Kulturelle und soziale Zusammenarbeit sollen DisparitÄten zwischen den Mitgliedsstaaten gesenkt werden, außerdem sollen durch Zollvorteile die regionalen MÄrkte gefÖrdert werden. Durch speziell eingerichtete Wirtschaftszonen / Freihandelszonen sollen bestimmte Bereiche auch Stück für Stück dem weltweiten Handel durch Auslandsinvestoren geÖffnet werden. Ziele hierbei sind die Erweiterung des Know-hows und der Einfluss von Kapital in den Staat um die Wirtschaft weiter voran zu bringen. Allgemein kann man also formulieren das ASEAN Ähnliche Ziele der EU hat, sich nur über einen anderen Absatzmarkt ausbreitet, nÄmlich den Östlich asiatischen.
    Probleme bei der Zusammenarbeit stellen jedoch die großen DisparitÄten zwischen den Mitgliedsstaaten und auch innerhalb der Staaten, auf Grund teilweise sehr stark voneinander entfernten EntwicklungsstÄnden, dar. Diese sollen zwar eigentlich überwunden werden sorgen aber zunÄchst für die Bremsung des Projektes. Beispielsweise bremsen Innenpolitische KommunikationsstÖrungen die Verhandlungen Außenpolitisch, das gesamte System wird so verlangsamt und der Erfolg zeigt sich wesentlich langsamer, als bei der EU.

    Weitere multinationale Wirtschaftsbündnisse
    Weltwirtschaft Beziehungen werden hauptsÄchlich durch Auslandsinvestoren geprÄgt.
    Wichtig dafür ist die Globalisierung mit ihren Folgen, Effekten und AblÄufen.

    GATT / WTO
    (Allgemeines Zoll und Handelsabkommen / World Trade Organization)
    Bis 1955 existierte die GATT. Sie lÖste sich aber 1955 auf und wurde im Zuge der Globalisierung durch die WTO abgelÖst. Die WTO beschÄftigt sich mit der Welthandelsordnung also der Handels- und der Investitionspolitik. Ziele sind das Abbauen von Handelshemmnissen zwischen verschiedenen Staaten, die Liberalisierung des Weltmarktes, die Deregulierung und die Privatisierung.
    Dies geschieht zum Beispiel durch Streitschlichtung im Handelsstreitfall zwischen verschiedenen LÄndern oder auch durch die einfache Koordinierung und Beratung verschiedener LÄnder bei Investitionen.

    G20
    G20 stellt den Zusammenschluss der 20 wichtigsten Industrie- und SchwellenlÄnder dar. WÄhrend G8 die 8 Supernationen vereint und mit einander koordinieren lÄsst.

    PPP
    (Public private Partnership)
    Unter diesem Begriff versteht man die vertraglich geregelte Zusammenarbeit zwischen privatisierten Organisationen und dem Staat. Meist verlÄuft die Aufteilung so, dass der private Teil die finanzierung und Planung, sowie die Umsetzung steuert, wÄhrend die „public“ darauf achtet, dass entworfene PlÄne eingehalten und diese auch zum Vorteil der Region, mÖglichst in Anbetracht aller drei SÄulen der Nachhaltigkeit anschlagen.

    WB
    (Weltbank)
    Die Weltbank vergibt für bedürftige LÄnder Kredite zur FÖrderung von Entwicklung und der eigenen Wirtschaft. Man bezeichnet sie auch als Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, da sie speziell für diese Situationen Kredite gibt, in denen jede andere Bank keinen rentablen Kredit sieht und ihn daher verweigern würde.

    ATTAC
    ATTAC übersetzt, Vereinigung zur Beisteuerung von Finanztransaktionen im Interesse der BügerInen, agiert in 50 verschiedenen LÄndern, hauptsÄchlich in der EU und setzt sich unteranderem für fair Trade, gerechte FinanzmÄrkte, Mindestlohn, Geschlechtergerechtigkeit, Demokratie und Eigentumsverteilung ein.
    Man kann also zusammenfassen das ATTAC sich für die soziale Marktwirtschaft stark macht.

    Globale DisparitÄten und Wirtschaftsbeziehungen
    Wie schon allgemein bekannt ist, hat die Welt viele Gesichter und es gibt auch viele unterschiedliche Entwicklungsstandards in denen sich die verschiedenen Staaten befinden. Noch mehr sogar in den einzelnen Staaten herrschen noch einmal regionale DisparitÄten. Auch in dem reichsten Land gibt es demnach arme Leute die jeden Tag um ihr TÄglich Brot bangen müssen.
    Festhalten lÄsst sich auf der gesamten Weltkugel ungefÄhr ein Nord-Süd- und ein West-OstgefÄlle wobei Unterschiede meist in der Bildung, der Hygiene, Wasserzugang, Gesundheitliche Versorgung, SanitÄranlagenzugang oder dem Einkommen der BevÖlkerung liegen.
    Vor allem die aktuelle Flüchtlingskrise (2015/16) zeigt den Industriestaaten deutlich, dass Entwicklungsstandarten in den fernab liegenden LÄndern auch Einfluss auf uns haben und ihre Probleme auch unsere sind. Denn nun müssen wir für genug Platz in Menschengerechten Unterkünften finden.
    Ein anderes Beispiel ist das Klima. Ist der Co2 Ausstoß in den Entwicklungsstaaten so hoch, dass es unser Klima beeinflusst, so sind wir mitleidende unter den verÄnderten Klimabedingungen. Schwierig bei dem gesamten Konflikt zu sehen ist jedoch, dass auch die Industriestaaten einmal in ihrem Entwicklungsschritt soweit waren, wie heute einige Entwicklungsstaaten. Und zu dieser Zeit hatten sie einen Ähnliche großen Emissionsausstoß, weshalb man heute nur schwer die Entwicklung dieser LÄnder mit dieser Begründung verhindern kann, auch wenn die Entwicklungshinderung gar nicht das Ziel ist, sondern der Schutz der Umwelt und damit der Schutz des Planeten Erde.
    Von den verschieden Weltanschauungen über die Einteilung in erste, zweite und dritte Welt, tendiert man heute zur Weltdarstellung als Eine Welt. Denn durch die rasanten Entwicklung und Entdeckungen ist eine Zusammenarbeit nicht mehr weg zu denken. Wissen wird 24 Stunden am Tag über den gesamten Globus ausgetauscht, und um den Lebenspendende Ball auf dem wir uns befinden, so zu erhalten wie er aktuell ist, ist dieser Wissen Austausch von absolut großer Bedeutung.
    Doch obwohl die Entwicklung zu der Einen Welt hintendiert, so hat diese Welt immer noch viele verschiedene Gesichter. Auch wenn die verschiedenen DisparitÄten abgebaut werden sollen, so ist ein vÖlliger Ausgleich aktuell und auch in der Zukunft wohl nicht mÖglich, denn jeder Standort hat seine eigenen weichen und seine eigenen harten Standortfaktoren.
    Einteilung der UNO in least developed countries (LDC)
    2013 werden von der UNO alleine 49 LÄnder als solch bezeichnet berücksichtigt werden dabei folgende Indikatoren für den Entwicklungsstand:
    - ErnÄhrungssituation
    - Einkommen
    - Bildung
    - Sterberate
    - Lebenserwartung
    - Alphabetisierung
    - Gleichberechtigung
    - Lebensstandard
    - Gesundheitsversorgung
    - BevÖlkerungswachstum
    - SÄuglingssterberate
    - Anteile stÄdtischer BevÖlkerung
    - HIV-Infizierte

    Weltbankeinteilung
    Die Weltbankeinteilung in Industrie- und Entwicklungsstaaten beruht ausschließlich auf dem finanzieller Basis wie dem BIP (Nationaleinkommen pro Kopf) und dem BNE, der verglichenen LÄnder.

    Human Developemente Index
    Der Human Developement Index versucht der sozialen Erfassung und Einbeziehung Ökonomischer Aspekte gerecht zu werden.
    Besonders berücksichtigte Aspekte sind die Lebenserwartung, Bildung, das Einkommen und der GID (Gender Developement Index), welcher Aussagen zur Gleichberechtigung in einem Staat macht.

    Happy planet Index
    Der Happy plante Index fokussiert sich auf den sozialen Aspekt der Entwicklung, wobei dies schwer anzugeben ist. Denn Kulturwert und Traditionen sowie Gedankengut kann man nicht in Einheiten abmessen und vergleichen. Der Wert für solche Dinge ist unermesslich.
    Das ist auch oft ein Grund für den Zweifel und die Frage, ob es für die aktuellen EntwicklungslÄnder tatsÄchlich so schlau ist sich so zu entwickeln wie die Industriestaaten sich entwickelt haben. Denn man isst sich heute teilweise gar nicht sicher, ob Menschen der Mittelschicht in SchwellenlÄndern zum Beispiel auf Grund von weniger druck noch wesentlich glücklicher sind, wenn man ihre Psyche genauer analysiert. Außerdem haben heute hoch entwickelte Staaten einen enormen Verbrauch an Reserven vor allem der endlichen Quellen wie ErdÖl oder Erdgas, welches definitiv nicht mehr bis in alle Ewigkeit vorhanden sein wird.
    Der Happy Planet Index versucht also diesen Aspekt der Globalisierung zu berücksichtigen und kategorisiert die Staaten nach den Indexen Lebenderwartung, erwartete glückliche Jahre (nach Meinungsforschungen), und dem biologischen Fußabdruck.

    Auch mÖglich ist der Vergleich verschiedener Staaten durch die sogenannte KaufkraftparitÄt.
    Das bedeutet, dass man vergleicht wie viele lebensnotwendige waren und Dienstleistungen man umgerechnet für einen Dollar erhalten würde.

    Ursachen und Hemmnisse für den Entwicklungsstand
    Da konkrete Ursachen noch nie wirklich ausgemacht werden konnten ist es bis heute und auch in der Zukunft so schwer diese DisparitÄten und Hemmnisse zu überwinden und zu beseitigen.
    Allgemein gibt es verschieden Thesen, die in folgendem vorgestellt werden:
    - These der naturgeographischen Determination
    - gemÄßigte Breiten erweisen sich als gut Entwickelt wÄhrend der tropische Gürtel sich gleichzeitig auch als Hungergürtel herausstellt

    - Geodeterminismus
    -Menschliches Handeln / Kultur von natürlichen Gegebenheiten vorbestimmt (Determination)

    - Malthus
    - Ungleichgewicht zwischen dem Wachstum der BevÖlkerung (Exponentiell) und der Produktionssteigerung (Linear) → ErnÄhrungsproblem

    - Teufelskreis
    - Wirtschaftliche- und soziale- Faktoren verstÄrken sich gegenseitig immer weiter ins negative
    - Modernisierung
    - Entwicklungshemmnisse durch Wertevorstellungen der Gesellschaft; überwindung führt zu einer westlichen PrÄgung

    - Dualismus
    - Zentrum und Peripherie stehen für sich alleine ohne Kommunikation oder gegenseitige Unterstützung
    → Endogene (innerstaatliche) Entwicklungshemmnisse
    Beispiele: niedrige Gesundheitliche Versorgung -> tropische Infektionskrankheiten -> Arbeitsausfall
    -> Wirtschaftseinbruch
    Migration – Arbeitslos – Prostitution – HIV
    Bad Governance Korrupte, abhÄngige, diktatorische Regierung
    Keine Menschenrechte, Gewaltbereitschaft sowie FreiheitseinschrÄnkung
    Kernprobleme der Wirtschaft:
    -schlechtes Image
    - zu starke Stellung des PrimÄren Sektors
    - hohe Inflation
    - schwere Infrastruktur
    - einseitige Produktion im sekundÄren Sektor
    - hohe Handelsbilanzdefizite -> Auslandsverschuldung

    - These der politischen und soziÖkologischen Determination anderer externer und interner Gründe
    -Historisches Handicap aus der Kolonialzeit:
    -Kulturerdteile (Einteilung der Welt in Alt und Neu durch die Entdeckung Amerikas: Angloamerika, Lateinamerika, Europa, Russland, Orient, Subsahara, Afrika, Asien, Südasien, Südostasien, Australien, Ozeanien)
    - 1. Welt, 2. Welt, 3. Welt -> Welteinteilung nach dem kalten Krieg
    - Heute Entwicklung hin zu der „einen Welt“ als offenes System; Sichere Zukunft durch global denken und lokal Handeln
    Imperialismus: Durch Kolonialzeit geprÄgt liefern „Dritt Staaten“ immer noch an „alte Kontakte“ -> dauerhafte AbhÄngigkeit; eine eigene Entwicklung nicht mÖglich → Neokolonialismus (fest eingerichtete Arbeitsteilung) wird auch als Dependenz (historisch gewachsene AbhÄngigkeit) bezeichnet

    - Zentrum-Peripherie Modell
    Starker zentraler Einfluss auf die Peripherie; Im übertragenen Sinne starker Einfluss der Industrie auf Entwicklungsstaaten

    - Fragmentierte Entwicklung
    Fragmentierung innerhalb der LÄnder (LÄndergrenzen werden durch Globalisierung unerheblich); Einzelne Zentren/ Fragmente entwickeln sich; Peripherie bliebt zurück
    -> VerschÄrfung der GegensÄtze
    → Exogene Entwicklungshemmnisse (Außeneinfluss)
    Drittstaaten als Verlierer der Globalisierung

    Teufeskreis

    DisparitÄten und TragfÄhige ErnÄhrungssicherung
    - Hunger liegt nicht nur an den zu wenigen Nahrungsmitteln, aktuell werden genug Nahrungsmittel produziert um die WeltbevÖlkerung zu ernÄhren. Problem ist die Verteilung der Nahrungsmittel.
    - schlechte Ökonomie und Soziologie in EntwicklungslÄndern und Katastrophen wie Missernten durch Sturm, überflutung oder Trockenheit sind ExistenzgefÄhrdend (Für die meisten armen Familien sind diese SchÄden nicht bezahlbar, sie müssen ihre Heimat aufgeben und in den großen StÄdten nach Arbeit suchen -> Landflucht)
    - Cash crops und Landgrabbing: Lebensmittelproduktion findet zwar in den armen LÄndern statt, doch sie produzieren mit LandzerstÖrenden Art und Weise für den Export in die Industriestaaten und nicht um den eigenen Hunger zu stillen.
    - Millenniumsgipfel (2000):
    Brachte die sogenannten Millenniumsziele hervor:
    - BekÄmpfung extremer Armut und Hunger
    - beenden des Lebens im überfluss
    - Bekanntgabe der Platzknappheit (Die Grenzen des Wachstums; Demographie steigert das Problem)
    -Gleichberechtigung
    - Senken der Kindersterblichkeit
    - seuchen und Viren Eingrenzung
    - Recht auf Bildung
    - GesundheitsfÖrderung
    - Zusammenhalt für Entwicklung
    - Nachhaltigkeit
    - Durch verantwortungsvollen Konsum mehr Gerechtigkeit in der „einen Welt“ schaffen
    KonsumverÄnderung vor allem in den Industriestaaten notwendig
    - einbringen der Entwicklungshilfe DED
    Diese achten auf: -faire Preise – langfristige Lieferabkommen – keine Kinderarbeit – Bildungseinrichtungen für BeschÄftigte – Direkteinkauf (Vermeidung von zwischen HÄndlern) –UmweltvertrÄglicher Anbau/ Herstellung

    Strategien und Instrumente zur Reduzierung von DisparitÄten
    - Millenniumsgipfel (2000)
    -Millenniumsziele
    - MillenniumserklÄrung (siehe oben)
    Sollten bis 2015 erreicht werden, doch keins der Ziele wurde erreicht. Nur wenige wurden vielleicht zu senken wie zum Beispiel die Kindersterblichkeit in wenigen LÄndern. Aber das ist stark LÄnder abhÄngig und trifft kaum auf den gesamten Globus zu.

    Die meisten Entwicklungsstrategien bauen auf die Erschließung von Peripherien und einer sich daraus entwickelnden Abdeckung der Grundbedürfnisstrategie. Vor allem die Meidung Innenpolitischer Spannungen soll bei dieser Entwicklung helfen.
    Im Folgenden sind verschiedene Strategien aufgelistet:

    - Nachholende Modernisierung:
    Entwicklung soll so schnell wie mÖglich auf dem „Industriestaatenlevel“ sein.
    Agrarreformen, Modernisierung, Ausbau der Infrastruktur, ADI Kapital und Maschinen (Traktoren in der Landwirtschaft) und Technologien aus dem Westen sollen helfen die Entwicklung vor ran zu treiben. Man übertrÄgt das Bild der Entwicklung der Industriestaaten quasi auf die Entwicklungsstaaten („So wie Industriestaaten sich entwickelten kÖnnen sich die Drittstaaten auch entwickeln und mit entsprechender Hilfe auch noch schneller“)
    Teilweise schlÄgt dieser Ideenansatz fehl, da die Umweltbedingungen im Ökologischen im Politischen und auch im sozialen Bereich vÖllig andere sind als bei den jetzigen Industriestaaten. Die Entwicklung ist einfach nicht Standortangepasst.
    Entwicklungshelfer Staaten wird oft der Neokolonialismus vorgeworfen, da sie das Land dem sie helfen wollen mit dieser Technik von sich anhÄngig machen. Die Traktoren zum Beispiel kann der Drittstaat selber weder herstellen noch reparieren oder warten. Sie fallen zunÄchst in eine AbhÄngigkeit mit den Helferstaaten und zerstÖren sich je nach dem sogar durch die Hilfe noch ihr eigenes Anbauland. Zudem ist zu kritisieren, dass diese Hilfen oft nur bei den ohne hin schon besser entwickelten Bereichen der LÄnder, ankommt. Der eigentlich geplante Trickle-down-effekt, das FÖrderungen die oben ansetzten bis nach unten durch fallen und auch dort helfen tritt meist nicht ein.

    - Befriedigung der Grundbedürfnisse / Grundbedürfnisstrategie
    Nahrung, Kleidung, Unterkunft, Gesundheit, Bildung, Freiheit, Selbstverwirklichung, Recht auf Arbeit.
    All diese Grundbedürfnisse sollen zunÄchst auch in der Peripherie gestillt werden, bevor das Land in der Weltwirtschaft großartig aufsteigt. Denn ohne diese Standards kann es sich ohne hin nicht lange in der Weltwirtschaft oben halten. Von diesem Ansatz geht diese Entwicklungsstrategie aus.
    Mit Respekt für Tradition und Kultur soll Beratung für die Selbstversorgung erfolgen. Erst nach diesem Erfolg kann die Wirtschaft auch für den Export weiter ausgeweitet werden.

    -FrauenfÖrderung
    Seit den 1970er Jahren kommt auch in vielen EntwicklungslÄndern der Wunsch und die FÖrderung für Gleichberechtigung auf.
    Gemessen an dem GDI (Gender developement Index)
    GefÖrdert sollen Frauen z.B. durch spezielle Bildungseinrichtungen werden. Sie werden oft als Rückgrat der Entwicklung bezeichnet auf Grund ihrer hohen Leistungen, die aber vor allem in den EntwicklungslÄndern nur sehr wenig anerkannt und kaum bezahlt werden.
    Frauen verrichten weltweit 2/3 aller Arbeitsstunden erhalten im Gegensatz jedoch nur 1/10 des Verdienstes.

    -Angepasste Entwicklung
    An regionale Aspekte wie Umweltbedingungen angepasst (know-How).
    Die Arbeitsplatzverteilung soll auf alle Sektoren erfolgen, und nicht bloß hauptsÄchlich auf einen (Diversifizierung). Dabei soll vor allem erst einmal die Arbeitsplatzschaffung durch Arbeitsintensive Produktion berücksichtigt werden. Teure Maschinen sollen mÖglichst wenige eingesetzt werden, da das Land sich zunÄchst verschulden würde und viele ArbeitsplÄtze verloren gehen.
    Besonders soll die Beteiligung der Einheimischen auch in den Peripheren Gebieten an den Entwicklungshilfeprojekten gefÖrdert werden, damit diese lernen unabhÄngig zu werden und die Tradition und Kultur in dem Land nicht verloren geht durch die Entwicklungshilfe.

    - Nachhaltige Entwicklung
    Die Entwicklung soll von unten nach oben ablaufen (Agenda21).
    Beteiligung RegierungsunabhÄngiger Organisationen und Bürger welche keine wirtschaftlichen Anliegen und Orientierungen haben und eventuell das Gebiet und seine Probleme gut kennen, da sie dort Wohnen oder dort arbeiten.
    Die nachhaltige Entwicklung mÖchte für eine Menschwürdige, gerechte und gute Entwicklung sorgen die dauerhaft/nachhaltig anschlÄgt und demnach Zukunftsorientiert, Ökologisch VertrÄglich und sozial gerecht wirkt.

    - Strategie der Wachstumspole
    FÖrderung eigentlich periphere Orte an Verkehrsachsen zur Bremsung der Metropolisierung und zur Entwicklung der Peripherie. Das Zentrum wird der Eigendynamik überlassen.

    -Minderung der Schuldenlast
    Hohe Auslandsverschuldungen nehmen den EntwicklungslÄndern die Chance auf eine eigene Investition in schwache Bereiche wie zum Beispiel Bildung oder FrauenfÖrderung. Ein kompletter Schuldenerlass wird jedoch nie von den Industriestaaten gebilligt. Hin und wieder kommt es durch erfolgreiche Verhandlungen durch Teilerlasse oder günstigere ZinssÄtze, damit die Drittstaaten überhaupt noch eine MÖglichkeit haben die Schulden bezahlen zu kÖnnen. Oft sind diese jedoch an politische oder wirtschaftliche Bedingungen geknüpft.

    -Abkopplung vom Weltmarkt
    Aufbau der eigenen regionalen Versorgung. Die Weltmarktorientierung wird als negativgewertet es soll werde exportiert noch importiert werden. Das Land entwickelt sich erst mal komplett für sich selber bevor es sich für den großen und gefÄhrlichen Weltmarkt Öffnet, denn erst mal muss eine eigene sichere Wirtschaft stehen, die dem Weltmarkt standhÄlt.
    Binnenmarktaufbau durch SchutzzÖlle.

    - Good Governance:
    Notwendig für eine positive Entwicklung eines Entwicklungsstaates laut der Weltbank.
    -Menschenrechte
    - Demokratie
    - Freiheit der BevÖlkerung
    - unabhÄngige Medien und Justiz
    - Schutz vor Ausbeutung und Unterdrückung
    Die Good Governance ist als Mittel zur Entwicklung und nicht als Ziel der Entwicklung anzusehen.

    Entwicklungspolitik (EP) und Entwicklungszusammenarbeit (EZ)
    Industriestaaten helfen Entwicklungsstaaten (Gerechtigkeit, SolidaritÄt, Verantwortung)

    UNO
    Ziel der UNO ist es 0,7% des BIP für Entwicklungshilfen zu spenden. Es soll dadurch eine bilaterale direkte Zusammenarbeit oder auch eine multilaterale Kooperationszusammenarbeit aufgebaut werden.
    Weitere Organisationen für Zusammenarbeit sind:

    GIZ
    Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit seit 2011

    NGO
    Non governmental organization Diese gewinnen auf Grund ihrer Unab
    hÄngigkeit von Politik und Wirtschaft an Bedeutung. Sie leisten freiwillige Arbeit ohne Gewinnorientierung. Nur der Gewinn der Bedürftigen zÄhlt.
    Z.B. Brot für die Welt oder Ärzte ohne Grenzen

    PPP
    Public private partnership
    Zusammenarbeit zwischen der Öffentlichen Hand und privaten Unternehmen. WÄhrend die Unternehmen meist das Geld bereitstellen und die Planung übernehmen überprüft die Öffentliche Hand die geplanten Projekte auf ihre Tauglichkeit für die Zielregion. Insbesondere auf Nachhaltigkeit für das Gemeinwohl.

    Allgemein soll die Entwicklungspolitik die Entwicklungszusammenarbeit regeln: Gundprinzipien sind hierbei:
    - Beachtung der Menschenrechte
    - Beteiligung der BevÖlkerung an politischen Entscheidungen
    - Rechtsstaatlichkeit / Rechtsicherheit
    - Marktwirtschaftliche / sozialorientierte Wirtschaft
    - Good Governance

    Doch für alle Entwicklungsstrategien ist eins auf jeden Fall ausschlaggebend. Die Eigeninitiative!
    Jede Entwicklung egal wie teuer und lange geplant ist, bringt nichts wenn sie im entsprechenden Land nicht an die Einwohner gebracht wird und diese sie nicht weiter verfolgen, lernen und die begonnenen Schritte ausweiten.
    Daher betonen z.B. UPC oder auch UPCLINK Selbsthilfegruppen, die sich über das Netzwerk UPCLINK kontaktieren und gegenseitig unterstützen kÖnnen. Es werden Spargruppen gebildet und Lobbyarbeit für die armen BevÖlkerungsschichten geleistet, so dass zum Bespiel wie es hÄufig geschieht, Slums nicht mehr umgesiedelt werden sollen, damit die dort lebenden Menschen ihre „Heimat“ behalte kÖnnen. Es findet also zum Beispiel für die Armen eine Beratung in Wohn- und bleiberecht statt, und auf der anderen Seite wird Lobbyarbeit für diese Menschen betrieben, so dass der Staat von seinem Vorhaben auf Grund des Bekanntheitsgrades hoffentlich absieht.

    Fachbegriffe

    Agglomeration:
    Als Agglomeration bezeichnet man die Konzentration von Elementen in einem bestimmten Raum aufgrund von Vorteilsgegebenheiten in diesem Raum. (Braunkohlewerke in der Umgebung einer Braunkohle Quelle)

    AtmosphÄre:
    Unter AtmosphÄre versteht man einfach gesagt den Himmel der Erde. Weiter gegliedert sind die Schichten der Erde von der PedosphÄre über die HydrosphÄre zur BiosphÄre bis zu AtmosphÄre.

    Antropogeografisch:
    Antropogeografie ist die Geografie des Menschen. Das heißt es wird Kulturland und wie der mensch es einrichtet und Nutzt betrachtet.

    Aquifere:
    Grundwasservorkommen die erreichbar sind für den Menschen zum Beispiel durch Brunnen.

    Bergsturz:
    Ein Bergsturz ist eine Lawine, welche sich jedoch nicht wie üblich bekannt aus Schnee zusammensetzt, sondern aus Steinen und GerÖll.

    BiodiversitÄt:
    Ein anderes Wort für BiodiversitÄt ist Artenvielfalt.

    BiosphÄre:
    BiosphÄre bezeichnet die SphÄre in der sich das Leben auf der Erde abspielt (auf der PedosphÄre) Hier wachsen Pflanzen und Menschen und Tiere kÖnnen leben.

    Cash crops:
    Produktion für den Markt und nicht den Eigenbedarf. Gegenteil ist das Ecofarming.

    Degradation:
    Die Schrittweise Verminderung oder Reduzierung eines Wertes oder einer Eigenschaft

    Demographisch:
    Demographie geht auf die BevÖlkerung und die Entwicklung, in Bezug auf Lebensstil, Wachstum, Niedergang usw. ein.

    Demographischer Wandel
    Demographie geht auf die BevÖlkerung und die Entwicklung, in Bezug auf Lebensstil, Wachstum, Niedergang usw. ein.

    Demographische Alterung
    Unter Demographischer Alterung versteht man das Sinken der Geburtenraten und das Ansteigen des Durchschnittlichen Alters in einer BevÖlkerung, so dass der Großteil der BevÖlkerung in hohem Alter ist.

    Desertifikation:
    Unter Desertifikation versteht man die Verwüstung oder Ausweitung der Wüste zum Beispiel durch das übernutzten von BÖden. Die Sahelzone ist hier ein gutes Beispiel.

    DisparitÄten:
    Unter DisparitÄten versteht man zum Beispiel im Entwicklungsstand unterschieden. Ein Land kann besser Entwickelt sein als das andere. Die beiden LÄnder haben dann DisparitÄten. Diese kommen insbesondere dann zur Geltung, wenn die beiden LÄnder in engem Kontakt stehen und zum Beispiel mit einander handeln.

    Diversifikation:
    Diversifikation bedeutet so viel wie Ausweitung durch Variationen. Bezieht man sich auf den Wirtschaftsmarkt kann es bedeuten, dass sich eine Marke ausweitet in dem sie mehrere verschiedene Produkte anbietet. Auf Tourismus bezogen kann e bedeuten, dass ein Reise Ort seine Attraktionsangebote ausweitet um hÖhere Besucherzahlen zu erzielen.

    Diversifizierung:
    Diversifizierung bedeutet so viel wie Erneuerung oder Umstrukturierung

    Ecofarming:
    Ecoframing ist die angepasste Landwirtschaft an die in dem jeweiligen Land gegebene UmstÄnde. Meist wir die Methode mit den Anbaumethoden im Regenwald verknüpft. Hier sollen Mischkulturen geschützt von hohen BÄumen und zusammen mit Tieren gehalten werden um die Familie zu ernÄhren. Es handelt sich also um Subsistenzwirtschaft und nicht um Exportproduktion.

    Evaluierung:
    Evaluierung ist eine Fachgerechte Bewertung.

    Exodus:
    Umsiedlung von Menschenmengen zu einem Ort aufgrund von Negativsituationen im Heimatort (z.B. Flut)

    Extensivierung:
    Ausweitung und Verbesserung der Produktion (insbesondere in der Landwirtschaft) durch die Ausweitung auf der FlÄche. Um mehr zu produzieren wird mehr FlÄche benÖtigt und somit auch für die Agrarwirtschaft zum Acker (WÄlderzerstÖrung)

    Fragmentierung:
    Zerlegung in einzelteile. Gesamt hat das Land einen großen Reichtum sieht man das ganze durch Fragmentierung man, stellt man fest das es einige wenige sehr, sehr reiche Menschen gibt der Großteil jedoch arm ist.

    Grundbedürfnisstrategie:
    Die Grundbedürfnisstrategie hat die Entwicklungshilfe von unten nach Oben im Sinn. ZunÄchst sollen bei der BevÖlkerung die Grundbedürfnisse erfüllt werden und anschließend kann auch über Wirtschaftlich weltweite Beziehungen und Export nachgedacht werden.

    Güterverkehrszentrum:
    Als Güterverkehrszentrum bezeichnet man oft nahe von StÄdten gelegen Stationen welche den Güterverkehr koordinieren planen und durchführen. Hier werden Güter hergebracht, gelagert und dann zur Weiterverarbeitung abgeholt.
    Die Zentren sollen durch gute Strukturierung, Planung und Durchführung den Verkehr steuern und beruhigen, so die StÄdte entlasten und die Umwelt schonen, den Produktionsfluss aber dennoch nicht unterbrechen.

    HydrosphÄre:
    Die HydrosphÄre stellt die gesamten GewÄsser der Erde dar.

    Intensivierung:
    Ausweitung und Verbesserung der Produktion (insbesondere in der Landwirtschaft) durch das Verwenden von Düngermitteln und BewÄsserungsanlagen um sich nicht rÄumlich ausdehnen zu müssen. (Bodenübernutzung)

    Just-in-Time:
    Just-in-time bezieht sich auf in der Globalisierung entwickelte Handels- und Produktionsmethoden. Das Prinzip sorgt dafür das kaum Lagerhallen benÖtigt werden, da alles zeitmÄßig in der Produktion so abgestimmt wird das es immer dann zu den verschiedenen Weiterverarbeitungsstationen kommt, wenn es dort benÖtigt wird. Stockender Verkehr oder UnfÄlle, so wie Planungsfehler kÖnnen dieses Konzept komplett aus der Bahn werfen.

    Kapillaren:
    Sehr feine Erdrisse

    KausalitÄt:
    Kausal kann man mit cause (Grund) herleiten. KausalitÄt bezeichnet also die Ursache einer Folge und/oder die Beziehung dazwischen.

    Kontraktarbeiter:
    AuslÄndischer Arbeiter mit Zeitbegrenztem Visum um im Ausland arbeiten zu kÖnnen.

    Landflucht:
    Umsiedlung aufgrund von schlechten VerhÄltnissen auf dem Land zur Stadt

    Marginalisierung:
    Als Marginalisierung bezeichnet man den Prozess der Landflucht mit der Slumbildung in den Stadtrandgebieten als Folge.
    Randgesellschaften einer Stadt werden auch rÄumlich an den Rand der Stadt gedrÄngt und kÖnnen immer weniger Teil am Leben und Erfolg der stÄdtischen BevÖlkerung haben. Umschrieben kann man auch sagen, dass Ärmere BevÖlkerungsgruppen aus der Stadt an den Stadtrand in Slums verdrÄngt werden. Es kommen jedoch auch Bewohner der lÄndlichen BevÖlkerung zur Stadt 8Landflucht). Diese ersuchen wie zuvor schon Öfter genannt eine bessere Lebenssituation, landen letztendlich jedoch meist in Slums.

    Metropolisierung:
    Starkes wachstum einer Stadt im Vergleich zu anderen StÄdten und der lÄndlichen Umgebung genauer:
    Metropolisierung bedeutet,dass eine Stadt über andere StÄdte in der Umgebung hinaus wÄchst, sowohl durch Zuwanderung also BevÖlkerungswachstum als auch durch Neubauten also rÄumliche Ausdehnung. Durch ihre zunehmende GrÖße gewinnt die Stadt auch an Einfluss und internationalem Ansehen, sofern die Stadtverwaltung gut koordiniert. Durch Metropolisierung entsteht also eine Metropole.

    Morphologisch:
    Morphologie bezeichnet die Struktur und Form von z.B. Organismen

    Mure:
    Eine Mure ist eine Lawine, welche sich jedoch nicht wie üblich bekannt aus Schnee, sondern aus Erde, Schlamm, BlÄtter, Ästen usw. zusammensetzt.

    Nachholende Modernisierung:
    Unter Nachholender Modernisierung versteht man die punktuelle rein finanzielle Unterstützung eines Auslandsinvestors. Dieser investiert im Ausland (Entwicklungsland) und fÖrdert dort wo es ihm nützt. Damit wird auf kosten umstehender Menschen und der Umwelt Produktionsgewerbe geschaffen welches dem Land selber und seiner BevÖlkerung kaum etwas bringt.

    Natürliche Rahmenbedingungen:
    Natürliche Rahmenbedingungen bezeichnen die Natürlichen Gegebenheiten eins Raumes. Man kÖnnte auch sagen das Natürliche Potential, also was der Raum von Natur aus her gibt.

    Outsourcing:
    Weitergabe von AuftrÄgen oder Teilaufgaben an Fremde Unternehmen (in diesem Fall werde sie dann zu Subunternehmen).

    PolyzentralitÄt:
    Polyzentral bedeutet, dass es mehrere Zentren gibt (poly=mehr). Dieser Begriff spielt vor allem bei der Stadtentwicklung eine Rolle, wenn ein Zentrum entlastet werden soll setzt man für gewÖhnlich auf PolyzentralitÄt, errichtet also mehrere Zentren um das einzelne zu entlasten.

    PedosphÄre:
    Die PedosphÄre bezeichnet die BÖden der Erde

    Solifluktion:
    Eine Solifluktion ist eine großflÄchige jedoch langsame Steinbewegung hangabwÄrts.

    Sonderwirtschaftszonen:
    Sonderwirtschaftszonen sind Staatenbunde die sich mit dem Ziel zusammengetan haben den Handel untereinander zu fÖrdern. Doch nicht nur der Handel sondern auch der kulturelle und sozial Kontakt soll gefÖrdert und damit Frieden bewahrt werden. Die EU oder ASEAN sind Beispiele.

    Syndrom:
    Vom Menschen verursachte Probleme oder Konflikte in einer Umgebung beziehungsweise in einem Lebensraum. Versuche solche Schwierigkeiten zu lesen nennt man Syndromanssatz.

    VerstÄdterung:
    VerstÄdterung bezeichnet das Wachstum der Stadt im Laufe der Zeit.

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